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So geht erfolgreiches Online Marketing

Heutzutage findet für viele in der Bevölkerung ein Großteil des Lebens online statt. Sei es ein Nutzerprofil in Social Media oder eine Bestellung über Internetplattformen - das World Wide Web wird immer wichtiger.

Daher ist es nicht verwunderlich, dass mit der Zeit sogar ganze Branchen, die auf Online-Tätigkeiten basieren, entstanden sind. Eine der wohl größten Online-Branchen ist das Online Marketing.

Wir beleuchten, was genau sich hinter dem Begriff Online Marketing verbirgt und welche Formen es davon gibt. Zudem geben wir wichtige Tipps, die Ihnen helfen können, wenn Sie selbst Online Marketer oder Werbetreibender sind.

In einer Gegenüberstellung von Vor- und Nachteilen von Online Marketing gehen wir auf beide Seiten des Themas ein und geben Ihnen einen Einblick in die Funktionsweise von Marketingstrategien, die sich dadurch auszeichnen, ausschließlich online stattzufinden.

Was versteht man unter Online Marketing?

Online Marketing wird häufig auch als Internetmarketing, digitales Marketing oder Web-Marketing bezeichnet. Der Begriff beschreibt alle strategischen Marketing-Maßnahmen, die online - also im World Wide Web - stattfinden und sich Onlinemedien zunutze machen. Zu diesen zählen Webseiten, Soziale Medien und viele weitere. Online Marketing setzt sich aus unterschiedlichen digitalen Marketing-Instrumenten zusammen, um Unternehmensziele oder Marketing-Ziele zu erreichen.

Bei Online Marketing dreht sich also alles darum, ein Produkt oder ein Unternehmen im digitalen Markt zu etablieren und mit verschiedenen Maßnahmen und Instrumenten im Internet zu verkaufen.

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Wie geht Online Marketing?

Damit eine Kampagne im Online Marketing erfolgreich wird, sollten Sie sich zunächst über Ihre Marketing-Ziele und die zu vermittelnde Botschaft im Klaren sein. Im weiteren Verlauf werden wir auf wichtige Tipps zu Ihrer Strategie im Online Marketing eingehen und nützliche Instrumente vorstellen, die Sie für erfolgreiche Kampagnen benötigen.

Ziele des Online Marketings

Bevor ein Schritt in Richtung Online Marketing gegangen wird, sollte zunächst klar sein, welches Ziel damit verfolgt werden soll. Dieses kann je nach Unternehmen unterschiedlich aussehen. Ganz gleich, ob Ihre Ziele in den Bereich Branding, Sales, Leads oder Engagement einzuordnen sind - es ist wichtig, dass konkrete Ziele formuliert werden.

1. Branding

Das Ziel von Branding oder Markenaufbau liegt darin, dass man die eigene Marke mit konkreten Werten oder einer Botschaft verbindet. Diese bilden dann sozusagen das Aushängeschild für ein Unternehmen. Nach einer erfolgreichen Kampagne, die in Richtung Markenaufbau ausgerichtet ist, sollten Menschen, die den Unternehmensnamen hören, sofort an die Message denken, die Sie vermitteln möchten. Den Erfolg können Sie ganz einfach daran messen, wie viele User Brandbegriffe in Suchmaschinen eingeben und darüber auf Ihre Webseite gelangen.

Unter Brandbegriffen versteht man Suchbegriffe, welche Ihren Markennamen enthalten. Geben Nutzer allerdings direkt die URL Ihrer Webseite ein, so spricht das für sehr starkes Branding. Auch die Erwähnung in Sozialen Medien, Blogs oder Foren kann ein Indiz dafür sein, wie erfolgreich Ihr Branding ist.

Wichtig ist in jedem Fall, dass Sie sich mit Ihrer Botschaft von der Konkurrenz abgrenzen und den Personen in Erinnerung bleiben.

2. Sales

Das wohl offensichtlichste Ziel von Online Marketing: Verkäufe. Bieten Sie Produkte oder Dienstleistungen an, möchten Sie diese logischerweise so bewerben, dass sie von Kunden gekauft werden. Online Marketing bietet hier sehr praktische Möglichkeiten.

Später werden wir noch auf einige Marketing-Strategien eingehen, bei denen Sie sich sicher sein können, dass sie für Sales absolut geeignet sind.

3. Leads

Ein weiteres häufiges Ziel von Kampagnen im Bereich des Online Marketings ist die Generierung von Leads. Hier dreht sich alles darum, Kontaktinformationen von potenziellen Interessenten und Kunden zu bekommen - und davon so viele wie nur möglich.

Da Online Marketing ja online stattfindet, ist vor allem die E-Mail-Adresse von Usern interessant. An diese kommen Sie beispielsweise, wenn Sie eine Anmeldung zu einem Newsletter anbieten oder wenn Sie ein eBook zum Download anbieten, für welches der Nutzer seine Kontaktdaten angeben muss.

4. Engagement

Das Engagement umfasst alle direkten Interaktionen, welche ein Nutzer mit Ihrer Webseite oder anderen online zugänglichen Inhalten von Ihnen hat. Daten, die hier beispielsweise erhoben werden, ist die Sitzungsdauer, also die Zeit, die ein Kunde auf Ihrer Webseite verbracht hat. Auch gepostete Kommentare oder die Zeit, die sich ein User genommen hat, um ein Video anzusehen, sind alles wertvolle Informationen.

Dadurch lässt sich messen, wie intensiv sich Nutzer mit Ihren Inhalten beschäftigen und wie viel Interesse vorhanden ist. Je höher das Engagement ist, desto mehr ist Ihre Marke gefragt.

Zielsetzung im Online Marketing

Haben Sie sich nun dafür entschieden, in welche Kategorie Ihr Ziel, das Sie mit Online Marketing verfolgen wollen, fällt, ist es dafür Zeit, konkrete Pläne zu schmieden. Am besten gehen Sie anhand der SMART-Methode vor. Kleiner Spoiler: Sie ist genauso klug wie sie klingt.

SMART ist ein Akronym, wobei jeder Buchstabe für eine Eigenschaft steht, die Ihr formuliertes Ziel beinhalten sollte.

S für spezifisch: Ihr Ziel sollte so klar und präzise wie möglich formuliert sein. Hier werden Missverständnisse ausgeschlossen und Klarheit geschafft.

M für messbar: Das Ziel muss messbar sein. Dies kann mittels festgelegter Messzahlen, auch KPIs genannt, erfolgen.

A für akzeptabel: Das festgelegte Ziel muss in einem vordefinierten Zeitraum umgesetzt werden können.

R für realisierbar: Fragen Sie sich, ob Ihr Ziel mit den verfügbaren Ressourcen in der gewünschten Art und Weise umsetzbar ist.

T für terminiert: Ihr Ziel sollte in einem vorher definierten Zeitrahmen erreicht werden. Es liegt eine zeitliche Begrenzung für die Zielerreichung vor.

KPIs im Online Marketing

Damit der Erfolg nach Abschluss einer Kampagne gemessen werden kann, sind Kennzahlen notwendig. Diese werden als KPIs bezeichnet. KPI leitet sich aus dem englischen Begriff Key Performance Indicator ab.

KPIs im Online Marketing variieren je nach Zielsetzung. Kennzahlen zur Messung der Zielerreichung sind beispielsweise die Click-Through-Rate, die Öffnungsrate oder die Anzahl an Abonnenten.

Online Marketing-Mix

Haben Sie ein Ziel festgelegt und nach SMART ausgerichtet, können Sie damit beginnen, sich die passenden Marketing-Instrumente zurechtzulegen. Experten empfehlen einen sogenannten Online Marketing-Mix. Natürlich unterscheidet sich die Strategie immer von Fall zu Fall - die Zielsetzung und die Zielgruppe sind ausschlaggebend. Der Marketing-Mix beschreibt den Einsatz unterschiedlicher Instrumente und Kanäle in Kombination.

Aus dem klassischen Marketing ist bestimmt das 4P-Prinzip bekannt, welches sich mit Produkt-, Preis, Distributions- und Kommunikationspolitik auseinandersetzt. Auch im Online Marketing kann dieses Prinzip praktisch angewendet werden.

Produktpolitik

Damit die Werbung für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung erfolgreich sein kann, muss es dem Kunden einen Mehrwert bieten. Ist ein potenzieller Interessent nicht überzeugt, wird er sich nur schwer zu einem Kauf durchringen. Immerhin möchte er einen Nutzen aus einer bezogenen Leistung ziehen.

Achten Sie daher stets darauf, die Vorteile eines Angebots hervorzuheben und einem potenziellen Kunden klarzumachen, weshalb gerade er dieses Produkt benötigt.

Online Marketing: Produktpolitik Graphik

Preispolitik

Zur Preispolitik gehört nicht nur die Bestimmung des Preises für Ihr Produkt. Auch wenn das der erste Schritt und sozusagen die Basis ist, wenn Sie an ihren beworbenen Produkten etwas verdienen möchten, sind andere Faktoren ebenso zu berücksichtigen. Befassen Sie sich mit Rabatten, Finanzierungsmodellen, Zahlungsbedingungen oder einem Vertrieb über Dritte. Bieten Sie den Nutzern, die durch die Werbemaßnahmen auf Ihr Produkt aufmerksam werden, die Zahlungsmöglichkeiten, bei denen sie gewillt sind zu kaufen.

Distributionspolitik

Das dritte P steht für Place - also die Vertriebswege, über die Ihr Produkt angeboten werden soll. Hier können Sie sich entscheiden, ob Sie nur über Ihren eigenen Online-Shop vertreiben wollen oder auch andere Plattformen, wie zum Beispiel Facebook, YouTube, Amazon oder weitere. Da sich dort viele Menschen aufhalten, für die Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung relevant sein könnte, ist es absolut lohnenswert, sich auch darüber Gedanken zu machen.

Kommunikationspolitik

Produkt, Preis und Vertriebskanal stehen - dann fehlt nur noch, dass Sie den Kunden auf sich aufmerksam machen. Hier bieten sich Ihnen viele verschiedene Methoden an. Wichtig ist in jedem Fall, dass Sie eine Zielgruppe ansprechen, die für Sie relevant ist.

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Welche Arten von Online Marketing gibt es?

Display Advertising

Display Advertising - oder im deutschsprachigen Raum auch häufig Displaywerbung genannt - funktioniert durch Bild- und Audiomaterial und entspricht sozusagen einem Banner, bloß dass dieser im Internet angezeigt wird.

Diese Form des Online Marketings wird von Werbetreibenden dazu genutzt, bestimmte Produkte oder Dienstleistungen zu bewerben. Ähnlich wie bei Anzeigen in Zeitungen oder Werbespots im Fernsehen werden Displaywerbungen dem User gezeigt, ohne dass er explizit danach gesucht hat.

Das Display Advertising ist wohl die am häufigsten verwendete Form des Online Marketings und erfreut sich großer Beliebtheit bei Unternehmen.

Content Marketing

Die Produktion und Verbreitung von Medien oder anderem Veröffentlichungsmaterial, welches neue Kunden schaffen oder bestehende Kunden binden soll, nennt sich Content Marketing. Die Medien können in vielerlei Form auftreten: Blogs, News, Videos, Whitepapers, E-Books - die Liste ist lang.

Meist ist Content Marketing ein fester Bestandteil von einer Kampagne. Diese Tatsache rührt vor allem daher, dass die meisten Marketingstrategien gar nicht ohne Veröffentlichungsmaterial auskommen. Daher ist Content Marketing die passende Lösung.

Suchmaschinenmarketing

Search Engine Marketing (kurz: SEM) oder auch Suchmaschinenmarketing hat zwei grundlegende Faktoren als Basis. Zum einen beruht sie auf gezielt geschalteter Suchmaschinenwerbung, welche manch einem eher unter dem Begriff SEA (kurz für Search Enging Advertising) bekannt ist. Der andere wichtige Part, der für Suchmaschinenmarketing benötigt wird, ist die Suchmaschinenoptimierung. Die Suchmaschinenoptimierung wird auch als SEO bezeichnet, was sich vom englischen Search Engine Optimization ableitet.

Das Ziel von Suchmaschinenmarketing ist es, Kunden bei bestimmten Themengebieten abzuholen. Die Zielgruppe ist dabei ein passendes Stichwort. Hier wird die Werbung nicht breit und willkürlich gestreut, sondern darauf geachtet, wem sie angezeigt wird.

Online Marketing: Suchmaschinenmarketing Disziplinen

E-Mail-Marketing

E-Mail-Werbung erfolgt - wie der Name bereits verrät - über den Versand von E-Mails. Man kann diese Werbeform mit dem klassischen Postversand von Werbemitteln vergleichen. Nur dass hier alles digital abläuft.

Damit E-Mail-Marketing funktionieren kann, müssen Werbetreibende sich allerdings vorab mit den rechtlichen Beschränkungen auseinandersetzen. In Deutschland gibt es viele Regeln zum Versand von Werbe-Mails. Auch in Österreich und in der Schweiz sollten sich Unternehmen die Rechtslage ansehen. Je nach Land kann das Versenden unverlangter E-Mails als unzumutbare Belästigung oder Spamming gelten und ist somit nicht gestattet.

Influencer-Marketing

Influencer haben einen großen Einfluss auf die Meinung ihrer Follower. Daher wird auch der Kanal über diese Personen des öffentlichen Lebens genutzt, um Produkte, Dienstleistungen oder Unternehmen zu bewerben.

Zu beachten ist hier jedoch, dass die Follower meist eine bestimmte Zielgruppe bilden. Zieht man Influencer-Marketing in Betracht, so sollte das Produkt zu dem jeweiligen Influencer und dessen Einflussbereich passen.

Es spricht auch immer stark für ein Unternehmen, wenn möglichst vertrauenswürdige Influencer, die einen guten Ruf haben, Produkte bewerben.

Online Marketing: Affiliate Marketing Graphik

Affiliate-Marketing

Affiliate kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „Partner“. Das Affiliate-Marketing setzt also auf viele Partner, um Dienstleistungen oder Produkte zu bewerben. Der für das Marketing anfallende Aufwand wird sozusagen auf mehrere Affiliates aufgeteilt, was für viele Werbetreibende Vorteile mit sich bringt.

Bei den Vergütungsformen unterscheidet man zwischen drei Kategorien: Pay per Lead, Pay per Click und Pay per Sale.

1. Pay per Lead

Bei Pay per Lead entstehen dem Werbetreibenden erst dann Kosten, wenn ein qualifizierter Kundenkontakt generiert wird. Das ist dann der Fall, wenn ein Besucher der Webseite des Publishers auf die Werbung des Händlers klickt und zu dessen Online-Shop gelangt. Nimmt er jetzt eine Aktion vor, zum Beispiel wenn er einen Newsletter abonniert oder sich in ein Vergleichsportal einträgt, so wird er als potenzieller Kunde erkannt. Ein sogenannter qualifizierter Kundenkontakt ist entstanden. Meist ist eine feste Provision vereinbart, die dann fällig wird. In manchen Fällen kommen noch weitere Komponenten zu dem Fixbetrag hinzu. Beispielsweise entstehen mehr Kosten, wenn der Kunde auch einen Kauf tätigt.

2. Pay per Click

Pay per Click generiert dann Kosten, wenn ein User auf ein Banner oder eine Textanzeige klickt. Die Kosten richten sich ganz nach der Qualität des Werbeplatzes. Bucht ein Werbetreibender einen besonders begehrten Werbeplatz, der viel Traffic verspricht, was potenziellen Umsatz bedeutet, dann zahlt er auch mehr. Genauso sieht es auch aus, wenn die Anzahl an Werbeplätzen begrenzt ist.

3. Pay per Sale

Wird ein Affiliate Programm mit der Methode Pay per Sale abgerechnet, dann entstehen dem Werbetreibenden erst dann Kosten, wenn ein Kunde über die Werbung etwas gekauft hat und Sie somit Umsatz erzielt haben. Auch hier wird häufig mit festen Provisionen gearbeitet. Doch auch eine Abrechnung durch einen prozentualen Anteil des Umsatzes, der durch einen Kunden generiert wird, ist eine mögliche Variante.

Social Media Marketing

In den sozialen Medien halten sich immer viele Menschen auf. Daher ist auch dieser Ort dafür geeignet, Werbung einzubringen. Inzwischen ist Social Media Marketing nicht nur auf Plattformen zugegen, die über nur den Computer laufen. Die mobile Nutzung von Social Media wird immer wichtiger und beliebter, weshalb sich auch das Marketing in diesem Bereich etabliert.

Macht Online Marketing in jedem Fall Sinn?

Stellen Unternehmen oder Werbetreibende ihre Werbestrategie auf, so müssen alle Vor- und Nachteile gründlich abgewogen werden, bevor eine Entscheidung getroffen wird. Immerhin soll eine Kampagne zielführend sein und genau das erreichen, was damit bezweckt wird. Wir geben Ihnen eine Auflistung der wichtigsten Gründe, die für den Einsatz von Online Marketing sprechen, und zeigen Risiken auf, die bedacht werden sollten.

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Vorteile von Online Marketing

1. Die große Reichweite

Durch Marketingmaßnahmen, die online stattfinden, kann eine Vielzahl an Menschen erreicht werden. Im vergangenen Jahr belief sich die Anzahl der Internetnutzer in Deutschland auf 66,4 Millionen. Das macht ganze 94 Prozent aus. Und der Trend geht nach oben. Das Internet wird stetig beliebter - durch Ausgangsbeschränkungen und Einschränkungen im Kontakt mit anderen sind auch im vergangenen Jahr ältere Personen oder diejenigen, die nicht so technikaffin sind, dazu übergegangen, mehr Zeit online zu verbringen als vorher.

Das Potenzial ist da - man muss es nur nutzen. Die Online-Welt ist groß und es gibt viele verschiedene Berührungspunkte, durch die Werbetreibende mit potenziellen Kunden in Verbindung treten können.

2. Günstige Preise für Online Marketing

Bei Online Marketing ist es Werbetreibenden möglich, selbst für kleine Beträge Kampagnen zu starten. Ist das Budget für Marketingmaßnahmen eher gering, so lässt sich online doch einiges daraus machen. Offline Marketing - also das klassische Marketing über Zeitungen und ähnliche Kanäle - kann im Gegensatz dazu ganz schön teuer werden.

Online haben Sie mehr Kontrolle über die Kosten, die Sie in Kampagnen investieren. Außerdem lassen sich die Daten darüber, ob eine Marketingmaßnahme erfolgreich ist oder nicht, online einfacher erheben und messen.

Online Marketing: Filterung

3. Reduzierter Streuverlust

Wenn ein Unternehmen seine Produkte anbietet, geht es vor allem um eins: Die richtige Zielgruppe ansprechen, da meist nur hier Absätze zu erwarten sind. Während Sie mit Methoden im Offline Marketing wenig Kontrolle darüber haben, wo Ihre Werbung landet und wer sie sieht, lässt sich das beim Online Marketing ganz einfach steuern.

Sie können Ihre Zielgruppe durch Targeting eingrenzen. Hier werden verschiedene Faktoren berücksichtigt: das Suchverhalten von Usern, die Interessen, demografische Eigenschaften und noch viel mehr.

Der Vorteil für Sie als Werbetreibender besteht darin, dass Sie Streuverluste verhindern. Ihre Werbung wird gezielt dort angebracht, wo sie am meisten Wirkung zeigt. Mit dem richtigen Targeting im Online Marketing ist kein Cent Ihrer investierten Werbekosten verschwendet.

4. Erhebung von relevanten Daten

Ein großer weiterer Vorteil, der sich durch Online Marketing ergibt, wurde zuvor schon angeschnitten: Die eingesetzten Maßnahmen können gemessen und ausgewertet werden - und das ohne großen Aufwand und dann, wenn Sie die Daten benötigen.

Viele setzen sogenanntes Conversion Tracking ein, welches das Verhalten von Usern auf einer Webseite tracken. Das heißt, dass man nachvollziehen kann, welche Aktionen jemand auf Ihrer Seite ausführt, ob er etwas anklickt und an welchen Inhalten er besonderes Interesse zeigt. Hier werden auch Daten darüber erhoben, wie lange sich jemand beispielsweise ein Video auf YouTube ansieht, ob er die Wiedergabe abbricht oder pausiert.

Genauso interessant sind auch die Informationen, die über die Marketingmaßnahmen selbst erhoben werden. Bestimmt interessiert es Sie, welche Art der Werbung auf welcher Plattform welche Zielgruppe anspricht. Genau diese Daten werden Ihnen durch Tools wie beispielsweise Google Analytics geliefert.

5. Stetige Optimierung

Messungen müssen nicht immer ergeben, dass Ihre Marketingstrategie bei jedem punktet. Durch die Analyse von Messwerten zu Ihrer Kampagne können Sie auch erfahren, welche Aspekte User weniger ansprechend finden und welche Methoden wenig Traffic erzeugen.

Das ist allerdings nicht tragisch: Hier können Sie tätig werden und Ihre Kampagne entsprechend optimieren. Wird beispielsweise Ihre Facebook Ad kaum angeklickt? Versuchen Sie es doch mit anderen Texten oder Audio- und Videoinhalten.

Eine Optimierung muss laufend erfolgen. Dank hilfreicher Auswertungen der Performance von Mitteln im Online Marketing ist es hier ein Leichtes, aus einer Kampagne, die floppt, eine erfolgreiche zu machen.

6. Interaktion mit Usern

Die Kundenbeziehung ist ein äußerst wichtiger Bestandteil von Marketing. Egal ob es darum geht, ein Produkt zu verkaufen oder eine Markenbotschaft zu vermitteln - sind Sie für den Kunden kaum erreichbar und geben Sie Usern das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden, kann eine Kampagne schnell nach hinten losgehen.

Daher bietet Online Marketing die Möglichkeit, dass Nutzer mit dem Unternehmen interagieren können. Sei es einfach ein Like oder ein Kommentar - genau das wird in der heutigen Zeit von Internetusern gefordert.

Jetzt müssen Sie als Unternehmen oder Werbetreibender nur noch auf diese Interaktionen reagieren und potenzielle Kunden fühlen sich wertgeschätzt und gut aufgehoben.

Alles Teamarbeit

Risiken bei Online Marketing

Zwar haben wir bis jetzt hauptsächlich über die positiven Aspekte von Online Marketing berichtet. Doch wie überall sonst gibt es auch hier einiges, was es zu beachten gilt und was sich bei einer falschen Anwendung als Nachteil für Sie entpuppen könnte.

1. Der hohe Aufwand

Marketing ist immer mit Aufwand verbunden. Soll eine Kampagne erfolgreich sein, so muss man Zeit in sie investieren. Beim Online Marketing ist dieser Aufwand allerdings ein bisschen höher als bei klassischem Marketing. Zwar besteht online das Potenzial, mehr potenzielle Kunden zu erreichen und damit mehr Sales zu generieren. Doch das geht alles nicht von allein.

Wer gedacht hat, dass man seine Webseite ein einziges Mal aufsetzt und sich danach zurücklehnen kann, hat sich in dem Punkt leider geirrt. Damit sie ansprechend für Besucher bleibt, muss sie regelmäßig aktualisiert werden und User möchten auch immer wieder neue Inhalte sehen. Das gleiche Prinzip lässt sich auch auf Social Media oder Werbeanzeigen ummünzen. Bei Werbeanzeigen spielen Keywords eine große Rolle. Diese müssen fortlaufend überprüft und optimiert werden.

2. AdBlocker

Der natürliche Feind der Werbeanzeige ist der AdBlocker. Wenn User bereits negative Erfahrungen mit Werbung gemacht habe oder sich schlicht davon gestört fühlen, neue Produkte vorgeschlagen zu bekommen, können sie sich für einen AdBlocker entscheiden. Dieser ist in der Regel kostenlos im Internet erhältlich und blockiert jede Form von werbenden Inhalten, sobald er einmal installiert ist.

In den vergangenen Jahren lag der Wert der geblockten Werbeanzeigen deutschlandweit konstant bei rund 20% mit nur geringfügigen Schwankungen. Unter Umständen befinden sich auch in Ihrer Zielgruppe User, die einen AdBlocker nutzen.

3. Zu viel Werbung auf einmal

Wir sprechen hier von Bannerblindheit. Da es unzählig viele Werbeanzeigen im World Wide Web gibt, ist so ziemlich jeder User daran gewöhnt, dass er - egal was er im Internet sucht oder liest - mit Werbung bombardiert wird.

Leider kann es da passieren, dass Werbeinhalte in der Masse untergehen. Sticht Ihre Werbung daher nicht heraus oder ist sie für einen potenziellen Kunden nicht relevant genug, dass er sie anklickt, kann es sein, dass sie einfach unbemerkt untergeht.

Natürlich trifft das nicht auf jeden zu, allerdings muss man seine Chancen realistisch einschätzen, wenn es darum geht, gegen eine Vielzahl von Wettbewerbern anzutreten.

4. Hohe Konkurrenz

Da wären wir auch schon beim nächsten Aspekt, der Ihnen Online Marketing erschweren kann: Die Konkurrenz, die niemals schläft. Jeder möchte seine Marke, sein Produkt oder seine Dienstleistung bewerben. Daher gibt sich auch jeder die Mühe, einen optimalen Marketingmix zusammenzustellen, um sein Ziel zu erreichen.

Daher ist es immens wichtig, auf Punkt 1 zurückzukommen: Um die Wettbewerber überholen zu können, müssen Sie stetig an Ihren Strategien arbeiten und sie optimieren. Zwar ergibt sich daraus ein hoher Aufwand, doch dieser ist notwendig, wenn Sie erfolgreicher als die Konkurrenz sein möchten.

5. Zielgruppe 70+

Für Menschen im mittleren Alter und erst recht für junge Menschen ist das Internet eine alltägliche Angelegenheit. Doch was ist mit den Personen, die nicht mit dem World Wide Web aufgewachsen sind und somit keinerlei Bezug dazu haben? Ältere Personen haben oftmals sogar Angst davor, sich im Internet zu bewegen, da sie vielleicht von Cyber-Kriminalität und Betrügern gehört haben.

Wenn Ihre Zielgruppe also etwas älter ist, sollten Sie es noch einmal überdenken, ob eine Online Marketingstrategie in dem Fall das Richtige ist. Glücklicherweise steigt allerdings die Tendenz, dass auch ältere Menschen das Internet nutzen.

Wie bereits erwähnt, spielt hier vor allem auch die Coronakrise im letzten Jahr eine entscheidende Rolle. Doch auch eine Verlagerung vieler Unternehmen ins Internet ist ausschlaggebend. Die Dinge, die man früher auf postalischem Wege geregelt hat, sind heute oftmals nur noch über Online-Formulare oder per E-Mail einzureichen. Aus diesen Gründen sollte auch dieser „Nachteil“ schon bald kein Problem mehr für Online Marketing darstellen. Online Marketing bietet also viele praktische Möglichkeiten und hat im Vergleich zu Offline Marketing einige Vorzüge. Nehmen Sie die Aspekte, die Ihnen Marketingkampagnen erschweren, ernst, so können Sie erfolgreiches Online Marketing betreiben, welches jeden Cent wert ist.

Wie viel verdient man im Online Marketing?

Online Marketing ist, wie wir bereits erläutert haben, ein weites Feld. Da die Digitalisierung immer weiter fortschreitet, erfreuen sich auch Berufe in der Branche immer größer werdender Beliebtheit. Doch wie sieht es hier mit den Verdienstmöglichkeiten aus?

Natürlich kann keine pauschale Aussage darüber getroffen werden, wie viel man durch Online Marketing verdienen kann. Es variiert je nach Position und Beruf, der ausgeführt wird. Auch die Berufserfahrung und ob eine entsprechende Ausbildung absolviert wurde, spielen eine nicht unerhebliche Rolle.

Am besten verdient man in der Online Marketing-Branche, wenn ein Studium in diesem Bereich abgeschlossen wurde und man über zehn Jahre Berufserfahrung verfügt. Die geringsten Verdienstmöglichkeiten betreffen diejenigen, die weniger als zwei Jahre Berufserfahrung und einen einfachen Schulabschluss vorweisen können.

Doch nun kommen wir zu ein paar Zahlen, die Ihnen etwas mehr Aufschluss darüber geben, wie viel im Online Marketing an Verdienst zu erwarten ist.

  • Online Marketing-Manager: In dieser Position kann man mit einem durchschnittlichen Einkommen zwischen 41.400 Euro und 60.000 Euro im Jahr rechnen. Dieser Wert bezieht sich allerdings auf große Unternehmen. In kleinen Firmen können die Verdienstmöglichkeiten geringer ausfallen.
  • SEO-Manager: Hier kann mit einem Einkommen zwischen 39.000 Euro und 75.000 Euro gerechnet werden.
  • Content-Manager: Das Gehalt für diese Position lässt sich zwischen 37.700 Euro und 70.000 Euro ansiedeln.
  • Social-Media-Manager: Sie stellen mit etwa 37.600 Euro jährlich das Schlusslicht dar.
Online Marketing: Gehaltsstufen Nach Anstellung

So unterscheiden sich Online Marketing-Berufe

Da das Online Marketing eine Vielzahl von Tätigkeiten beinhaltet, sind auch einige neue Berufsbilder entstanden. Im Laufe der Digitalisierung sind immer mehr Jobbezeichnungen und Positionen zutage getreten. Diese unterscheiden sich nicht durch den Namen und das Tätigkeitsfeld voneinander, sondern auch durch die Gehälter. Es hängt also sehr stark davon ab, welche Position besetzt wird, um eine Aussage über das zu erwartende Einkommen zu machen.

Wie in jeder anderen Branche spielt auch die Qualifikation eine große Rolle. Hat man ein abgeschlossenes Studium hinter sich, so sehen die Verdienstmöglichkeiten um Weiten besser aus als bei Bewerbern, die lediglich ihren Schulabschluss erreicht haben. Je höher qualifiziert man ist, desto komplexeren und wichtigeren Aufgaben kann einen das Unternehmen zuteilen.

Ein weiterer Faktor, der sich auf das Gehalt auswirkt, ist die Berufserfahrung. In Berufen, in denen es um wichtige Wechselwirkungen geht und wo Fingerspitzengefühl gefragt ist, sollte eine gewisse Erfahrung in der Branche vorhanden sein.

Entscheidend ist ebenso, ob ein Online Marketer für einen Großkonzern arbeitet oder in einer Agentur ansässig ist. Meist sind Mitarbeiter in der Online Marketing-Abteilung eines großen Unternehmens gehaltsmäßig besser aufgestellt als ihre Mitstreiter in kleineren Agenturen.

Doch auch die beruflichen Inhalte beeinflussen das Einkommen. Im Online Marketing gibt es unterschiedliche Disziplinen: SEO, Social Media, Content Marketing und weitere. Wie wir zuvor schon betrachtet haben, sind Gehälter im Bereich Social Media im Vergleich zu SEO Online Marketer niedriger.

Fazit

Online Marketing ist heutzutage ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil unseres digitalen Lebens. Für Werbetreibende bietet es großartige Möglichkeiten, eine breite Masse mit ihren Produkten oder Dienstleistungen anzusprechen.

Neben all den Vorteilen gilt es natürlich auch Aspekte zu beachten, die es einem erschweren können, erfolgreiches Online Marketing zu betreiben. Zwar sieht man bei manchen Aspekten, die heute noch kritisch sind, Tendenzen, dass sich die Problematik mit der Zeit von selbst aus der Welt schafft. Doch falls Sie sich mit Online Marketing noch unsicher fühlen, können Sie sich auch Tipps aus dem Internet holen oder einen Fachmann zurate ziehen, um Ihre Marketingstrategien zu optimieren.

Wägen Sie in jedem Fall ab, welche Marketingstrategie zu dem Ziel passt, welches Sie mit der Kampagne verfolgen.

Auch der Beruf des Online Marketers ist in der heutigen Zeit, in der Vieles online abläuft, kaum mehr wegzudenken. Die Digitalisierung nimmt ihren Lauf und wird stetig wachsen und neue interessante Möglichkeiten bieten, online Marketingziele zu verfolgen.

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