Autor: Paula | Veröffentlicht: 20. Oktober 2020 | Kategory : Creative

Kreative Blockaden überwinden – so klappt es!

Vielleicht kennen Sie das auch: Sie sitzen vor dem Laptop, das Schreibprogramm ist geöffnet, der Cursor kommt und geht, kommt und geht... und man weiß einfach nicht, wie man anfangen soll. Wir verraten Ihnen in diesem Artikel, wie Sie solche kreativen Blockaden schnell überwinden, damit es wieder läuft wie gebuttert.

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Kreativität. Was ist das überhaupt?

„Du bist aber kreativ.“ Haben Sie diesen Satz auch schon einmal gehört oder gar selbst gesagt. Was meinen wir aber, wenn wir von Kreativität sprechen? Allgemein sprechen wir einem Menschen kreative Eigenschaften zu, wenn dieser etwas besonders einfallsreich gestaltet oder hergestellt hat.

Das Wort „Kreativität“ stammt vom lateinischen Ausdruck „creare“, was übersetzt so viel wie „schaffen“ oder „erzeugen“ bedeutet. Es gibt zahlreiche Definitionen von Kreativität. Laut dem Gabler Wirtschaftslexikon ist Kreativität die „Fähigkeit eines Individuums oder einer Gruppe, in fantasievoller und gestaltender Weise zu denken und zu handeln.“ Damit bezieht sich Kreativität nicht nur auf bestimmte Berufe oder Tätigkeiten, sondern ist eine Eigenschaft, die überall zum Tragen kommt. Daher können sich auch kreative Blockaden branchen- und abteilungsübergreifend zeigen.

Was sind kreative Blockaden?

Kreative Blockaden meinen, dass das kreative Potenzial gehemmt oder blockiert ist. Es will einfach nicht „fluppen“. Die Gedanken hängen fest oder man fühlt sich, als ob ein Vakuum im Kopf ist. Die Gründe können dabei ganz unterschiedlich sein. Das Fatale an kreativen Blockaden ist, dass sie schnell zu Frustration, Unlust, fehlender Motivation bis hin zur Resignation führen können. Je länger und verfahrener sich die kreative Blockade zeigt, umso schwieriger ist es sie alleine zu meistern.

Die besten Tipps, um kreative Blockaden zu lösen

Bei kreativen Blockaden heißt es zunächst einen kühlen Kopf zu bewahren. Unterstützung finden Sie dann mit den nachfolgenden Tipps.

Tipp 1: Ursachen für die kreative Blockade herausfinden

Hinter jeder kreativen Blockade steckt eine Ursache. Manchmal sind diese klar, wie bei Arbeiten in einer lauten Umgebung und manchmal verstecken sie sich besonders gut. Bevor Sie nach Methoden suchen, um kreative Blockaden zu lösen, sollten Sie zuerst herausfinden, was der Grund für die „Wand im Kopf“ ist.

Es hat sich gezeigt, dass es sieben Arten von kreativen Blockaden gibt:

  • Mentale Blockaden: Können entstehen, wenn Sie im Kopf ständig die gleichen Gedanken wälzen und auf das Gedankenkarussell aufgesprungen sind.
  • Gewohnheiten beim Arbeiten: Sie verrichten Dinge immer wieder jeden Tag in der gleichen Art und Weise. Wenig neue Impulse oder ein „Ausbrechen“ hemmen die Kreativität und verursachen kreative Blockaden.
  • Persönliche Herausforderungen: Private Probleme sind meist so belastend, dass die Kreativität auf Sendepause geht. Erst das eine lösen, dann um das Andere kümmern.
  • Mangelzustände: Keine Zeit, fehlendes Equipment, unzureichendes Wissen – auch diese Faktoren unterbinden kreatives Potenzial.
  • Kommunikationsprobleme: Vor allem bei der kreativen Arbeit in Teams können Kommunikationsprobleme bei allen Beteiligten zu kreativen Blockaden führen.
  • Emotionale Gründe: Gibt es eventuell Widerstände gegen das Projekt, bei dem Ihre Kreativität gefragt ist? Das kann ebenso zu kreativen Blockaden führen.

Generell gilt beim Finden der Ursache für die kreative Blockade: Schauen Sie sich Ihre Lebensumstände an und nehmen Sie sich ausreichend Zeit für die Identifikation.

Tipp 2: Die Welt auf „Stand-by“ schalten

Es gibt sie – die sogenannten Geistesblitze. Daraus sind schon ganze Film-Epen entstanden. Doch auch wenn es sich für uns so anfühlt, aus dem nichts kommen diese nicht. Dabei handelt es sich vielmehr um die Vernetzung der neuronalen Bahnen in unserem Gehirn.

Wie man diese Szenarien fordern kann? Indem Sie Ihrem Geist Ruhephasen gönnen. Oft trifft uns eine Idee an Orten und in Situationen, die scheinbar am banalsten sind: beim Duschen, Kochen oder Spaziergang. Allen gemein ist, dass wir hierbei nur eine geringe mentale Anstrengung erfahren. Die perfekte Umgebung für kreative Prozesse.

Daher ist es wichtig stets Notizbuch und Stift bereitzuhalten. Ein weiterer Tipp ist es, zu meditieren. Zahlreiche Apps können dabei helfen. Probieren Sie es aus. Ein Richtig oder Falsch gibt es nicht.

Tipp 3: Berufung oder Beruf?

Das Wertvolle im Leben ist die Entfaltung der Persönlichkeit und ihrer schöpferischen Kräfte.“ – Albert Einstein

Haben Sie sich schon einmal gefragt, ob Sie Ihr Beruf erfüllt? Kreativität ist dann besonders präsent, wenn wir sie in etwas investieren, was uns glücklich macht, was wir mit Leidenschaft tun, worin wir unsere Persönlichkeit entfalten können.

Stellen Sie sich die Frage ruhig, ohne dabei Angst vor der Antwort zu haben. Wenn Sie Ihren Job mögen, aber nicht 24 Stunden am Tag dafür brennen, ist das okay. Finden Sie Mittel und Wege Ihren Arbeitsalltag interessanter zu gestalten. Bieten Sie Ihrem Gehirn neue Gedankenexperimente – so lösen Sie kreative Blockaden . Gemäß dem Motto: „Ich mach mir die Welt, wie Sie mir gefällt!“. Und wenn es das Tragen unterschiedlicher Paar Socken für Sie bedeutet.

Tipp 4: Hadern Sie nicht mit Selbstzweifeln

Sie schleichen sich klammheimlich mit der kreativen Blockade zusammen in Ihre Gedanken. Plötzlich stellen Sie nicht nur die Situation infrage, sondern Ihre komplette Arbeit oder schlimmer noch die eigene Person. Selbstzweifel führen schnell zu einem geringen Selbstvertrauen.

Fähigkeiten verschwinden nicht von heute auf morgen. Stellen Sie diese jedoch immer wieder infrage, sinkt Ihr Selbstwertgefühl und das wiederum löst Ängste aus. Sie beginnen sich zu vergleichen. Keine gute Idee. Vergessen Sie dabei nicht, dass Sie ein Talent haben, dass nur Sie in diese Welt bringen können. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Erfolge, Komplimente, gut laufende Zusammenarbeiten, positive Projektabschlüsse etc. Think positiv! Ja, so einfach darf es sein, um kreative Blockaden mühelos zu lösen.

Tipp 5: Keine Frustration mit der Frustration

Mit der Präsentation Ihrer Arbeit an Kunden, Ihrem Chef oder Auftraggebern machen Sie sich nicht nur sichtbar, sondern schaffen Raum für Feedback. Das kann auch schon einmal kritischer ausfallen.

Statt jetzt die Frustrationsmaschine anzuschmeißen, mit Widerständen zu reagieren oder in schlaflosen Nächten darüber nachzudenken, was Sie hätten besser machen können, nehmen Sie Feedback an und analysieren Sie den Wert dahinter. Denn Kritik ist das wertvollste, was Sie bekommen können, um zu wachsen. Lernen Sie Kritik zu lieben, ja, sogar zu jagen.

Haben Sie eine kreative Blockade? Jetzt wissen Sie, was zu tun ist. Setzen Sie sich erst einmal hin und atmen Sie tief durch. Kreative Blockaden bieten immer die Chance etwas vollkommen Neues zu erschaffen und sind Ansporn etwas zu verändern. Sie sind zudem immer temporär und gehen vorüber. Das ist doch die beste Nachricht, oder?

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