AdWords Ubernext

AdWords Ubernext ist die neue Oberfläche

AdWords wird vielfach gefeiert für den stringenten Aufbau, die logische Gliederung und das hohe Maß an Funktionalität. Hier lässt sich schnell, einfach und kompakt entsprechend regeln, was zu regeln ist. Mit AdWords Next hat Google damit die neue Generation des Systems eingeleitet. Wer das Glück hat, erhält seit einiger Zeit einen Hinweis auf AdWords Ubernext. Dieses soll das bisherige, doch recht junge Interface ablösen und dabei eine neue Art von Effizienz flächendeckend einführen.

Was hat sich verändert?

Zunächst fällt der veränderte Aufbau auf. Anders als bisher, wo zwei vertikale Menüs verankert sind, gilt es nun links durch die Hierarchieebenen zu navigieren, wohingegen rechts die Auswahlmöglichkeit von Keywords, Anzeigen und Co. gegeben ist. Damit soll laut August May, Director of Product Enhancement bei Google, die Unabhängigkeit der Dimensionen verdeutlicht werden.

Dies soweit zum Design von AdWords Ubernext. Hinzu gesellen sich neue Features, insbesondere in Bezug auf AdWords-Voreinstellungen. Werbetreibende sind nun in der Lage, bestimmte Standardeinstellungen auf Ebene des Kontos zu überschreiben und die Einblendung bestimmter Vorschläge zu unterbinden.

Der Gebrauch von AdWords Ubernext soll auch in Zukunft kostenfrei bleiben. Um die Entwicklungskosten wieder einzuspielen, wird nun aber mehr Werbung eingeblendet. Dazu können AdWords-Kampagnen in die Oberfläche anderer Werbetreibender geschaltet werden, sodass je nach Kriterium eine gesonderte Zielgruppenansprache möglich wird.

Dem Zeitgeist folgend versucht Google letztlich auch, KI einzubinden. In Entwicklung ist ein Feature, welches die Oberflächen der eingestellten Spalten dort behält, was ein immer neues Einrichten verhindert. Laut Todd Ruffel, Senior AI Futurist bei Google, sind die neuen Ergebnisse vielversprechend und auf Basis des Deep-Learning-Ansatzes.

Was bleibt?

AdWords Ubernext ist das Resultat eines langjährigen Lernprozesses auf Seiten der Google-Verantwortlichen. Abzuwarten bleibt, welche Anfangsschwierigkeiten die Branche hierzu noch dokumentiert – die Suchhelden bleiben am Ball!