Online Marketing - was ist das? 🥇 I Erklärung & TIPPS
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So geht erfolgreiches Online Marketing

Heutzutage findet für viele in der Bevölkerung ein Großteil des Lebens online statt. Sei es ein Nutzerprofil in Social Media oder eine Bestellung über Internetplattformen - das World Wide Web wird immer wichtiger.

Daher ist es nicht verwunderlich, dass mit der Zeit sogar ganze Branchen, die auf Online-Tätigkeiten basieren, entstanden sind. Eine der wohl größten Online-Branchen ist das Online Marketing.

Wir beleuchten, was genau sich hinter dem Begriff Online Marketing verbirgt und welche Formen es davon gibt. Zudem geben wir wichtige Tipps, die Ihnen helfen können, wenn Sie selbst Online Marketer oder Werbetreibender sind.

In einer Gegenüberstellung von Vor- und Nachteilen von Online Marketing gehen wir auf beide Seiten des Themas ein und geben Ihnen einen Einblick in die Funktionsweise von Marketingstrategien, die sich dadurch auszeichnen, ausschließlich online stattzufinden.

Was versteht man unter Online Marketing?

Online Marketing wird häufig auch als Internetmarketing, digitales Marketing oder Web-Marketing bezeichnet. Der Begriff beschreibt alle strategischen Marketing-Maßnahmen, die online - also im World Wide Web - stattfinden und sich Onlinemedien zunutze machen. Zu diesen zählen Webseiten, Soziale Medien und viele weitere. Online Marketing setzt sich aus unterschiedlichen digitalen Marketing-Instrumenten zusammen, um Unternehmensziele oder Marketing-Ziele zu erreichen. Bei Online Marketing dreht sich also alles darum, ein Produkt oder ein Unternehmen im digitalen Markt zu etablieren und mit verschiedenen Maßnahmen und Instrumenten im Internet zu verkaufen.

Damit eine Kampagne im Online Marketing erfolgreich wird, sollten Sie sich zunächst über Ihre Marketing-Ziele und die zu vermittelnde Botschaft im Klaren sein. Im weiteren Verlauf werden wir auf wichtige Tipps zu Ihrer Strategie im Online Marketing eingehen und nützliche Instrumente vorstellen, die Sie für erfolgreiche Kampagnen benötigen. Bevor ein Schritt in Richtung Online Marketing gegangen wird, sollte zunächst klar sein, welches Ziel damit verfolgt werden soll. Dieses kann je nach Unternehmen unterschiedlich aussehen. Ganz gleich, ob Ihre Ziele in den Bereich Branding, Sales, Leads oder Engagement einzuordnen sind - es ist wichtig, dass konkrete Ziele formuliert werden.

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SMART-ZIELE IM ONLINE MARKETING

Um Marketing-Ziele formulieren und definieren zu können, gehen Sie am besten anhand der SMART-Methode vor. Kleiner Spoiler: Sie ist genauso klug wie sie klingt.

SMART ist ein Akronym, wobei jeder Buchstabe für eine Eigenschaft steht, die Ihr formuliertes Ziel beinhalten sollte.

S für spezifisch: Ihr Ziel sollte so klar und präzise wie möglich formuliert sein. Hier werden Missverständnisse ausgeschlossen und Klarheit geschafft.

M für messbar: Das Ziel muss messbar sein. Dies kann mittels festgelegter Messzahlen, auch KPIs genannt, erfolgen.

A für akzeptabel: Das festgelegte Ziel muss in einem vordefinierten Zeitraum umgesetzt werden können.

R für realisierbar: Fragen Sie sich, ob Ihr Ziel mit den verfügbaren Ressourcen in der gewünschten Art und Weise umsetzbar ist.

T für terminiert: Ihr Ziel sollte in einem vorher definierten Zeitrahmen erreicht werden. Es liegt eine zeitliche Begrenzung für die Zielerreichung vor.

4 ZIELE DES ONLINE MARKETINGS

Nachfolgend möchten wir Ihnen die 4 häufigsten Ziele des Online Marketings nennen. Hierbei geht es zum einen um den Markenaufbau und die Bekanntheit Ihres Unternehmens und zum anderen um Erfolge durch Verkäufe und unterschiedlichste andere Interaktionen potenzieller Kunden und Zielgruppen mit Ihrem Unternehmen.

Bevor Sie also willkürlich mit digitaler Werbung und dem Aufbau eines ansprechenden (und teuren) Online-Auftrittes beginnen sollten Sie eine analysieren, welche Ziele Sie persönlich für Ihr Unternehmen anstreben, welche Vorhaben Sie bereits in welchem Ausmaß umsetzen konnten und welche Maßnahmen am Ende sinnvoll für den Erfolg und die Bekanntheit Ihrer Brand wären.

Die folgenden 4 Online Marketing Ziele werden häufig als „die wichtigsten“ bezeichnet. Je nach Unternehmen können aber auch andere Ziele wie zum Beispiel eine stärkere Kundenbindung, erfolgreicheres Mitarbeiter-Recruiting oder eine möglichst hohe Reichweite im Mittelpunkt stehen. Suchhelden hilft Ihnen gern dabei, konkrete Ziele für Ihr Unternehmen auszuarbeiten und diese mit den richtigen Schritten zu erreichen.

1 BRANDING

In heutigen Zeiten ist der Aufbau von Reichweite und Markenbekanntheit zwar noch immer wichtig, viel entscheidender ist jedoch das Image eines Unternehmens. Immer mehr Kunden treffen Ihre Kaufentscheidungen rein nach dem Gefühl, sich mit einer Brand identifizieren zu können und möglicherweise die gleichen Ansichten zu teilen. Neben wichtiger Werte wie Nachhaltigkeit oder Umweltschutz, geht es dabei zum Beispiel auch um die Nutzung und um externe Erwähnungen auf Werbeplattformen, auf denen sich die Zielgruppe gern aufhält.

Begeisterte Instagram-Nutzer, die in ihrer Timeline ein Unternehmen mit ansprechendem Feed entdecken, können sich höchstwahrscheinlich besser mit der Brand identifizieren als mit Marken, die entweder kein oder nur sehr dürftiges Social-Media-Marketing betreiben. Gerade über die sozialen Medien können bestimmte Gefühle und Interessen wie Naturverbundenheit, Freigeist und Modernität zudem besonders eindrucksvoll vermittelt werden.

Das Ziel von Branding oder Markenaufbau liegt darin, dass man die eigene Marke mit konkreten Werten oder einer Botschaft verbindet. Diese bilden dann sozusagen das Aushängeschild für ein Unternehmen. Nach einer erfolgreichen Kampagne, die in Richtung Markenaufbau ausgerichtet ist, sollten Menschen, die den Unternehmensnamen hören, sofort an die Message denken, die Sie vermitteln möchten. Den Erfolg können Sie ganz einfach daran messen, wie viele User Brandbegriffe in Suchmaschinen eingeben und darüber auf Ihre Webseite gelangen.

Unter Brandbegriffen versteht man Suchbegriffe, welche Ihren Markennamen enthalten. Geben Nutzer allerdings direkt die URL Ihrer Webseite ein, so spricht das für sehr starkes Branding. Auch die Erwähnung in Sozialen Medien, Blogs oder Foren kann ein Indiz dafür sein, wie erfolgreich Ihr Branding ist. Wichtig ist in jedem Fall, dass Sie sich mit Ihrer Botschaft von der Konkurrenz abgrenzen und den Personen in Erinnerung bleiben.

2 SALES

Das wohl offensichtlichste Ziel von Online Marketing: Verkäufe. Bieten Sie Produkte oder Dienstleistungen an, möchten Sie diese logischerweise so bewerben, dass sie von Kunden gekauft werden. Online Marketing bietet hier sehr praktische Möglichkeiten, wobei es durchaus von Bedeutung ist, stets auf dem neuesten Stand zu bleiben und die Interessen neuer Zielgruppen fortlaufend zu hinterfragen.

Vor einigen Jahren hieß es zum Beispiel noch, dass erst die Marketingabteilung für das Erregen von Interesse und später der Vertrieb für einen erfolgreichen Verkauf verantwortlich sind, um aus Webseitenbesuchern tatsächliche Kunden zu machen. Heute sieht das alles ein bisschen anders aus. Um eine hohe Conversion Rate (CR) zu erzielen – also aus möglichst vielen Interessenten Käufer zu machen – bedarf es einem ständigen Zusammenspiel aus Kundenservice, Zielgruppenanalyse, Marketing und Verkauf.

Im Mittelpunkt ist dabei heutzutage der Kunde, welcher sinnbildlich für die gesamte Zielgruppe steht und Bedürfnisse äußert, die von der Brand umgesetzt werden müssen, um Verkaufszahlen durch neue Interessenten, aber auch durch die bestehende Kundschaft zu erhöhen. Später werden wir noch auf einige Marketing-Strategien eingehen, bei denen Sie sich sicher sein können, dass sie für Sales absolut geeignet sind.

3 LEADS

Ein weiteres häufiges Ziel von Kampagnen im Bereich des Online Marketings ist die Generierung von Leads. Hier dreht sich alles darum, Kontaktinformationen von potenziellen Interessenten und Kunden zu bekommen - und davon so viele wie nur möglich. Da Online Marketing ja online stattfindet, ist vor allem die E-Mail-Adresse von Usern interessant. An diese kommen Sie beispielsweise, wenn Sie eine Anmeldung zu einem Newsletter anbieten oder wenn Sie ein eBook zum Download anbieten, für welches der Nutzer seine Kontaktdaten angeben muss.

Auch wenn die dazugewonnenen Leads, also die Kontaktdaten an sich, zunächst nur wenige konkreten Vorteile haben, erhöht sich durch sogenannte qualifizierte Interessenten (Interessenten die freiwillig ihre Daten an Ihr Unternehmen herausgegeben haben) die Wahrscheinlichkeit, dass diese auch zu Kunden werden. Durch ansprechende Newsletter und einen unaufdringlichen Kontaktaufbau erfahren Sie mehr über die Interessen Ihrer Zielgruppe und Leads werden zu Kunden – die Conversion Rate erhöht sich und die Sales steigen.

Die Elemente des Online-Marketings

4 ENGAGEMENT

Das Engagement umfasst alle direkten Interaktionen, welche ein Nutzer mit Ihrer Webseite oder anderen online zugänglichen Inhalten von Ihnen hat. Daten, die hier beispielsweise erhoben werden, ist die Sitzungsdauer, also die Zeit, die ein Kunde auf Ihrer Webseite verbracht hat. Auch gepostete Kommentare oder die Zeit, die sich ein User genommen hat, um ein Video anzusehen, sind alles wertvolle Informationen. Dadurch lässt sich messen, wie intensiv sich Nutzer mit Ihren Inhalten beschäftigen und wie viel Interesse vorhanden ist.

Wie und wo Sie konkret Engagements sammeln können, kann ganz unterschiedlich sein. Die digitale Interaktion von Interessenten und Kunden mit einem Unternehmen ist nahezu überall möglich; egal, ob Sie Ihre Blogbesucher zum Teilen oder Kommentieren bestimmter Inhalte auffordern, Meinungsumfragen auf Social-Media posten oder Gewinnspiele veranstalten: Jedes Engagement steigert die Aufmerksamkeit für Ihr Unternehmens und bringt Ihnen zudem mehr Informationen über die Vorlieben, Interessen und Nutzungsgewohnheiten Ihrer Zielgruppe. Je höher das Engagement ist, desto mehr ist Ihre Marke gefragt.

ONLINE MARKETING-ERFOLGE MIT KPIS MESSEN

Hat man die individuellen Ziele des Online Marketings bestimmt, muss auch die Erfolgsmessung zur Erreichung dieser Ziele gewährleistet werden. Nur durch Vergleichswerte zu vorigen Kampagnen und anhand von Vorher-Nachher-Werten lassen sich relevante Informationen für zukünftige Online Marketing-Kampagnen sammeln und analysieren. Dies ist wichtig, um die Bedürfnisse der eigenen Zielgruppe besser verstehen zu können und sowohl das Branding als auch Sales, Leads und Engagement der Marke zukünftig verbessern zu können.

Um die Erfolge nach Abschluss einer Kampagne messen zu können, sind Kennzahlen notwendig. Diese werden als KPIs bezeichnet. KPI leitet sich aus dem englischen Begriff Key Performance Indicator ab. KPIs im Online Marketing variieren je nach Zielsetzung. Kennzahlen zur Messung der Zielerreichung sind beispielsweise die Click-Through-Rate, die Öffnungsrate oder die Anzahl an Abonnenten.

Welche KPIs Sie messen und analysieren möchten, sollten Sie schon vor Start der Kampagne festlegen – dies ist bei der nahezu unendlichen Fülle unterschiedlichster Kennzahlen manchmal gar nicht so einfach. Um herauszufinden, welche KPIs für Ihr Unternehmen und die Erfolgsmessung Ihrer zuvor definierten Ziele wichtig sind, sollten Sie die Aussagekraft und Bedeutung der einzelnen Indikatoren kennen.

Die Besucheranzahl Ihrer Landingpage sagt beispielsweise viel über den Erfolg einer Marketing-Kampagne aus, jedoch nur wenig über die User Experience. Um herauszufinden, ob Ihre Website ansprechend gestaltet ist und technisch einwandfrei funktioniert, eignen sich KPIs wie die Verweildauer und Absprungrate. Je mehr KPIs Sie analysieren, desto bessere Einblicke bekommen Sie in die Customer Journey Ihrer Webseitenbesucher; dies ist ein großer Vorteil, um das Online Marketing ansprechender zu gestalten.

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ONLINE MARKETING-MIX

Haben Sie ein Ziel festgelegt und nach SMART ausgerichtet, können Sie damit beginnen, sich die passenden Marketing-Instrumente zurechtzulegen. Ganz klassische Online Marketing-Instrumente sind je nach Definition beispielsweise Content-Marketing, Bannerwerbung, Video- oder Suchmaschinenmarketing (SEM).

Experten empfehlen einen sogenannten Online Marketing-Mix. Natürlich unterscheidet sich die Strategie immer von Fall zu Fall - die Zielsetzung und die Zielgruppe sind ausschlaggebend. Der Marketing-Mix beschreibt den Einsatz unterschiedlicher Instrumente und Kanäle in Kombination. Dies hat den Vorteil, dass alle Marketing-Bereiche eines Unternehmens bestmöglich bespielt und abgedeckt werden, um die zuvor definierten Unternehmensziele möglichst effizient zu erreichen.

Aus dem klassischen Marketing ist bestimmt das 4P-Prinzip bekannt, welches sich mit Produkt-, Preis, Distributions- und Kommunikationspolitik auseinandersetzt. Auch im Online Marketing kann dieses Prinzip praktisch angewendet werden.

PRODUKTPOLITIK

Damit die Werbung für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung erfolgreich sein kann, muss es dem Kunden einen Mehrwert bieten. Ist ein potenzieller Interessent nicht überzeugt, wird er sich nur schwer zu einem Kauf durchringen. Immerhin möchte er einen Nutzen aus einer bezogenen Leistung ziehen.

Bei der Produktpolitik geht es also um alle Marketing-Maßnahmen und Instrumente, die sich explizit auf Ihr angebotenes Produkt beziehen. Dies kann nicht nur durch Content-Marketing, sondern auch durch angebotene Garantien, Services oder Gewinnspiele abgedeckt werden.

Wichtig ist, dass Kunden die Vorzüge am Produkt bzw. Ihrer Dienstleistung erkennen und es bestenfalls positiv mit Ihrem Unternehmen in verknüpfen, um das Branding zu verbessern. Achten Sie daher stets darauf, die Vorteile eines Angebots hervorzuheben und einem potenziellen Kunden klarzumachen, weshalb gerade er dieses Produkt benötigt.

PREISPOLITIK

Zur Preispolitik gehört nicht nur die Bestimmung des Preises für Ihr Produkt. Auch wenn das der erste Schritt und sozusagen die Basis ist, wenn Sie an ihren beworbenen Produkten etwas verdienen möchten, sind andere Faktoren ebenso zu berücksichtigen. Befassen Sie sich mit Rabatten, Finanzierungsmodellen, Zahlungsbedingungen oder einem Vertrieb über Dritte.

Bieten Sie den Nutzern, die durch die Werbemaßnahmen auf Ihr Produkt aufmerksam werden, die Zahlungsmöglichkeiten, bei denen sie gewillt sind zu kaufen. Eine ausgefeilte Preispolitik wirkt sich in erster Linie auf Ihre Sales aus; bieten Sie etwa dynamische Preise, Bundle-Rabatte oder günstigere Preise auf Partnerwebseiten an, schlägt sich dies oft positiv in den Verkaufszahlen nieder.

Online Marketing: Produktpolitik Graphik

DISTRIBUTIONSPOLITIK

Das dritte P steht für Place - also die Vertriebswege, über die Ihr Produkt angeboten werden soll. Hier können Sie sich entscheiden, ob Sie nur über Ihren eigenen Online-Shop vertreiben wollen oder auch andere Plattformen, wie zum Beispiel Facebook, YouTube, Amazon oder weitere. Da sich dort viele Menschen aufhalten, für die Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung relevant sein könnte, ist es absolut lohnenswert, sich auch darüber Gedanken zu machen.

Um Streuverluste zu vermeiden, sollten Sie Ihre Zielgruppe genau analysieren und herausfinden, welche Plattformen sich am ehesten für den Verkauf Ihrer Produkte handelt. Eine gute Distributionspolitik wirkt sich positiv auf die Lead-Generierung und im besten Falle auch auf die Sales aus.

KOMMUNIKATIONSPOLITIK

Produkt, Preis und Vertriebskanal stehen - dann fehlt nur noch, dass Sie den Kunden auf sich aufmerksam machen; mit der richtigen Promotion – das vierte von den vier P´s des Online Marketing-Mix. Hier bieten sich Ihnen viele verschiedene Methoden an. Wichtig ist in jedem Fall, dass Sie eine Zielgruppe ansprechen, die für Sie relevant ist.

Die Promotion Ihrer Produkte umfasst dabei Werbemaßnahmen, aber auch Content-Marketing, um sämtliche Fragen über unterschiedliche Plattformen zu beantworten und Ihr Angebot möglichst weit zu verbreiten. Neben interner Werbung auf der eigenen Website, eignen sich hierfür insbesondere auch Partnerseiten, soziale Medien oder Bewertungsplattformen. Eine gute Kommunikationspolitik kann alle 4 vorgestellten Ziele des Online Marketings erfüllen.

Neben den 4 bekannten P´s haben sich in den letzten Jahren 3 neue Marketing-Instrumente- und Kanäle herauskristallisiert. Darunter die Personalpolitik, bei der es um ein effizientes Online-Recruiting neuer, leistungsstarker Arbeitskräfte geht, das Prozessmanagement, um innerbetriebliche Prozesse noch besser zu analysieren und zu optimieren, sowie Physical Facillities – die Ausstattungspolitik, bei der es neben der digitalen Präsenz um den Aufbau analoger Points-of-Sale geht. Ein Beispiel sind Pop-up-Stores.

WELCHE ARTEN VON ONLINE MARKETING GIBT ES?

Neben bestimmten Online Marketing-Instrumenten unterscheiden wir zudem zwischen verschiedenen Distributionsformen, welche sich mit der Art bestimmter PR-, Werbe- und Marketings-Maßnahmen auseinandersetzen.

Um eine erfolgreiche Marketing-Kampagne zu veröffentlichen, werden auch hier oft mehrere Arten des Online Marketings miteinander kombiniert, um den Aufbau von Reichweite, eine genaue Zielgruppenansprache und die Erreichung zuvor definierter Ziele zu gewährleisten.

Jede dieser Online Marketing-Arten hat unterschiedliche Vor- und Nachteile und kann gezielt eingesetzt werden. Erfahren Sie, welche Arten es gibt und wie Sie diese für erfolgreiches Online Marketing am besten nutzen.

DISPLAY ADVERTISING

Display Advertising - oder im deutschsprachigen Raum auch häufig Displaywerbung genannt - funktioniert durch Bild- und Audiomaterial und entspricht sozusagen einem Banner, bloß dass dieser im Internet angezeigt wird. Diese Form des Online Marketings wird von Werbetreibenden dazu genutzt, bestimmte Produkte oder Dienstleistungen zu bewerben. Ähnlich wie bei Anzeigen in Zeitungen oder Werbespots im Fernsehen werden Displaywerbungen dem User gezeigt, ohne dass er explizit danach gesucht hat.

Das Display Advertising ist wohl die am häufigsten verwendete Form des Online Marketings und erfreut sich großer Beliebtheit bei Unternehmen. Der Vorteil ist insbesondere die hohe Reichweite, da die Kampagne nicht nur auf der eigenen Website, sondern auch auf Partnerwebseiten, Social Media und selbst analog, z. B. als Plakate im öffentlichen Raum oder auf Events veröffentlicht werden kann. Eine weitreichende Display-Kampagne ist im Vergleich zu anderen Online Marketing-Arten zudem recht preisgünstig und zeitsparend und kann zur Brand Awareness beitragen.

Ein Nachteil ist die sogenannte Bannerblindheit, welche Nutzer immer häufiger betrifft. Um Aufmerksamkeit mit visuellen Erzeugnissen zu generieren, bedarf es daher neuer Innovationen; das Native Advertising ist ein Beispiel, Display Werbung unaufdringlich zu gestalten und trotzdem präsenter zu machen.

CONTENT MARKETING

Die Produktion und Verbreitung von Medien oder anderem Veröffentlichungsmaterial, welches neue Kunden schaffen oder bestehende Kunden binden soll, nennt sich Content Marketing. Die Medien können in vielerlei Form auftreten: Blogs, News, Videos, Whitepapers, E-Books - die Liste ist lang.

Wer Content Marketing nutzt, sollte Informationen mit Mehrwert liefern, ohne Unwahrheiten zur Brand oder dem Produkt zu veröffentlichen. Durch einige Green-Washing-Skandale ist bei Nutzern das Misstrauen gegenüber bestimmten Aussagen gewachsen. Kommuniziert ein Unternehmen seine Werbebotschaften jedoch transparent, wahrheitsgetreu und der Zielgruppe angemessen, so kann dies einen großen Teil zum erfolgreichen Branding beitragen.

Meist ist Content Marketing ein fester Bestandteil von einer Kampagne. Diese Tatsache rührt vor allem daher, dass die meisten Marketingstrategien gar nicht ohne Veröffentlichungsmaterial auskommen. Daher ist Content Marketing die passende Lösung.

Online Marketing: Suchmaschinenmarketing Disziplinen

Suchmaschinenmarketing

Search Engine Marketing (kurz: SEM) oder auch Suchmaschinenmarketing hat zwei grundlegende Faktoren als Basis. Zum einen beruht sie auf gezielt geschalteter Suchmaschinenwerbung, welche manch einem eher unter dem Begriff SEA (kurz für Search Enging Advertising) bekannt ist. Der andere wichtige Part, der für Suchmaschinenmarketing benötigt wird, ist die Suchmaschinenoptimierung. Die Suchmaschinenoptimierung wird auch als SEO bezeichnet, was sich vom englischen Search Engine Optimization ableitet.

Das Ziel von Suchmaschinenmarketing ist es, Kunden bei bestimmten Themengebieten abzuholen. Dies geschieht, indem den Nutzern passende Produkte oder Webseiten in den Suchergebnissen von Google, YouTube & Co. vorgeschlagen bekommen. Die Zielgruppe ist dabei ein passendes Stichwort. Hier wird die Werbung nicht breit und willkürlich gestreut, sondern darauf geachtet, wem sie angezeigt wird.

Für erfolgreiches Suchmaschinenmarketing ist einiges an Know-how notwendig, über welches Suchhelden als erfahrene Digitalagentur verfügt. Neben der Auswahl wichtiger Keywords, geht es auch darum, Landingpages technisch einwandfrei zu gestalten, ansprechende Meta-Angaben zu machen und den Content zu optimieren; nur so werden Sie bei der Suche bestimmter Schlagwörter ganz oben im Suchmaschinen-Ranking gelistet.

Über 1000 zufriedene Kunden

E-MAIL-MARKETING

E-Mail-Werbung erfolgt - wie der Name bereits verrät - über den Versand von E-Mails. Man kann diese Werbeform mit dem klassischen Postversand von Werbemitteln vergleichen. Nur dass hier alles digital abläuft.

Damit E-Mail-Marketing funktionieren kann, müssen Werbetreibende sich allerdings vorab mit den rechtlichen Beschränkungen auseinandersetzen. In Deutschland gibt es viele Regeln zum Versand von Werbe-Mails. Auch in Österreich und in der Schweiz sollten sich Unternehmen die Rechtslage ansehen. Je nach Land kann das Versenden unverlangter E-Mails als unzumutbare Belästigung oder Spamming gelten und ist somit nicht gestattet.

Hat man die Hürden und Voraussetzungen des E-Mail-Marketings überwunden, sollten bestimmte Strategien angewandt werden, um Nutzer mit wertvollen Informationen zu versorgen und die Conversion Rate ggf. zu erhöhen. Hierbei können die Nutzer in unterschiedliche Gruppen eingeteilt werden, denen bestimmte E-Mail-Formate gezielt ausgespielt werden.

Vor allem Newsletter und Bannerwerbung, aber auch Erinnerungen zur Bewertung oder zu Produkten im Warenkorb können beim E-Mail-Marketing genutzt werden. Wichtig ist, dass Leads nicht ausgenutzt werden und dass die Frequenz der E-Mails niedrig bleibt; ansonsten könnte sich die Absprungrate z. B. durch Abmeldungen vom Newsletter erhöhen.

INFLUENCER-MARKETING

Influencer haben einen großen Einfluss auf die Meinung ihrer Follower. Daher wird auch der Kanal über diese Personen des öffentlichen Lebens genutzt, um Produkte, Dienstleistungen oder Unternehmen zu bewerben. Zu beachten ist hier jedoch, dass die Follower meist eine bestimmte Zielgruppe bilden. Zieht man Influencer-Marketing in Betracht, so sollte das Produkt zu dem jeweiligen Influencer und dessen Einflussbereich passen.

Es spricht auch immer stark für ein Unternehmen, wenn möglichst vertrauenswürdige Influencer, die einen guten Ruf haben, Produkte bewerben. Um eine möglichst hohe Reichweite und mehr Leads durch Follower auf dem unternehmensinternen Social Media-Account zu generieren, lohnt es sich, mehrere Influencer hinzuzuziehen. Achten Sie dabei auch auf die Follower- und Like-Zahlen; insbesondere die Likes und Kommentare sind wichtige Indikatoren für die Reichweite und die Aktivität der Influencer-Zielgruppe. Follower-Zahlen können hingegen gekauft sein.

Komponenten des Influencer-Marketings
Online Marketing: Affiliate Marketing Graphik

SOCIAL MEDIA MARKETING

In den sozialen Medien halten sich immer viele Menschen auf. Daher ist auch dieser Ort dafür geeignet, Werbung einzubringen. Inzwischen ist Social Media Marketing nicht nur auf Plattformen zugegen, die über nur den Computer laufen. Die mobile Nutzung von Social Media wird immer wichtiger und beliebter, weshalb sich auch das Marketing in diesem Bereich etabliert.

Nicht nur auf Instagram und Facebook, sondern auch auf sozialen Business-Plattformen wie LinkedIn oder XING haben Sie unterschiedlichste Möglichkeiten, Online Marketing zu betreiben. Letztere eignen sich vor allem, um Recruiting-Prozesse zu verbessern und mit motivierten Arbeitssuchenden in Kontakt zu treten.

Neben einem ansprechenden und informationshaltigen Unternehmensprofil können Sie beim Social Media Marketing direkt mit Ihrer Zielgruppe in Kontakt treten und sich als Unternehmen nahbarer machen. Story-Beiträge, informierende Postings, Bannerwerbung und Stellenanzeigen; all dies und noch vielmehr ist beim Social Media Marketing möglich, um Ihre Marketing-Botschaft weitreichend und kostengünstig zu verbreiten.

AFFILIATE-MARKETING

Affiliate kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „Partner“. Das Affiliate-Marketing setzt also auf viele Partner, um Dienstleistungen oder Produkte zu bewerben. Der für das Marketing anfallende Aufwand wird sozusagen auf mehrere Affiliates aufgeteilt, was für viele Werbetreibende Vorteile mit sich bringt.

Neben einer erhöhten Reichweite und Brand Awareness, werden im besten Falle auch Ihre Sales steigen. Da die Kunden der Partnerwebsite bereits Vertrauen entgegenbringen, werden Sie eher auf verlinkte Webseiten klicken oder sich über Ihr Unternehmen informieren, was höhere Engagements und Leads bringt.

Um Streuverluste zu vermeiden, ist es sinnvoll, Ihre Affiliates behutsam auszuwählen. Gerade wenn es sich um informationshaltiges und umfangreiches Content Marketing auf der Partnerwebsite handelt, sollten auch die sonstigen Themen und Schwerpunkte des Affiliates zu Ihrem Unternehmen oder Produkt passen.

DIE WICHTIGSTEN ONLINE MARKETING-PLATTFORMEN

Beim Online Marketing gibt es unterschiedlichste Kanäle, Instrumente und Distributionsarten, die zum eigenen Unternehmenserfolg und der digitalen Präsenz beitragen können. Hierbei haben sich einige Plattformen als besonders effektiv und für bestimmte Online Marketing-Arten unverzichtbar erwiesen. Wir nennen Ihnen die Vor- und Nachteile der 4 wichtigsten Plattformen und wie Sie diese am besten für Ihr Online Marketing einsetzen können.

GOOGLE

Google ist als größte Suchmaschine der Welt und mit Marktanteilen von über 90 % kaum noch aus dem Leben der meisten Internetnutzer wegzudenken. Neben der reinen Informationsbeschaffung dient Google mittlerweile auch als effektives Werkzeug für Online Marketing und Reichweitengenerierung. Egal, ob mit SEO oder SEA: Wer bei Google weit oben in den Suchergebnissen erscheinen möchte, benötigt gewisses Know-how.

Google AdWords gehört zum Search Engine Advertising: Hier geht es darum, Werbeplätze zu kaufen, die dem Nutzer bei der Eingabe bestimmter Schlagwörter unter den Google-Ergebnissen als Anzeige gekennzeichnet ausgespielt werden. Einerseits sollten möglichst häufig gesuchte Keywords gewählt werden, andererseits müssen Sie auch auf die Konkurrenz achten, um unter den Werbeanzeigen in den Suchmaschinenergebnissen herauszustechen.

Noch mehr Know-how benötigen Sie bei der Search Engine Optimization, der Suchmaschinenoptimierung. Hier kaufen Sie keine Werbeplätze, sondern gestalten Ihre eigene Website so um, dass sie auf natürliche Art und Weise unter den ersten 10 Google-Ergebnissen erscheint. Neben relevanten Keywords gibt es einige Regeln, die bei SEO mit Google beachtet werden sollten.

FACEBOOK & INSTAGRAM

Erfolgreiches Online Marketing ohne Social Media ist heutzutage kaum noch denkbar, denn genau hier lassen sich unterschiedlichste Zielgruppen, Kunden und sogar Geschäftspartner oder potenzielle Arbeitnehmer erreichen. Facebook ist noch immer das beliebteste soziale Netzwerk und seit dem Kauf von Instagram in Sachen Online Marketing auf der Überholspur.

Nicht nur moderne Unternehmen und Start-ups, sondern nahezu jede Branche kann sich auf Facebook und Instagram eine eigene Präsenz aufbauen, Werbung schalten und sich so der eigenen Zielgruppe annähern. Ob gemeinsam mit Influencern, Partnern oder im Alleingang über Storys, Posts oder professionelle Werbe- und Stellenanzeigen: Die sozialen Medien dienen schon lange nicht mehr nur der Unterhaltung und dem privaten Austausch, sondern sind wichtiger Bestandteil der modernen Business- und Kommunikationswelt geworden.

Nutzer, die einen ersten Eindruck oder tiefergreifende Informationen zu Ihrer Brand suchen, werden auf sozialen Netzwerken nach Ihrem Profil und nach Bewertungen von Dritten suchen, um sich ein Bild von Ihrer Marke, den Werten oder einzelnen Produkten zu machen. Facebook und Instagram sind daher nicht wegzudenken, wenn es um erfolgreiches Branding, Influencer- und Social Media Marketing geht.

YOUTUBE

Als Videoplattform der Suchmaschine Google zählt auch YouTube zu den meistbesuchten und beliebtesten Webseiten weltweit. Von Musikvideos, über Gaming-Tutorials, Fashion und Lifestyle bis hin zu praktischen Handwerker-Tipps und Rezeptvideos; auf YouTube finden Sie auf wirklich alles eine Antwort – auch, wenn Sie gar nicht danach fragen. Kein Wunder also, dass viele Internetnutzer mehrere Stunden am Tag auf YouTube verbringen. Und das ist natürlich auch im Online Marketing angekommen.

Wenn auch Sie Ihr Unternehmen erfolgreich über YouTube vermarkten wollen, bleiben Ihnen mehrere Möglichkeiten: Ein eigener YouTube-Kanal mit hochwertig produzierten Videos stellt dabei wohl die effektivste, aber auch die aufwendigste Methode dar. Reichen die Kapazitäten und das Know-how für eigene Videos nicht aus, können Sie Ihre Werbung auch über Partner schalten – ähnlich wie beim Influencer- bzw. Affiliate-Marketing.

Entweder Sie produzieren hierfür Werbevideos, die in der Desktop-Ansicht entweder als Displayanzeigen neben dem eigentlichen Video angezeigt werden oder als Werbung vor dem Video laufen und ggf. vom Nutzer übersprungen werden können. Ebenso haben Sie die Möglichkeit, Videoproduzenten für die Erwähnung Ihrer Marke zu bezahlen oder Bild-Text-Anzeigen in Videos oder auf Infocards einzuspielen. Wo genau Ihre Werbung erscheint und ob Sie überhaupt Einfluss darauf haben, ist abhängig vom Format.

AMAZON

Obwohl Amazon als Produktsuchmaschine und E-Commerce-Plattform kaum zu überbieten ist, bleibt sie in Sachen Online Marketing noch häufig im Hintergrund. Wer seine Produkte jedoch erfolgreich online verkaufen will, sollte den Blick auch hierhin schweifen lassen, schließlich haben potenzielle Kunden, die auf Amazon nach einem Produkt suchen oftmals schon eine konkrete Kaufabsicht, ohne sich vorher noch über die Brand informieren zu wollen – die Conversions sind hier also um einiges höher als auf Facebook oder Google.

Hat man den Verkauf und das Amazon-Marketing erst einmal durchschaut und wendet man die richtige Amazon-SEO an, erscheint man in den Suchergebnissen weit oben und erhält mit seinen Produkten automatisch mehr Interaktionen. Bewertungen helfen Nutzern dabei, sich ein Bild von Ihrer Marke und dem Angebot zu machen. Zudem kann die Verkaufsplattform auch für erfolgreiches Branding genutzt werden. Registrierte Amazon-Händler können Informationen über ihre eigene Amazon-Seite teilen. Zudem sind Amazon-Bewertungen ein hilfreiches Mittel, um

Online Marketing umfasst viele Bereiche und Plattformen

PUSH & PULL IM ONLINE MARKETING

Um beim Online Marketing noch genauer zwischen verschiedenen Modellen und Strategien zu unterscheiden, wird neben den Online Marketing-Arten zudem zwischen Push- und Pull-Strategien unterschieden. Wie alle anderen Arten des Marketings und der Kundengewinnung haben diese Strategien bestimmte Vorteile und können mit etwas Know-how ganz gezielt eingesetzt werden. Meist erweist sich ein guter Mix aus Push- und Pull-Faktoren jedoch als besonders erfolgsbringend.

Beim Push-Marketing handelt es sich um aktive und ganz offensichtliche Werbemaßnahmen des Unternehmens, indem es Informationen und Produkte im Internet anbietet und auf verschiedensten Plattformen bewirbt. Das Angebot bewegt sich auf den Kunden zu, der sich dann für oder gegen einen Kauf entscheidet. Klassische Push-Strategien im Online Marketing sind zum Beispiel Newsletter, Social Media-Postings oder das Schalten von Displaywerbung auf Affiliate-Websites.

Während die Zielgruppe als Empfänger von Push-Marketing-Maßnahmen womöglich gar nicht auf der Suche nach einem bestimmten Produkt war und somit auch die Absprungrate häufig eine höhere ist, spielen Pull-Strategien im Online Marketing mit den Bedürfnissen der Zielgruppe. Sobald sich potenzielle Kunden eigenständig auf die Suche nach einem bestimmten Produkt machen, kommt das Unternehmen mit genau dem richtigen Angebot um die Ecke. SEO ist ein ganz typisches Beispiel für Pull-Marketing.

Alles Teamarbeit

VERGÜTUNGSFORMEN IM ONLINE MARKETING

Selbstverständlich ist Online Marketing nicht umsonst. Je nach Publisher, Marketing-Art und Plattform können für verschiedenste Kampagnen ganz unterschiedliche Preise und Abrechnungsformen auf Sie zukommen. Neben den Kosten für die Erstellung der Kampagne, z. B. durch Foto- oder Videoproduktion, kommen dann auch noch laufende Kosten hinzu, die sich meist an der Reichweite bzw. dem Erfolg Ihrer Online Marketing-Kampagne berechnen lassen. Nur selten gibt es hierfür im Voraus verhandelbare Festpreise, wie Sie z. B. beim Influencer-Marketing entstehen.

Die 3 Vergütungsformen im Online Marketing

1 PAY PER LEAD

Bei Pay per Lead entstehen dem Werbetreibenden erst dann Kosten, wenn ein qualifizierter Kundenkontakt generiert wird. Das ist dann der Fall, wenn ein Besucher der Webseite des Publishers auf die Werbung des Händlers klickt und zu dessen Online-Shop gelangt. Nimmt er jetzt eine Aktion vor, zum Beispiel wenn er einen Newsletter abonniert oder sich in ein Vergleichsportal einträgt, so wird er als potenzieller Kunde erkannt. Ein sogenannter qualifizierter Kundenkontakt ist entstanden. Meist ist eine feste Provision vereinbart, die dann fällig wird. In manchen Fällen kommen noch weitere Komponenten zu dem Fixbetrag hinzu. Beispielsweise entstehen mehr Kosten, wenn der Kunde auch einen Kauf tätigt.

2 PAY PER CLICK

Pay per Click generiert dann Kosten, wenn ein User auf ein Banner oder eine Textanzeige klickt. Die Kosten richten sich ganz nach der Qualität des Werbeplatzes. Bucht ein Werbetreibender einen besonders begehrten Werbeplatz, der viel Traffic verspricht, was potenziellen Umsatz bedeutet, dann zahlt er auch mehr. Genauso sieht es auch aus, wenn die Anzahl an Werbeplätzen begrenzt ist.

3 PAY PER SALE

Wird ein Affiliate Programm mit der Methode Pay per Sale abgerechnet, dann entstehen dem Werbetreibenden erst dann Kosten, wenn ein Kunde über die Werbung etwas gekauft hat und Sie somit Umsatz erzielt haben. Auch hier wird häufig mit festen Provisionen gearbeitet. Doch auch eine Abrechnung durch einen prozentualen Anteil des Umsatzes, der durch einen Kunden generiert wird, ist eine mögliche Variante.

DER ONLINE MARKETING-KREISLAUF

Während das Online Marketing vor Jahren noch einem stringenten Ablauf folgte, handelt es sich nun um einen sich immer wiederholenden Kreislauf, der dazu dient, Erfolge fortlaufend zu messen und Strategien zu optimieren:

1. DATEN-ERFASSUNG

Die Datenerfassung, auch Tracking genannt, erfasst die Daten einer Kampagne auf allen Plattformen. Hierzu zählen zum Beispiel Verweildauer einzelner Kunden, Anzahl der Käufe, Klicks etc.

2. DATEN-AUFBEREITUNG

Um die gesammelten Daten später besser nachvollziehen und vergleichen zu können, müssen sie geordnet werden; hierbei helfen Diagramme, Tabellen und andere Grafiken zur optischen Veranschaulichung.

3. DATEN-ANALYSE

Wurden alle relevanten Daten gesammelt und entsprechend aufbereitet, lassen sich häufig schon ganz automatisch Schlüsse über positive und ausbaufähige Marketing-Maßnahmen schließen. Die Daten-Analyse ist ein wichtiger Schritt, welcher bei Laien jedoch schnell zu einer Missinterpretation von Daten führen kann. Suchhelden hilft Ihnen dabei, die Erfolge Ihrer Online Marketing-Kampagne zu messen und Optimierungspotentiale zu analysieren!

4. OPTIMIERUNG

Haben Sie in der Daten-Analyse herausgefunden, an welchen Stellen es einer Optimierung hinsichtlich der Online Marketing-Instrumente-, Arten, oder bestimmter technischer Voraussetzungen gibt, müssen diese Optimierungen nun in die Tat umgesetzt werden. Ein Vorteil am Online Marketing ist der ständige „Live“-Zugriff auf sämtliche Kampagnen und Steuerelemente.

5. ERFOLGSMESSUNG

Um wieder in den Online Marketing-Kreislauf einzusteigen und die optimierten Maßnahmen zu überprüfen, folgt nun die Erfolgsmessung. Diese beginnt erneut mit dem Tracking bestimmter Daten, um diese erneut aufzubereiten, zu analysieren und zu optimieren. Da im Online Marketing immer neue technische Herausforderungen entstehen können, wird der Marketing-Kreislauf im besten Falle so lange fortgeführt, bis die Kampagne abgeschlossen ist.

VORTEILE VON ONLINE MARKETING

Stellen Unternehmen oder Werbetreibende ihre Werbestrategie auf, so müssen alle Vor- und Nachteile gründlich abgewogen werden, bevor eine Entscheidung getroffen wird. Immerhin soll eine Kampagne zielführend sein und genau das erreichen, was damit bezweckt wird. Wir geben Ihnen eine Auflistung der wichtigsten Gründe, die für den Einsatz von Online Marketing sprechen, und zeigen Risiken auf, die bedacht werden sollten.

1 GROSSE REICHWEITE OHNE STREUVERLUSTE

Durch Marketingmaßnahmen, die online stattfinden, kann eine Vielzahl an Menschen erreicht werden. Im vergangenen Jahr belief sich die Anzahl der Internetnutzer in Deutschland auf 66,4 Millionen. Das macht ganze 94 Prozent aus. Und der Trend geht nach oben. Das Internet wird stetig beliebter - durch Ausgangsbeschränkungen und Einschränkungen im Kontakt mit anderen sind auch im vergangenen Jahr ältere Personen oder diejenigen, die nicht so technikaffin sind, dazu übergegangen, mehr Zeit online zu verbringen als vorher.

Das Potenzial ist da - man muss es nur nutzen. Die Online-Welt ist groß und es gibt viele verschiedene Berührungspunkte, durch die Werbetreibende mit potenziellen Kunden in Verbindung treten können.

Wenn ein Unternehmen seine Produkte anbietet, geht es aber nicht nur um eine möglichst große, sondern auch um die gezielte Ansprache der richtigen Zielgruppe, da meist nur hier Absätze zu erwarten sind. Während Sie mit Methoden im Offline Marketing wenig Kontrolle darüber haben, wo Ihre Werbung landet und wer sie sieht, lässt sich das beim Online Marketing ganz einfach steuern.

Sie können Ihre Zielgruppe durch Targeting eingrenzen. Hier werden verschiedene Faktoren berücksichtigt: das Suchverhalten von Usern, die Interessen, demografische Eigenschaften und noch viel mehr. Der Vorteil für Sie als Werbetreibender besteht darin, dass Sie Streuverluste verhindern. Ihre Werbung wird gezielt dort angebracht, wo sie am meisten Wirkung zeigt. Mit dem richtigen Targeting im Online Marketing ist kein Cent Ihrer investierten Werbekosten verschwendet.

2 GÜNSTIGE PREISE FÜR ONLINE MARKETING

Bei Online Marketing ist es Werbetreibenden möglich, selbst für kleine Beträge Kampagnen zu starten. Ist das Budget für Marketingmaßnahmen eher gering, so lässt sich online doch einiges daraus machen. Offline Marketing - also das klassische Marketing über Zeitungen und ähnliche Kanäle - kann im Gegensatz dazu ganz schön teuer werden.

Online haben Sie mehr Kontrolle über die Kosten, die Sie in Kampagnen investieren. Außerdem lassen sich die Daten darüber, ob eine Marketingmaßnahme erfolgreich ist oder nicht, online einfacher erheben und messen.

Online Marketing: Filterung

3 ERHEBUNG VON RELEVANTEN DATEN

Ein großer weiterer Vorteil, der sich durch Online Marketing ergibt, wurde zuvor schon angeschnitten: Die eingesetzten Maßnahmen können gemessen und ausgewertet werden - und das ohne großen Aufwand und dann, wenn Sie die Daten benötigen. Viele setzen sogenanntes Conversion Tracking ein, welches das Verhalten von Usern auf einer Webseite tracken.

Das heißt, dass man nachvollziehen kann, welche Aktionen jemand auf Ihrer Seite ausführt, ob er etwas anklickt und an welchen Inhalten er besonderes Interesse zeigt. Hier werden auch Daten darüber erhoben, wie lange sich jemand beispielsweise ein Video auf YouTube ansieht, ob er die Wiedergabe abbricht oder pausiert.

Genauso interessant sind auch die Informationen, die über die Marketingmaßnahmen selbst erhoben werden. Bestimmt interessiert es Sie, welche Art der Werbung auf welcher Plattform welche Zielgruppe anspricht. Genau diese Daten werden Ihnen durch Tools wie beispielsweise Google Analytics geliefert.

4 STETIGE OPTIMIERUNG

Messungen müssen nicht immer ergeben, dass Ihre Marketingstrategie bei jedem punktet. Durch die Analyse von Messwerten zu Ihrer Kampagne können Sie auch erfahren, welche Aspekte User weniger ansprechend finden und welche Methoden wenig Traffic erzeugen.

Das ist allerdings nicht tragisch: Hier können Sie tätig werden und Ihre Kampagne entsprechend optimieren. Wird beispielsweise Ihre Facebook Ad kaum angeklickt? Versuchen Sie es doch mit anderen Texten oder Audio- und Videoinhalten.

Eine Optimierung muss laufend erfolgen. Dank hilfreicher Auswertungen der Performance von Mitteln im Online Marketing ist es hier ein Leichtes, aus einer Kampagne, die floppt, eine erfolgreiche zu machen.

5 INTERAKTION MIT USERN

Die Kundenbeziehung ist ein äußerst wichtiger Bestandteil von Marketing. Egal ob es darum geht, ein Produkt zu verkaufen oder eine Markenbotschaft zu vermitteln - sind Sie für den Kunden kaum erreichbar und geben Sie Usern das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden, kann eine Kampagne schnell nach hinten losgehen.

Daher bietet Online Marketing die Möglichkeit, dass Nutzer mit dem Unternehmen interagieren können. Sei es einfach ein Like oder ein Kommentar - genau das wird in der heutigen Zeit von Internetusern gefordert.

Jetzt müssen Sie als Unternehmen oder Werbetreibender nur noch auf diese Interaktionen reagieren und potenzielle Kunden fühlen sich wertgeschätzt und gut aufgehoben.

Alles Teamarbeit

RISIKEN BEI ONLINE MARKETING

Zwar haben wir bis jetzt hauptsächlich über die positiven Aspekte von Online Marketing berichtet. Doch wie überall sonst gibt es auch hier einiges, was es zu beachten gilt und was sich bei einer falschen Anwendung als Nachteil für Sie entpuppen könnte.

1. Der hohe Aufwand

Marketing ist immer mit Aufwand verbunden. Soll eine Kampagne erfolgreich sein, so muss man Zeit in sie investieren. Beim Online Marketing ist dieser Aufwand allerdings ein bisschen höher als bei klassischem Marketing. Zwar besteht online das Potenzial, mehr potenzielle Kunden zu erreichen und damit mehr Sales zu generieren. Doch das geht alles nicht von allein.

Wer gedacht hat, dass man seine Webseite ein einziges Mal aufsetzt und sich danach zurücklehnen kann, hat sich in dem Punkt leider geirrt. Damit sie ansprechend für Besucher bleibt, muss sie regelmäßig aktualisiert werden und User möchten auch immer wieder neue Inhalte sehen. Das gleiche Prinzip lässt sich auch auf Social Media oder Werbeanzeigen ummünzen. Bei Werbeanzeigen spielen Keywords eine große Rolle. Diese müssen fortlaufend überprüft und optimiert werden.

2. AdBlocker

Der natürliche Feind der Werbeanzeige ist der AdBlocker. Wenn User bereits negative Erfahrungen mit Werbung gemacht habe oder sich schlicht davon gestört fühlen, neue Produkte vorgeschlagen zu bekommen, können sie sich für einen AdBlocker entscheiden. Dieser ist in der Regel kostenlos im Internet erhältlich und blockiert jede Form von werbenden Inhalten, sobald er einmal installiert ist.

In den vergangenen Jahren lag der Wert der geblockten Werbeanzeigen deutschlandweit konstant bei rund 20% mit nur geringfügigen Schwankungen. Unter Umständen befinden sich auch in Ihrer Zielgruppe User, die einen AdBlocker nutzen.

3. Zu viel Werbung auf einmal

Wir sprechen hier von Bannerblindheit. Da es unzählig viele Werbeanzeigen im World Wide Web gibt, ist so ziemlich jeder User daran gewöhnt, dass er - egal was er im Internet sucht oder liest - mit Werbung bombardiert wird.

Leider kann es da passieren, dass Werbeinhalte in der Masse untergehen. Sticht Ihre Werbung daher nicht heraus oder ist sie für einen potenziellen Kunden nicht relevant genug, dass er sie anklickt, kann es sein, dass sie einfach unbemerkt untergeht.

Natürlich trifft das nicht auf jeden zu, allerdings muss man seine Chancen realistisch einschätzen, wenn es darum geht, gegen eine Vielzahl von Wettbewerbern anzutreten.

4. Hohe Konkurrenz

Da wären wir auch schon beim nächsten Aspekt, der Ihnen Online Marketing erschweren kann: Die Konkurrenz, die niemals schläft. Jeder möchte seine Marke, sein Produkt oder seine Dienstleistung bewerben. Daher gibt sich auch jeder die Mühe, einen optimalen Marketingmix zusammenzustellen, um sein Ziel zu erreichen.

Daher ist es immens wichtig, auf Punkt 1 zurückzukommen: Um die Wettbewerber überholen zu können, müssen Sie stetig an Ihren Strategien arbeiten und sie optimieren. Zwar ergibt sich daraus ein hoher Aufwand, doch dieser ist notwendig, wenn Sie erfolgreicher als die Konkurrenz sein möchten.

5. Zielgruppe 70+

Für Menschen im mittleren Alter und erst recht für junge Menschen ist das Internet eine alltägliche Angelegenheit. Doch was ist mit den Personen, die nicht mit dem World Wide Web aufgewachsen sind und somit keinerlei Bezug dazu haben? Ältere Personen haben oftmals sogar Angst davor, sich im Internet zu bewegen, da sie vielleicht von Cyber-Kriminalität und Betrügern gehört haben.

Wenn Ihre Zielgruppe also etwas älter ist, sollten Sie es noch einmal überdenken, ob eine Online Marketingstrategie in dem Fall das Richtige ist. Glücklicherweise steigt allerdings die Tendenz, dass auch ältere Menschen das Internet nutzen.

Wie bereits erwähnt, spielt hier vor allem auch die Coronakrise im letzten Jahr eine entscheidende Rolle. Doch auch eine Verlagerung vieler Unternehmen ins Internet ist ausschlaggebend. Die Dinge, die man früher auf postalischem Wege geregelt hat, sind heute oftmals nur noch über Online-Formulare oder per E-Mail einzureichen. Aus diesen Gründen sollte auch dieser „Nachteil“ schon bald kein Problem mehr für Online Marketing darstellen. Online Marketing bietet also viele praktische Möglichkeiten und hat im Vergleich zu Offline Marketing einige Vorzüge. Nehmen Sie die Aspekte, die Ihnen Marketingkampagnen erschweren, ernst, so können Sie erfolgreiches Online Marketing betreiben, welches jeden Cent wert ist.

Wie viel verdient man im Online Marketing?

Online Marketing ist, wie wir bereits erläutert haben, ein weites Feld. Da die Digitalisierung immer weiter fortschreitet, erfreuen sich auch Berufe in der Branche immer größer werdender Beliebtheit. Doch wie sieht es hier mit den Verdienstmöglichkeiten aus?

Natürlich kann keine pauschale Aussage darüber getroffen werden, wie viel man durch Online Marketing verdienen kann. Es variiert je nach Position und Beruf, der ausgeführt wird. Auch die Berufserfahrung und ob eine entsprechende Ausbildung absolviert wurde, spielen eine nicht unerhebliche Rolle.

Am besten verdient man in der Online Marketing-Branche, wenn ein Studium in diesem Bereich abgeschlossen wurde und man über zehn Jahre Berufserfahrung verfügt. Die geringsten Verdienstmöglichkeiten betreffen diejenigen, die weniger als zwei Jahre Berufserfahrung und einen einfachen Schulabschluss vorweisen können.

Doch nun kommen wir zu ein paar Zahlen, die Ihnen etwas mehr Aufschluss darüber geben, wie viel im Online Marketing an Verdienst zu erwarten ist.

  • Online Marketing-Manager: In dieser Position kann man mit einem durchschnittlichen Einkommen zwischen 41.400 Euro und 60.000 Euro im Jahr rechnen. Dieser Wert bezieht sich allerdings auf große Unternehmen. In kleinen Firmen können die Verdienstmöglichkeiten geringer ausfallen.
  • SEO-Manager: Hier kann mit einem Einkommen zwischen 39.000 Euro und 75.000 Euro gerechnet werden.
  • Content-Manager: Das Gehalt für diese Position lässt sich zwischen 37.700 Euro und 70.000 Euro ansiedeln.
  • Social-Media-Manager: Sie stellen mit etwa 37.600 Euro jährlich das Schlusslicht dar.
Online Marketing: Gehaltsstufen Nach Anstellung

Fazit

Online Marketing ist heutzutage ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil unseres digitalen Lebens. Für Werbetreibende bietet es großartige Möglichkeiten, eine breite Masse mit ihren Produkten oder Dienstleistungen anzusprechen.

Neben all den Vorteilen gilt es natürlich auch Aspekte zu beachten, die es einem erschweren können, erfolgreiches Online Marketing zu betreiben. Zwar sieht man bei manchen Aspekten, die heute noch kritisch sind, Tendenzen, dass sich die Problematik mit der Zeit von selbst aus der Welt schafft. Doch falls Sie sich mit Online Marketing noch unsicher fühlen, können Sie sich auch Tipps aus dem Internet holen oder einen Fachmann zurate ziehen, um Ihre Marketingstrategien zu optimieren.

Wägen Sie in jedem Fall ab, welche Marketingstrategie zu dem Ziel passt, welches Sie mit der Kampagne verfolgen.

Auch der Beruf des Online Marketers ist in der heutigen Zeit, in der Vieles online abläuft, kaum mehr wegzudenken. Die Digitalisierung nimmt ihren Lauf und wird stetig wachsen und neue interessante Möglichkeiten bieten, online Marketingziele zu verfolgen.