Google Search Console

Google mit neuer Search Console am Start

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Die Google Search Console ist für Webmaster ein zentrales Tool, wenn es darum geht die eigene Website zu überblicken und Optimierungen vorzunehmen. So gilt es als Unterstützung im SEO-Bereich und bietet Anwendern beispielsweise eine Suchanalyse. Seit nunmehr rund zehn Jahren hat sich die alte Google Search Console zu einem wichtigen Werkzeug entwickelt und immer mal wieder kleine Updates erhalten. Mit der neuen Google Search Console wurde aber ein großer Sprung gewagt, der viele neue Funktionen abdeckt und die Möglichkeiten um einiges erweitert. Nach langen Tests mit ausgewählten Usern hat Google nun die überarbeitete Version der Google Search Console vorgestellt und freigeschaltet. Neuerungen und Updates möchten wir in der Folge vorstellen.

Langjährige Trends erkennen und daraus Schlüsse ziehen – das Highlight der neuen Search Console

Als Analysetool bietet die Google Search Console auch schon in den älteren Versionen die Möglichkeit Trends abzulesen. Die zentrale Funktion, die Usern noch mehr Details liefert, ist die Erweiterung des Analysezeitraums auf 16 Monate. Inhaltlich sind hier beispielsweise die Aufrufe einer Website oder Klicks auf die verlinkte Werbung zu nennen. Wurden vom Webmaster Änderungen in diesem Zeitraum vorgenommen, lassen sich die Folgen daraus also noch besser ablesen und auch unabhängige, langjährige Trends fallen auf. Das Upgrade des Zeitraums ist beachtlich. So waren es vorher nur 90 Tage, also ein viel zu kurzer Zeitraum, um tatsächlich festzustellen, was sich geändert hat.

Der Index Cover Report – mehr Daten für tiefgreifende Analysen

Generell hat es Google geschafft mit der neuen Search Console dem Wunsch vieler User nachzugehen, mehr Daten bereitzustellen. Mit dem Index Cover Report ist ein weiteres Werkzeug implementiert worden, welches genau hieran ansetzt. So geht es um die Indexierung von einzelnen URLs auf der Website. Es geht ganz einfach darum, dass zwar die Website selbst als Großes und Ganzes funktionieren kann, allerdings einzelne URLs nicht richtig von Google indexiert werden und folglich den SEO-Ansprüchen nicht gerecht werden.

Somit soll es Nutzern einfacher gemacht werden potentielle Fehler zu finden und anschließend die Behebung zu überwachen. Innerhalb solcher Reparaturen werden von Google permanent Daten und Hilfen bereitgestellt, wodurch die Indexierung der einzelnen URLs vorangebracht werden soll. Hierbei steht auch die Nutzerfreundlichkeit im Vordergrund, da nicht nur die Fehler angezeigt werden, sondern das Beheben der Fehler für mehrere miteinander arbeitende Personen vereinfacht wird. So kann nicht nur bei der gemeinsamen Arbeit interagiert werden, sondern gleichzeitig behobene Fehler abgehakt werden. Die Optimierung von Websites kann folglich als Teamarbeit geleistet werden.

Der Index Report ist am besten für XML-Sitemaps geeignet und bietet hier dann auch noch den Sitemap Filter an. Dieser dient dazu, besonders die wichtigsten URLs herauszufiltern und sich auf die Arbeit in diesem Bereich zu Fokussierung.

AMP und Jobpostings als zentrales Feature

Wer den Besuchern seiner Website verbesserte Geschwindigkeiten bieten möchte oder auf die stets zu aktualisierenden Jobpostings zurückgreift, hatte mit der Google Search Engine bisher wenige Möglichkeiten. Die neue Version setzt genau hier an und bietet inzwischen verbesserte Möglichkeiten solche Seiten zu überwachen und zu verbessern. So ist hier erneut das Feedback System anzusprechen, welches darauf abzielt unmittelbare Resultate an den Nutzer der Search Console weiterzugeben. Darüber hinaus wird sehr detailliert über die Vorgänge berichtet, was die Nachvollziehbarkeit erhöht. Zwar ist die Funktion der Jobpostings bisher geographisch noch eingeschränkt, allerdings soll hier ebenso eine Erweiterung in der Zukunft stattfinden, wie im Bereich weiterer „Search Enhancements“.

Bisher handelt es sich nur um eine BETA – Google erwünscht weiterhin ausgiebiges Feedback

Die vorläufigen und ausgiebigen Tests mit den ausgewählten Nutzern sind abgeschlossen und die neue Search Console ist weitestgehend freigeschaltet. Nutzer sollten hierbei aber keineswegs vergessen, dass es sich bisher lediglich um eine Beta Version handelt. Tiefgreifende und vielschichtige Probleme innerhalb der BETA werden sich im Laufe der Zeit ergeben und dann auch gelöst werden. Google weist aber auch deshalb darauf hin Feedback zu geben, damit es zu stetigen Verbesserungen kommen kann, die sich nah an den Bedürfnissen der Anwender orientieren.

Die einzelnen Funktionen und Properties, die in Verbindung mit dem Google Konto die Anwendung ermöglichen, sind noch nicht für alle Endnutzer freigeschaltet. Unter diesem Link (https://search.google.com/search-console) ist aber eine Überprüfung des Status möglich.