Was sind progressive Web Apps – und warum bieten sie keine Rankingvorteile?

Im Bereich der Anwendungen für Endnutzer hat sich in den letzten Jahren einiges getan, was natürlich auch mit veränderten technischem Gerät zusammenhängt. Was früher einmal Anwendungen auf Computern waren, verliert immer mehr an Bedeutung und wird plattformübergreifend durch Apps abgelöst. Zunächst waren das nur die nativen Apps, die eben zentral installiert werden – beispielsweise aus dem App Store – und dann lediglich auf dem Gerät mit der Installation die Anwendung boten. Zwar ist hier die Verbindung der Apps auf mehreren Geräten bereits seit langer Zeit vorgesehen, den Stand der Technik im Bereich der Apps stellen diese nativen Apps aber längst nicht mehr dar. Was die progressiven Web Apps (PWA) zu bieten haben und warum sie im Ranking keine Vorteile liefern, möchten wir in der Folge aufzeigen.

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Website und Apps werden in progressive Web Apps vereint

Sowohl für Anwender als auch Entwickler hat die Trennung von Apps und den dazugehörigen Websites gewisse Nachteile. So ist es einerseits umständlich direkt beides zu entwickeln und andererseits ist die Verwaltung am Computer über die Website gepaart mit der mobilen Nutzung der App lästig. Progressive Web Apps kombinieren beide Ansätze. So wird die App durch den Besuch der Website erreicht und somit von allen Endgeräten aus gleichermaßen und ohne Installation zugänglich. Auch Updates können dann zentral in die PWA implementiert werden. Gleichzeitig schaffen es PWAs den mobilen Endnutzern die Offlinenutzung zu bieten, die Websites eben nicht ermöglichen. Nicht umsonst wird dieses System von vielen Experten als die Zukunft angesehen.

Durch PWAs soll das Ranking bei Google zunächst nicht geändert werden

Das Ranking von SEO-Content ist ein komplexes Gebilde, welches vielseitige Faktoren berücksichtigt und für die Ersteller von SEO-Websites enorm wichtig ist. Zum jetzigen Zeitpunkt werden Progressive Web Apps aber noch nicht bevorzugt und landen somit im Ranking nicht höher, als klassische Websites. Das hat Google selbst so bekanntgegeben und vielschichtig begründet. So liegt ein Problem ganz einfach darin, dass PWAs clientseitig ausgerichtet sind, sich also auch an den technischen Möglichkeiten des genutzten Endgeräts ausrichten. Das bereitet den Crawlern von Google Probleme und macht die Bevorzugung im Ranking auch technisch ganz einfach schwierig. Auch die Nutzung von veralteten Browsern, sowie die unterschiedliche technische Ausstattung von Browsern tragen hierzu bei und sind somit technische Gründe, die Google nicht angehen möchte.

Ob und wann sich die Verwendung von PWAs beim Ranking von Google auswirken wird, bleibt also offen. Viele Experten erwarten allerdings zunächst einmal einen Anstieg der Progressive Web Apps.

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