Inhaltsverzeichnis

Suchmaschinen: Welche Alternativen zu Google gibt es?

All diejenigen, die in den 1990ern keinen Zugang zum Internet hatten und „erst“ in den letzten 20 Jahren online gegangen sind, kennen praktisch nur Google. Der US-amerikanische Suchmaschinendienst ist unangefochtener Marktführer in globaler Hinsicht, auch wenn es einige Länder gibt, in denen mitunter mehrere Angebote um die Gunst der Suchenden buhlen.

Tatsache ist: Auch wenn Google natürlich seit mehr als zwei Jahrzehnten dominiert, so bildet die Suchmaschine des Unternehmens gewiss nicht die erste Suchmaschine überhaupt. Diese gab es 1990 nämlich bereits als sog. FTP-Suchmaschine – hier wurde nicht das Web durchforstet, sondern auf Grundlage von Dateien und Ordnern ein Suchergebnis generiert. Verantwortlich hierfür zeichnete die McGill University im kanadischen Montreal.

Natürlich führte diese Beschränkung dazu, dass sich „Archie“ als erste Suchmaschine nicht durchsetzen konnte. Zwar zählte sie über einen gewissen Zeitraum zu den hoch-frequentierten Angeboten, allerdings sprangen zu Beginn der 90er-Jahre viele andere namhafte Unternehmen auf diesen Zug. Als 1993 dann das Word Wide Web (WWW) für die Allgemeinheit zugänglich wurde, gab es mit „The Wanderer“ einen vom MIT entwickelten Suchbot. Dem folgten Suchdienste als sog. Spider oder Crawler, vor allem Yahoo! hat sich positiv hervorgetan.

Hier eine kleine chronologische, aber nicht vollständige Übersicht der Entwicklung der Suchmaschine:

  • 1990: „Archie“ geht als FTP-Suchmaschine an den Start
  • 1993: Das WWW ist von nun an öffentlich – „The Wanderer“ gerät in den Fokus
  • 1994 bis 1997: Viele eigens konzipierte Suchmaschinen entstehen, darunter Yahoo!
  • 1995: AltaVista, Infoseek und Architext bilden das Trio der ersten kommerziell betriebenen Suchmaschinen
  • 1997: Google erblickt das Licht der Welt, mit einer denkbar einfachen, dafür übersichtlichen Sucheingabemaske

Hier erhalten Sie einen Überblick über die Beliebtheit der Suchmaschinen:

Suchmaschine Juli 2020 Mai 2019 Juli 2018 März 2017
Google 94,3 % 94,5 % 93,4 % 90,3 %
Bing 0,7 % 2,8 % 4,2 % 8,1 %
Yahoo** 0,8 % 0,8 % 0,9 % 1,1 %
T-Online* 0,0 % 0,2 % 0,2 % 0,1 %
Web.de* 0,0 % 0,0 % 0,1 % 0,0 %
Ask.com 0,03 % 0,0 % 0,0 % 0,0 %
Andere 0,9 % 1,4 % 1,1 % 0,4 %

Klingt cool?
Lassen Sie sich von uns beraten!

Gewinnen Sie mehr Kunden, generieren Sie mehr Umsatz, treten Sie zeitgemäß auf und profitieren Sie von unserem Know-how!

Niklas Meijerink

Head of Sales
Jetzt Kontakt aufnehmen

BVDW
Mitglied

BVDW Mitglied

Ein Team voller Experten!

Ein großer Haufen aus digital Natives, professionellen Querdenkern und kreativen Köpfen, die sich darauf freuen Ihr Projekt nach vorne zu bringen.

Jetzt Beratungstermin vereinbaren!

Besonders interessant ist die Entwicklung, die Google im Laufe der Jahre genommen hat. Das Unternehmen fungiert seit Jahren nicht mehr „nur“ als Suchmaschine, sondern bietet dutzende an Tools und Diensten für sämtliche Bereiche und schafft sogar indirekte Arbeitsplätze für zum Beispiel Online Marketing Agenturen. Auch Suchmaschinenoptimierung (SEO) wie wir sie kennen ist angelehnt an Updates, Algorithmen und Co., die Google prägt.

Jedoch: Google mag als „Mainstream-Suchmaschine“ den State-of-the-Art darstellen, gewiss gibt es jedoch noch viele weitere Suchmaschinen, die Nischen abdecken. Zwar ist Google auf vier Kontinenten der Platzhirsch, in Ländern wie China oder Russland sowie grundsätzlich in Asien gibt es relevante weitere, alternative Suchdienste.

Exkurs: Marktanteile von Google und den Alternativen

Bevor wir von der Seo Agentur Suchhelden uns den alternativen Suchmaschinen widmen, wollen wir kurz die Bedeutung von Google anhand von Zahlen darlegen. Sie basieren auf einer Erhebung aus dem Juli 2019 und repräsentieren den weltweiten Suchmarkt.

  1. Google (92,19 Prozent)
  2. Bing (2,61 Prozent)
  3. Yahoo! (1,85 Prozent)
  4. Baidu (1,21 Prozent)
  5. Yandex (0,55 Prozent)
  6. DuckDuckGo (0,54 Prozent)

Daraus folgt: Zwar mag die Übermacht von Google erdrückend wirken, allerdings existiert eine Reihe an Alternativen zur Suchmaschine aus dem Silicon Valley. Die folgenden Absätze zeigen, welche Vielfalt hier tatsächlich gegeben ist.

Alternativen zu Google: Liste an Suchmaschinen nach Typ und Funktion

Wie bereits zu Beginn ersichtlich wurde, ist Suchmaschine nicht gleich Suchmaschine. Es gibt unterschiedliche Ansätze im Aufbau, der Funktionsweise und der Zielsetzung. Wir möchten daher zunächst differenzieren und darlegen, welche Suchmaschinen-Typen wir in den folgenden Absätzen vorstellen möchten. Mit einem Klick auf die jeweilige Kategorie gelangen Sie direkt zur Liste.

  1. Suchmaschine mit eigenem Index und Webcrawler
  2. Proxy-Suchmaschinen
  3. Meta-Suchmaschinen
  4. Peer-to-Peer-Suchmaschinen
  5. Suchmaschine für versteckte Dienste
  6. Suchmaschinen für Kinder

So, nachdem das geklärt wurde, legen wir direkt los mit unserer übersichtlichen Darstellung von Suchmaschinen-Alternativen zu Google.

Suchmaschinen mit eigenem Index und Webcrawler

Solche Alternativen zu Google, die nach einem eigenen Algorithmus funktionieren und ein eigenständiges Crawler-System aufweisen, gibt es relativ häufig. Wir stellen die besten Alternativ-Suchmaschinen im Folgenden kurz vor.

Die 1996 in den USA gegründete Suchmaschine bietet einen eigenständigen Suchindex, vor allem liegt hier der Schwerpunkt auf klassische „Frage-Antwort-Szenarien“. Der Algorithmus ist also so ausgelegt, dass vor allem User-Anfragen beantwortet werden. Die Suchmaschine Ask hat in den USA noch vor einigen Jahren einen Marktanteil von 1,4 Prozent (2016) dargestellt, dieser schwindet jedoch zunehmend.

Ask wurde sukzessive an den Google-Index angepasst, damit verschwand natürlich ein USP, der bei dieser alternativen Suchmaschine gerne als Argument genutzt wurde. Nachdem Google verstärkt auch Frage-Antwort-Suchanfragen abdeckt, wurde das Ende von Ask praktisch besiegelt. Anzeigen werden hier relativ prominent zu den klassischen SERPs dargestellt, zudem erhalten User eine Auswahl an verwandten Suchbegriffen.

Baidu

Die im Jahr 2000 aus der Taufe gehobene Suchmaschine Baidu ist der unangefochtene Platzhirsch in China. Die in Peking gegründete Suchmaschine ist an der Börse notiert, existiert ausschließlich in Mandarin (Chinesisch) und zählt global gesehen zu den fünf meistgenutzten Suchmaschinen im Internet. Mit Baidu Baike gibt es neben dem klassischen Suchindex auch eine der Enzyklopädie ähnliche Wiki-Plattform.

Angesichts der Bevölkerungszahlen in China ist der globale Anteil von Baidu relativ hoch, in China selbst beträgt der Marktanteil mehr als 70 Prozent. Google hingegen kann lediglich 2 Prozent in China beanspruchen, natürlich begründet in der sprachlichen Komponente und der Tatsache, dass Zensur auch bei Baidu als chinesischem Suchdienst ein Thema ist. Baidu gilt als Google von China und bietet eine umfassende Auswahl an Tools, wie etwa Baidu Maps, Baidu News oder Baidu Tieba.

Bing, die weltweit zweiwichtigste Suchmaschine aus dem Hause Microsoft, existiert erst seit 2009. Der als Suchindex und Webcrawler aufgebaute Suchdienst beansprucht 2,6 Prozent des weltweiten Suchmarktes (Desktop-Suche), in Deutschland liegt der Anteil mit knapp 4 Prozent deutlich höher. Das hinter Bing stehende Unternehmen betrachtet die Suchmaschine nicht als originären Suchdienst, sondern als sog. „Entscheidungsmaschine“. Der Anspruch dahinter ist klar: Bing soll den Usern schwierige Entscheidungen abnehmen oder die Entscheidungsfindung unterstützen. Mit der Funktion „Bing & decide“ gibt es eine Google-ähnliche Funktion bzw. ein Pendant zum „Auf gut Glück!“.

Zu beachten: Vor allem was die Suche nach Videos und Bildern anbelangt, bietet Bing eine gute Alternative zu Google.

Yandex

Wenn wir von einem „Sprach-Index“ sprechen, dann handelt es sich dabei zwangsläufig um die russisch-niederländische Suchmaschine Yandex. Denn der Begriff entspricht der russischen Transliteration und zeigt klar auf, worum es geht. Yandex zählt als Nummer 5 im weltweiten Suchmaschinen-Markt, nach Google, Bing, Yahoo! und Baidu. Die Suchmaschine ist zudem Marktführer in Russland, dicht gefolgt von Google – die beiden teilen praktisch 97 Prozent des russischen Suchmarktes unter sich auf.

Beachtenswert ist, dass Yandex als Google-Alternative seit dem Jahr 2015 explizit auch Backlinks in die Rankingbewertung mit aufnimmt. Ähnlich wie die US-amerikanische Konkurrenz, so bietet Yandex eine Vielzahl an Services, darunter Musikstreaming, Nachrichten, Spiele oder Karten. Wer mit dieser Suchmaschine agieren möchte, findet in Yandex.Metrica ein Pendant zum beliebten Google Analytics.

DuckDuckGo

Das 2008 online gestellte Produkt unter dem Markennamen DuckDuckGo stellt eine Mischung aus Webcrawler und Meta-Suchmaschine dar. Mag auch der globale Anteil bei lediglich 0,54 Prozent liegen, so genießt DuckDuckGo angesichts der aufgedeckten Überwachungsorgien westlicher Staaten (Stichwort: PRISM, Edward Snowden) ein gewisses Image.

Die Besonderheit bei DuckDuckGo ist, dass keine personenbezogenen Daten gespeichert werden. Im Zentrum steht das Suchergebnis als solches, das zeigt sich u.a. auch beim Verzicht auf störende Werbung oder eine klarere Struktur der SERPs.

FastBot

Die deutsche Suchmaschine FastBot, die von einem Unternehmen mit Sitz in Hamburg betrieben wird, bietet Websuche und Wörterbuch zugleich. Ebenso findet sich eine Toolbar. Die Besonderheit hierbei ist, dass annähernd vollständig auf Werbung gesetzt wird. Klassisches auf Keyword basierendes Advertising fehlt. FastBot war die weltweit erste Suchmaschine mit Sprachausgabe.

Google wurde 1997 gegründet und hat weltweit betrachtet einen Marktanteil von über 90 Prozent. Der Suchdienst wird in 173 Sprachen angeboten, darunter sind auch Kunstsprachen. Die C, C++ und Python basierende Suchmaschine bietet einen kompletten Werkzeugkasten mit unterschiedlichen Tools, darunter Google Analytics.

Die Suchmaschine, die Google einst ausschließlich war, entspricht im Grundaufbau auch noch dem heutigen Design. Allerdings gab es gewisse Änderungen, etwa in der Darstellung der SERPs, die Integration von Geo-Daten und dergleichen.

Mojeek

Mojeek ist eine in Großbritannien entwickelte Suchmaschine, die als klassischer Webcrawler fungiert. Das Unternehmen schreibt sich auf die Fahne, keinerlei Tracking zu ermöglichen und legt auch sonst großen Wert auf benutzerfreundliche Privatsphäre-Einstellungen. Im Jahr 2018 hat Mojeek zwei Milliarden URLs im Programm, u.a. wurde auch im Jahr danach die „Search Engine Map“ gestartet.

Qwant

Qwant ist so konzipiert, dass Privatsphäre und gute Suchergebnisse nicht im Kontrast zueinanderstehen. Die europäische Suchmaschine verpflichtet sich zu Neutralität, bietet eine panoramische Suche und verspricht unvoreingenommene Suchergebnisse. Suchanfragen werden nicht gespeichert, auch Werbeanzeigen sucht man hier vergeblich.

Die Suchmaschine Qwant ist in insgesamt 26 Sprachen einsetzbar und hat allein im Jahr 2016 über 2,6 Mrd. Suchanfragen erhalten.

Proxy-Suchmaschinen

Sogenannte Proxy-Suchmaschinen sind so konzipiert, dass Suchanfragen über einen Proxy-Server verschlüsselt werden. Das bedeutet, dass User gewissermaßen anonym surfen und suchen können. Wir stellen die wichtigsten Alternativen in diesem Bereich vor.

Disconnect Search

Die Zusammenarbeit eines ehemaligen Google-Programmierer sowie eines NSA-Angestellten hat dazu geführt, dass mit Disconnect Search ein wirkungsvolles Anti-Trick-Suchtool entstehen konnte. Das Besondere daran ist, dass der Anwender auf beliebige Suchmaschinen zugreifen kann, dabei jedoch keine IP-Adresse nebst Suchbegriffen und Co. übermittelt und zugeordnet werden. Damit bleibt die Privatsphäre gewahrt, was auch die Beliebtheit dieser Suchmaschine erklärt.

Fireball

Fireball ist eine jener deutschen Suchmaschinen, die es bereits seit den 90er-Jahren gibt. Gegründet im Jahre 1996, ermöglicht Fireball eine Internet-Suche getreu dem Motto „Deine anonyme Suchmaschine.“. Fireball konnte 2002 einen Marktanteil von rund 2,5 Prozent beanspruchen, hat diese jedoch sukzessive wieder abgegeben und wurde dann von Lycos Europe übernommen.

Nach einem Relaunch im Jahre 2018 steht das Nicht-Tracking von Informationen im Fokus, Spracheinstellungen, besuchte Webseiten, IP-Adressen oder User Agents werden nicht gespeichert. Ebenso werden keine Cookies gesetzt.

Lycos

Die US-amerikanische Suchmaschine Lycos ging 1995 an den Start und war lange Zeit recht beliebt, nicht zuletzt wegen des stilisierten Hunds als Markenzeichen. Das Unternehmen, das deutlich vor Google existierte, konnte sich im Laufe der Jahre jedoch nicht etablieren. Etwa ab 2004, also rings um den Börsengang von Google, begann der Abstieg. Einige Jahre später übernahm das indische Unternehmen Hyderabad den Suchdienst Lycos.

Lycos war mehr als nur eine Suchmaschine, es bot mit Tripod und Angelfire auch Blog-Dienste und war hier einer der Vorreiter. Auch ein Webmaildienst sowie ein Chatprogramm waren häufig mit Lycos assoziiert.

Ecosia

Ecosia ist eine von Christian Kroll entwickelte Suchmaschine aus Berlin. Sie versteht sich als ökologische Suchmaschine und basiert in ihren Ergebnissen auf Bing – sowohl was die generischen SERPs betrifft als auch die Suchanzeigen. Das Unternehmen beschäftigt sogar einen „Chief Tree Planting Officer“ und versucht, es fundamental anders zu machen.

Startpage

Das niederländische Unternehmen Startpage ging 1998 mit Ixquick an den Start, der namensgleiche Suchdienst hingegen erst im Jahre 2006. Nach erfolgter Zusammenlegung 2016 existiert mittlerweile ein einheitliches Auftreten. Startpage ähnelt DuckDuckGo und fungiert als Meta-Suchmaschine, das heißt, dass Suchergebnisse von anderen Suchdiensten wie Google oder Bing abgeschöpft werden. Der große Vorteil in der Nutzung von Startpage besteht darin, dass zwar einerseits Google-Ergebnisse angezeigt werden, die Suche jedoch vollständig anonymisiert ist. Startpage selektiert diese nach eigenen Regeln und Algorithmen.

Yahoo

Die von David Filo und Jerry Yang gegründete Suchmaschine Yahoo! war ab 1994 der erste global bedeutende Suchdienst überhaupt. Das Angebot basiert auf dem Grundprinzip einer Meta-Suchmaschine, in den Jahren bis 2009 wurden dazu Suchergebnisse von AltaVista, Google und Inktomi abgegriffen. Seit diesem Jahr besteht eine Kooperation mit Bing. Das als Webkatalog gestartete Yahoo! hat im Laufe der Jahre viele Tools hinzugefügt, darunter Flickr, Tumblr und natürlich auch einen Webmail-Dienst.

Meta-Suchmaschinen

Das Charakteristikum einer Meta-Suchmaschine besteht darin, dass in die Erstellung der Suchergebnislisten mehrere originäre Suchmaschinen eingebunden sind. Die Aufbereitung und Selektion nehmen Meta-Suchmaschinen hingegen nach eigenen Regeln vor, auch ein separater Index existiert nicht.

MetaGer

Die deutsche Meta-Suchmaschine MetaGer entstand bereits 1996 im Rahmen der Entwicklung an der Universität Hannover. Sie ermöglicht eine Suche nach strengen Privatsphäre-Einstellungen, gesucht wird in bis zu 30 Suchmaschinen gleichzeitig. Aufgrund der Einbeziehung von Crawlern und Index-Suchmaschinen lässt sich MetaGer gewissermaßen als hybride Suchmaschine bezeichnet.

Searx

SearchX basiert als Meta-Suchmaschine auf der GNU Affero General Public License Version 3 und ist so konzipiert, dass keinerlei Daten geteilt werden. Die IP-Adresse ebenso wie der Suchverlauf des jeweiligen Users bleiben deshalb anonym, auch wenn auch Suchergebnisse klassischer Suchdienste wie Google oder Bing zurückgegriffen wird.

Peer-to-Peer-Suchmaschinen

Das Besondere an einer Peer-to-Peer-Suchmaschine (auch P2P-Suchmaschine) ist es, dass kein zentraler Server alle Suchanfragen verarbeitet, sondern die Rechenkraft der Anwender dies übernimmt.

YaCy

YaCy steht als Abkürzung für „Yet another Cyberspace“ und basiert plattformübergreifend auf Java. Die mehrsprachige Peer-to-Peer-Suchmaschine ist so aufgebaut, dass ein sog. YaCy-Proxy dafür sorgt, dass sämtliche aufgerufenen Webseiten und andere Daten in lokaler Hinsicht indexiert werden. Der User, der dann final YaCy in Form des Webinterfaces einsetzt, kann damit dann gezielt suchen. So werden u.a. Webseiten aus dem Deep Web ersichtlich, weil eine Kopplung mit dem Proxy-Client diese ggfs. mit in die Indexierung nimmt.

Suchmaschinen für versteckte Dienste

Das sog. Darknet muss nicht zwangsläufig etwas Illegales oder Anstößiges verbergen, sondern bezeichnet grundsätzlich einmal einen versteckten Dienst als solchen. Spezielle Darknet-Suchmaschinen helfen, Inhalte solcher Seiten aufzufinden.

Ahmia

Ahmia steht für die leistungsfähigste Darknet-Suchmaschine, sie ist über www.ahmia.fi erreichbar. Hier finden Suchende ausschließlich Ergebnisse von Darknet-Seite. Ahmia behauptet, keinerlei IP-Adressen zu tracken. Da der Serverstandort jedoch in Finnland ist, und damit außerhalb der EU, gibt es praktisch keine Handhabe gegen ein womöglich doch stattfindendes IT-Tracking.

Torch

Torch dient als Suchmaschine für „Hidden Services“ bzw. versteckte Dienste, also all das, was Sie über reguläre Suchmaschinen so nicht finden werden. Mithilfe des sog. Tor-Netzwerkes ist ein Aufruf dieser Seiten möglich, erkennbar häufig an der Endung „.onion“. Torch ähnelt Google in Bezug auf das Design, lässt sich entsprechend einfach nutzen.

Suchmaschinen für Kinder

Sogenannte Kinder-Suchmaschinen sind speziell die Bedürfnisse unserer Kleinen angepasste Suchdienste, die einfach bedient und entsprechend gefilterte Ergebnisse liefern.

Blinde Kuh

Den Kinder-Suchdienst Blinde Kuh gibt es bereits seit 1997, es stellt die älteste deutsche Suchmaschine speziell für Kinder dar. Webseiten, die auf diesen Index gelangen wollen, müssen sehr strenge Kriterien erfüllen. Das Besondere hierbei ist, dass eine Redaktion jene über 30.000 Webseiten bearbeitet und „kindgerecht“ darstellt.

FragFINN

Kinder im Alter zwischen sechs und 12 Jahren, die Videos, Nachrichten und Co. suchen möchten, sind bei FragFINN richtig. Diese Kinder-Suchmaschine existiert auch als App, sie kann damit gezielt auf dem Smartphone oder Tablett eingesetzt werden. Dies ermöglicht eine Sperrung alternativer Dienste durch Eltern. Enthalten sind hier etwa 5.000 Webseiten, geprüft durch Medienpädagogen.

Helles Köpfchen

Helles Köpfchen vereint die Funktion einer Kinder-Suchmaschine mit den Services und Programmen, die Kinder und Jugendliche gerne benutzen. Die Zielgruppe umfasst alle Kinder im Alter zwischen acht und 16 Jahren. Hier finden sich Spiele, Nachrichten und Wissensbereiche, auch der Anteil eigener redaktioneller Beiträge ist groß – und entsprechend präsent in der Suchergebnisliste.

Qwant Junior

QWANT JUNIOR ist als kostenloser Service speziell für Kinder im Alter zwischen sechs und 13 Jahren konzipiert. Die Inhalte werden überprüft, gefährliche Inhalte somit unterdrückt. Eine besondere Technologie analysiert Metadaten, Kommentare, Keywords, Fotos und dergleichen, die bei Anschlagen des Systems ihren Weg auf eine Schwarze Liste finden. Der Fokus liegt dabei auf Bildungsinhalten.

Spezialsuchmaschinen: All das, was Produkt- oder Flug-Suchen umfasst

Nachdem wir im obigen Abschnitt die grundlegenden Suchmaschinen nach ihrem Typ kategorisiert haben, wollen wir zum Schluss noch ausgewählte Spezialsuchmaschinen vorstellen. Das sind Suchmaschinen, die sich an die Bedürfnisse einer bestimmten Zielgruppe richten. Hier ein paar Beispiele, um das Thema besser zu ergründen.

  • Blinde Kuh oder FragFINN sind Spezialsuchmaschinen, ausgelegt auf die Bedürfnisse von Kindern. Es findet eine Filterung statt, zudem überprüft eine Redaktion die Inhalte nach bestimmten Kriterien.
  • Idealo, Billiger.de oder Guenstiger.de sind hingegen Spezial- bzw. Preissuchmaschinen, die gezielt zum Vergleich von konkreten Produkten ausgelegt sind.

Zukunft der Suchmaschinen: Wohin geht die Reise?

Suchmaschinen erfüllen eine wichtige Funktion, auch und gerade angesichts der Dominanz von Social-Media-Plattformen im Internet. Sie liefern Ergebnisse auf Anfragen, die für den jeweiligen User relevant sind. Zwar gelten Unternehmen wie Yahoo! oder Google als „Datenkralle“, die Unmengen an Daten abgreifen – zugleich liefern sie ein hohes Maß an Individualisierung und eine Genauigkeit in den Suchergebnissen, die dennoch einen Mehrwert liefert.

Allerdings zeigt sich auch ein Trend hin zu Spezialsuchmaschinen, die eben den Fokus auf einzelne Aspekte einer Suche legen. Seien dies Preis-Suchmaschinen wie Idealo oder anonyme Suchmaschinen wie Ecosia, die auf Tracking verzichten. Zumindest in diesem Segment erscheint er fraglich, inwiefern Google hier bald eine Alternative anbieten kann. Es dürfte jedoch weiterhin die Unterscheidung zwischen den großen Mainstream-Suchmaschinen und allen anderen Portalen geben, die dann gezielt genutzt werden.

Das sagen unsere Kunden!

Die ungeschönte Wahrheit.

Unsere Referenzen

„Keine leeren Versprechungen, Messbare Erfolge sowie die professionelle und aufmerksame Zusammenarbeit mit den Suchhelden überzeugt uns nun schon fast 2 Jahre auf ganzer Linie!

Daher möchten wir an dieser Stelle eine klare Weiterempfehlung und ein großes Dankeschön an unsere Helden der Osnabrücker Online-Marketing-Agentur aussprechen!“

Klaus Stass

Online Marketing Manager
Hämmerle Logo

„Als Unternehmen, das selbst in der Werbebranche unterwegs ist, sind wir immer wieder auf’s Neue über das Engagement, Knowhow und Reaktionsvermögen der Suchhelden erstaunt. Inzwischen können wir auf eine zweijährige Zusammenarbeit zurückblicken und können uns seitdem deutlich vom Markt abheben. Kurzum: Service, Beratung, Umsetzung und vor allem die messbaren Ergebnisse sind einfach TOP! Dankeschön!“

Rene Buchheimer

Verkaufsleiter
Hessen Display Logo

„Das Team der Suchhelden hat uns bei dem sensiblen und zeitkritischen Thema Website-Relaunch hervorragend unterstützt. Wir waren sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit, der Kommunikation, der Pro-Aktivität des Teams und dem Verständnis für unser Unternehmen RHEINZINK. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit in den Bereichen SEO und Google Ads.“

Online Marketing Team

Rheinzink Logo

„Die Suchhelden unterstützen das Wavin Team seit einigen Jahren als Digitalagentur. Wir schätzen die schnellen Kommunikations- und Reaktionswege und das herausragende Kampagnenmanagement. Auch die stete Verfügbarkeit unterschiedlicher Units sowohl aus dem Marketingbereich, wie auch aus dem Kreativbereich ist für uns extrem hilfreich.

Wir freuen uns auf den weiteren gemeinsamen Weg.“

Christian Kemper

Manager Marketing Communications
wavin Icon

"Unsere Umsätze sind nach dem Einstieg der Suchhelden enorm gewachsen. Das Team der Suchhelden ist stets freundlich, gut erreichbar und hat immer die passenden Ideen parat. Wir von DOGANDLIVING sind überzeugt und haben unsere Zusammenarbeit aus diesem Grund auch ausgebaut und freuen uns auf die Zukunft mit den Suchhelden."

Thomas Halder

Geschäftsführer
DOGANDLIVING Icon

Kurz und schmerzlos: Warum eigentlich Suchmaschinen nutzen? Ein Fazit

Auch wenn die Diskussionen rund um Datenschutz mittlerweile an der Tagesordnung sind, so sollten wir nicht vergessen, dass Suchmaschinen äußerst praktische Tools sind. Sie ermöglichen es uns, relevante Inhalte teils in Bruchteilen einer Sekunde darzustellen. Ohne Suchmaschinen wäre es nicht möglich, die immense Bandbreite an Inhalten auch nur annähernd zu erreichen, wie dies aktuell möglich ist. Die Kombination aus trainiertem Algorithmus und einem höheren Maß an Personalisierung erscheint angesichts dessen als unschlagbares Argument für Suchmaschinen – auch über 2020 hinaus! Noch Fragen? Kontaktieren Sie unser Team jetzt!

Anruf

E-Mail