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Influencer – Hobby, Hype oder Beruf? Das sollten Sie wissen!

„Mama, ich möchte Influencer werden!“ Diesen oder ähnliche Berufswünsche müssen Eltern sich in der heutigen Zeit sicher des Öfteren anhören. Schließlich scheinen die Social-Media-Stars ein entspanntes Leben zu führen und dabei nicht einmal schlecht zu verdienen. Doch was steckt hinter dem Trend des Influencer-Daseins?

Ist es tatsächlich so einfach, sich im Internet eine so große Reichweite aufzubauen, dass sämtliche Firmen mit einem zusammenarbeiten wollen? Und wie zukunftsträchtig ist diese Branche? Diese und viele weitere Fragen möchten wir Ihnen in unserem umfangreichen Beitrag beantworten.

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Was sind Influencer?

Erst einmal zur Definition, was Influencer eigentlich sind. Diese neuartige Berufsgruppe sollte man schließlich nicht mit dem Grippevirus Influenza verwechseln. Wobei der Begriff des Influencers sich zumindest bei der jüngeren Generation schon verbreitet und etabliert haben sollte. Der Begriff stammt nämlich vom englischen Verb „to influence“ ab, was übersetzt „beeinflussen“ bedeutet.

Die sogenannten Influencer treten hierbei auf jeglichen Plattformen mit einer großen Präsenz und Reichweite im Internet auf und versuchen Menschen durch ihre Beiträge in eine bestimmte Richtung zu „beeinflussen“.

Durch ihre sogenannten Follower, Abonnenten und teils sogar millionenfachen Fans stellen Sie für Firmen eine perfekte Plattform dar, um Produkte und Dienstleistungen effektiv zu vermarkten. Hier spricht man vom sogenannten Influencer-Marketing.

Durch Interessensüberschneidungen, ein modernes Auftreten und Zugang zu jüngeren Gruppen, bauen Influencer sich in der Regel eine Anhängerschaft auf, welche für jegliche Inhalte empfänglich ist und auch die Werbung ihrer „Stars“ besser annimmt oder erst gar nicht erkennt. Natürlich leben aber nicht alle Blogger ausschließlich von Produktplatzierungen und Marketing, sondern stechen in vielen Fällen auch durch die Vermittlung positiver oder zumindest neuartiger Werte und Moralvorstellungen hervor.

Wie funktioniert Influencer-Marketing?

Beim Influencer- oder Multiplikatoren-Marketing handelt es sich um eine recht neuartige Vermarktungsstrategie aus dem Online-Marketing. Die sogenannten Influencer oder Beeinflusser wirken hierbei als Botschafter einer bestimmten Marke oder eines Produktes und vermitteln zwischen dem Werbe-Unternehmen und den Abonnenten und Zuschauern.Der Grundstein vom Influencer-Marketing ist Vertrauen, Bodenständigkeit und Kompetenz. Haben die Zuschauer das Gefühl, dass der Influencer vertrauenswürdig und fachlich kompetent ist, wird das angeworbene Produkt eher gekauft und die Umsätze steigen – sowohl für das Unternehmen als auch für die dabei herausspringende Gage des Meinungsmachers.

Aber auch für die Unternehmen sind der Ruf und vor allem die Reichweite des Influencers entscheidende Parameter, die entscheiden, ob ein Werbedeal ausgehandelt oder abgelehnt wird. Dabei sollte sowohl die Firma als auch der Influencer dafür sorgen, dass das Angebotene zu den sonstigen Inhalten des Werbetragenden passt und zusammen aushandeln, wie das Marketing möglichst kundennah und hingebungsvoll umgesetzt werden kann.

Beim Influencer-Marketing wählen sich Unternehmen oftmals eine bestimmte Art oder Gruppe der Multiplikatoren aus, die die Waren oder Dienstleistungen am besten vertreten können. Neben der Reichweite sollte das Publikum schließlich empfänglich für die Marketing-Strategien sein und die Werbung nicht direkt als solche entlarven.

Warum kontaktieren Unternehmen eigentlich Influencer?

Die Zusammenarbeit mit Influencern bringt einem Unternehmen in Sachen Marketing viele Vorteile. Dabei geht es nicht nur um höhere Verkaufszahlen, sondern auch um eine verbesserte Internetpräsenz. Mit häufigen Erwähnungen auf mehreren Plattformen, in Blogs und Foren verbessern Influencer zum Beispiel den SEO-Erfolg eines Unternehmens. So wird es in bekannten Suchmaschinen wie Google weit oben angezeigt, wenn Suchbegriffe, die zu den Angeboten passen, gegoogelt werden.

Durch bessere SEO-Optimierung und die Erwähnung in den sozialen Medien steigt natürlich auch die Mundpropaganda. Der Bekanntheitsgrad steigt parallel zum Traffic auf Webseiten und eigenen Social-Media-Kanälen. Je mehr Besucherzahlen diese Seite generiert, desto mehr wertvolle Social Signals kommen im Endeffekt in Form von Klicks, Kommentaren, Abonnenten und Käufern für das Unternehmen hinzu.

Je nach Vertrag mit dem Influencer können außerdem unterschiedliche Anforderungen an Inhalte und Art der Beiträge ausgehandelt werden. Vor allem Verlinkungen werden auf sozialen Plattformen gern genutzt und sorgen dafür, dass potenzielle Kunden schnell auf die Seite des Unternehmens gelangen, um mögliche Käufe abzuschließen.

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Die unterschiedlichen Arten von Influencern

Influencer sind nicht gleich Influencer. Zwar sind sie alle im Internet vertreten und sorgen neben guter Unterhaltung meist auch für hohe Umsätze, inhaltlich weichen sie aber oft stark voneinander ab. Neben der Reichweiten-Unterscheidung und den Differenzen in der Einflussnahme – auf diese Faktoren gehen wir später noch näher ein – teilt man die Beeinflusser unter anderem in diese 6 Gruppen auf:

Key Influencer

Die sogenannten Key Influencer haben nicht nur eine große Reichweite, sondern sind inhaltlich meist auch sehr stark. Aufgrund ihres Know-hows genießen sie bei ihren Zuschauern, Lesern und Abonnenten ein hohes Ansehen und werden für ihre Beiträge geschätzt.

Meist handelt es sich bei den Key Influencern nicht um hauptberufliche Influencer, sondern um Journalisten oder Markenbotschafter, die die sozialen Plattformen dafür nutzen, Aufmerksamkeit für bestimmte Themen zu gewinnen. Durch ihre Expertise haben sie innerhalb der zu eigenen Community eine große Reichweite und genießen hohes Ansehen.

Die Plattformen, auf welchen die Key Influencer vertreten sind, reichen dabei von sozialen Medien wie Instagram, YouTube, Twitter & Co. bis hin zu eigenen Blogs oder Online-Magazinen, welche von den Key Influencern selbst verwaltet oder geführt werden.

Peer Influencer

Beim Peer Influencer handelt es sich um einen Meinungsmacher, welcher direkt mit dem werbenden Unternehmen in Verbindung steht. Hier geht es zum Beispiel um Mitarbeiter einer Firma, welche die Produkte über soziale Plattformen anwerben und vermarkten. Obwohl diese Einflussnehmer im direkten Zusammenhang mit dem Unternehmen agieren, genießen sie beim Publikum großes Vertrauen, da sie durch (vermeintlich) fundierte Meinungen und Produktrezensionen, Expertise und Fachkenntnis zeigen.

Peer Influencer nehmen nicht nur Einflüsse auf Privatpersonen, sondern versuchen vor allem bei Konkurrenzfirmen, aber auch Mitarbeitern und Kollegen der eigenen Firma für ein optimiertes Kaufverhalten des zu vermarktenden Produktes zu sorgen. Dieses Marketing führen die Peer Influencer unter anderem auf sozialen Plattformen, aber auch durch Online-Seminare, Forenbeiträge und auf internen Blogs durch.

Petfluencer

Man mag es kaum glauben, aber auch Tiere werden in den sozialen Medien mittlerweile als sehr effektive Einkommensquelle genutzt. Tierbesitzer fertigen oftmals eigene Accounts für Hunde, Katzen oder sogar Igel und Capybaras an. Durch niedliche Beiträge und Videos werden die Petfluencer durch Sponsoren und Werbepartner bezahlt.

Besonders wichtig dabei ist natürlich, dass das Tierwohl im Vordergrund steht. Gezwungene Fotos, auf denen die Tiere in unbequeme Kleidung gesteckt werden und stundenlang vor der Kamera posieren müssen, gehören nicht dazu.

Wenn Sie Ihr Haustier zu einem Petfluencer machen wollen, dürfen Sie Ihr Tier also zu nichts zwingen. Außerdem sollten Sie einiges an Geduld mitbringen, sowohl was Fotoshootings angeht als auch bei der Dauer für eine erste mögliche Kooperation mit Futtermarken oder Shops für Tierbedarf. Die Verknüpfung mit anderen Petfluencern und die Nutzung der richtigen Hashtags bedürfen einiges an Erfahrung und Zeit.

Sinnfluencer

Die 3 Hauptkategorien der Meinungsmacher sind sicherlich die bereits genannten „Key Influencer“, „Social Influencer“ und „Peer Influencer“. Während diese Gruppen den Konsum und das Marketing in den Vordergrund rücken, sind die sogenannten Sinnfluencer auf etwas ganz anderes aus. Sie thematisieren auf einschlägigen Internetportalen vor allem aktuelle moralische und ethische Probleme, die die ganze Welt betreffen.

Von Nachhaltigkeit über Feminismus bis hin zu Menschenrechtsbewegungen; die sogenannten Sinnfluencer machen es sich zur Aufgabe, sinnvolle Nachrichten zu verbreiten, Follower wachzurütteln und auf politisches und gesellschaftliches Unrecht aufmerksam zu machen. Durch Forenbeiträge, aber insbesondere durch soziale Medien verbreiten die Sinnfluencer ihre Botschaft und beeinflussen so ihre Community.

Auch wenn Sinnfluencer das womöglich ehrenvollste Amt unter den Influencern besetzen, heißt das nicht unbedingt, dass diese Berufsgruppe auch ehrenamtlich arbeitet. Im Gegenteil setzen sie ihre Reichweite oftmals dafür ein, ethisch vertretbare Konsumgüter zu vermarkten und diese mit viel Know-how kritisch zu überprüfen, zu bewerten und ihren Followern schließlich auch zu empfehlen. Hier ist es besonders schwer, die Authentizität zu wahren und gleichzeitig vom Influencer-Dasein leben zu können.

Social Influencer

Die Social Influencer sind wohl die Gruppe der Meinungsmacher, die einem als Erstes in den Kopf kommt, wenn man an Influencer im Generellen denkt. Sie sind einzig auf sozialen Plattformen und Medien wie Instagram, Facebook, YouTube und mittlerweile auch TikTok vertreten und sorgen dort in den meisten Fällen für Unterhaltung und lustige Beiträge.

Diese Social Influencer sind insbesondere im Multiplikatoren-Marketing sehr beliebt, da sie eine große Reichweite haben und durch unterhaltende Inhalte oft mehrere Zielgruppen ansprechen. Hierbei geben sie ihre Meinung zu Produkten und Unternehmen an ihre Follower weiter und beeinflussen somit das Kaufverhalten.

Oftmals erfolgt die Produktvorstellung oder Produktplatzierung in Absprache mit den Unternehmen, welche die Social Influencer für ein positives Feedback an ihrem Produkt bezahlen. Die Meinungsmacher werben somit aktiv – beispielsweise über Instagram-Posts oder Werbung auf YouTube – für diese Ware und verleiten ihre Abonnenten zum Kauf.

Kidfluencer

Eine der effektivsten, aber auch umstrittensten Arten der Influencer stellen die sogenannten Kidfluencer dar. Mädchen und Jungen werden mit unter 13 Jahren das Gesicht einer Marke oder eines Produktes, welches von den Erziehungsberechtigten über Social Media verbreitet wird. Durch lustige oder mitleiderregende Beiträge sprechen die Kinder die Emotionen der Konsumenten an, die das Produkt oder die Dienstleistung unbedingt erwerben möchten.

Die Bezahlungen dieser Kidfluencer schießen dabei ins Unermessliche. Der 9 Jahre alte Ryan, welcher das Gesicht vom YouTube-Kanal Ryan’s World ist, war 2019 der bestbezahlte YouTuber weltweit und erwirtschaftete in diesem Jahr über 25 Millionen Dollar. Die Zielgruppe bleibt dabei oftmals unter Minderjährigen, welche wiederum ihre Eltern beeinflussen, bestimmte Waren zu kaufen. Viele 8 bis 15-jährige seien laut einer Umfrage bereits mehr auf YouTube unterwegs, als dass sie Fernsehen würden.

In Sachen Marketing ist dies für Unternehmen eine große Chance, noch mehr Kidfluencer als Markenbotschafter zu nutzen und somit die Reichweite ihres Angebots unter Eltern und Kindern zu erhöhen.

Natürlich bleibt der ethische Aspekt bei minderjährigen Influencern sehr umstritten. Neben strengen Arbeitsvorschriften wie einem geregelten Arbeitspensum und der Überprüfung durch einen Arzt dürfen Kinder keine direkten Kaufanfragen an die Konsumenten stellen oder andere Minderjährige dazu auffordern, ihre Eltern nach einem Kauf zu fragen. Trotzdem ist es sehr bedenklich, Kinder als Werbebotschafter zu nutzen, da diese bis zu einem bestimmten Alter möglicherweise nicht einmal selbst verstehen, worum es bei der Influencer-Tätigkeit geht.

Diese Bereiche sind auf Social Media zukunftsträchtig

Die sozialen Medien sind seit einigen Jahren zu einer wichtigen Verkaufsplattform für verschiedenste Brands geworden. Jegliche Unternehmen bauen sich auf den sozialen Plattformen einen eigenen Account auf, mit welchem sie Interessenten super-aktuell auf dem Laufenden halten und über alle Entwicklungen direkt informieren.

Die Trends 2020 lagen im Social Media-Bereich weiterhin auf kurzweiligen Inhalten. Instagram lag hierbei mit den Storys ganz vorn; durch Posts, welche nur 24 Stunden lang gesehen werden können, sind Konsumenten gezwungen, immer und überall die Geschehnisse zu verfolgen. Außerdem wirken diese Storys, welche meist spontan und aus dem Stegreif aufgenommen werden, auf potenzielle Käufer und Interessenten nahbarer als inszenierte Beiträge und Bilder.

Außerdem werden Video Ads beim Influencer-Marketing immer beliebter. Visuelle Einträge mit der Stimme des Influencers wirken ebenfalls nahbarer und authentischer als einfache Produktfotos und liefern dem Zuschauer mehr Informationen, als es Bilder tun.

Aber auch inhaltlich wird in Zukunft immer mehr Wert auf Authentizität gelegt. Firmen werden sich für ihr Marketing und ihre Werbekampagnen genau die Influencer aussuchen, die die Werte des Produktes und des Unternehmens vermitteln und sie somit authentisch und ehrlich bewerben können. Somit ist es für die Meinungsbildenden eine gute Idee, sich in ihrem Content zu spezialisieren und auf Social Media die Werte zu vertreten, für die sie auch wirklich einstehen können.

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Internet-Reichweite anhand von Influencer-Typen bestimmen

Neben den Inhalten und Arten der Content-Verbreitung misst man die Reichweite der meinungsbildenden Social-Media-Stars anhand unterschiedlicher Erfolgsparameter. Diese zeigen, in welchem Umfang sich die Influencer bei den Usern bereits Bekanntheit schaffen konnten und welche Faktoren Einfluss auf den Erfolg genommen haben. Je nach Angebot können Firmen anhand dieser Beschreibungen für sich entscheiden, ob sie einen Influencer für Werbekampagnen hinzuziehen bzw., ob die Beeinflusser eine Zusammenarbeit überhaupt annehmen würden. Gemessen werden diese Typen in der Regel anhand von Follower-Zahlen. Diese müssen jedoch nicht zwingend etwas über die Qualität ihrer Inhalte, geschweige denn über die Interaktionsrate und das Ansehen des Influencers aussagen. Besonders sehr große Influencer mit einer hohen Reichweite stehen oftmals aufgrund von fehlender Nahbarkeit und möglicherweise gekauften Follower bei den Konsumenten in der Kritik.

VIP-Bekanntheit

Mittlerweile besitzen fast alle Prominente auch mindestens ein Profil in den sozialen Medien. Egal, ob Fußballstar, Fernsehkoch, TV-Moderator oder Coach; sie alle wurden durch andere Medien bekannt und werden nun auch auf Instagram und Twitter häufig gesucht. Auch hier sind also die Follower-Zahlen ein entscheidender Faktor, wenn es zu Werbekampagnen und Kooperationen mit bestimmten Unternehmen geht.

Diese haben es bei den Promi-Influencern jedoch oft nicht leicht, denn die Medien-Stars überlegen sich genau, mit welchen Produkten sie werben und mit welchen Firmen sie möglicherweise selbst an Ansehen einbüßen könnten. Können Unternehmen sich jedoch einen Werbedeal mit Prominenten an Land ziehen, so kann sich eine Zusammenarbeit durchaus lohnen.

Wer als Produzent eine Werbekampagne mit einem VIP eingehen möchte, sollte sich genau überlegen, wer zum Angebot passen könnte. Fernsehköcher könnten beispielsweise als Vermarkter jeglicher Küchenutensilien auftreten, Comedians passen zu modernen Start-ups mit innovativen Nischenprodukten. Profitieren tun beide Seiten vom Influencer-Marketing, wenn es sich um ein hochwertiges Produkt handelt, bei denen die Stars die Ware oder Dienstleistung mit vorhandener Expertise weiterempfehlen können.

Die Alltagsbegleiter

Sie sind nahbar, authentisch und glänzen in bestimmten Nischen mit Fachwissen und Expertise; Macro- oder Everday-Influencer weisen zwar geringere Follower-Zahlen auf, lohnen sich als Werbepartner für Unternehmen allerdings oft sehr. Auch hier ist ein passendes Unternehmen mit den gleichen Werten das A und O für eine Kooperation zwischen Werbepartnern und Influencern.

Letztere wählen sich die Kooperationen in den meisten Fällen auch besonders sorgfältig aus, da sie ihren guten Ruf bei den Followern und Fans natürlich halten wollen. Haben die Macro-Influencer jedoch einen passenden Werbepartner gefunden, können sie sehr lohnend sein, da diese Influencer-Typen oft auch als Trendsetter wahrgenommen werden.

Auch die Honorare für Storys oder Erwähnungen in YouTube-Videos sind hier geringer, als es bei den Mega- oder Promi-Influencern meist der Fall ist. Die Everyday-Influencer entscheiden selbst, welche Kampagnen sie annehmen und hinter welchen Unternehmen und Werten sie stehen wollen. Gerade hier sind innovative und neuartige Geschäftsideen gern gesehen.

Nischen-Influencer

Auch wenn Nischen- oder Micro-Influencer von Unternehmen möglicherweise weniger wahrgenommen werden, da sie eine geringere Follower-Anzahl haben, sind gerade diese Beeinflusser für viele Konsumenten sehr wichtig. Sie glänzen mit Authentizität, interagieren mit Abonnenten und weisen in bestimmten Nischengebieten eine weitaus höhere Expertise und Glaubwürdigkeit auf als andere Influencer. Auf YouTube-Kanälen, dem eigenen Blog oder auf Instagram werden bestimmte Themengebiete intensiv behandelt und in Interaktion mit Abonnenten besprochen.

Gerade als Firma, welche hochwertige Nischenprodukte anbietet, sind diese Meinungsmacher ein wahrer Geheimtipp. Sie haben viele interessierte, offene Follower, die sich genau für die Themen und Werte interessieren, welche der Micro-Influencer in seinen Postings vermittelt. Das können beispielsweise Nischenthemen wie Food, Travel, Fitness oder sogar Medizin und Gesundheit sein.

Moderne Unternehmen, die die Interessen junger Menschen vertreten, stoßen bei den Nischen-Influencern also oftmals auf größeres Interesse, als es beispielsweise bei den Mega-Influencern der Fall ist.

Die Nano-Influencer

Auch die Nano-Influencer stellen mittlerweile eine beliebte Kategorie dar, um mit bestimmten Produkten Aufsehen zu erregen. Obwohl, oder gerade weil diese Content-Creator eine so kleine Anhängerschaft haben, bleiben sie in ihrem Themengebiete echte Experten mit einem hohen Ansehen in ihrer überschaubaren Community. Mit 1.000 bis 10.000 Followern können die Nano-Influencer stets in Kontakt mit den Abonnenten bleiben und wirken hierdurch sehr viel nahbarer und echter als die bisher vorgestellten Typen von Influencern.

Angelt sich ein Unternehmen einen Werbedeal mit einem solchen Influencer, kann auch das zu hohem Erfolg führen, da die Empfehlung durch einen Nano-Influencer von den Followern oft ernster genommen wird. Um das hervorragende Image und aufgebaute Vertrauen zu den Anhängern nicht zu verlieren, achtet auch der Nano-Influencer darauf, dass ein Produkt perfekt zum Thema passt und qualitativ auch wirklich empfehlenswert ist.

Da Nano-Influencer aufgrund ihrer kleinen Follower-Anzahl oft nicht hauptberuflich als Influencer arbeiten, sind sie oftmals bereit, eine Werbekampagne oder eine Produktplatzierung auch für wenig Geld anzubieten. Die einzige Voraussetzung hierfür ist, dass sie tatsächlich vom Produkt überzeugt sind und dieses zum Inhalt des Social-Media-Kanals passt.

Die aufkommenden Talente

Unter den sogenannten Rising-Influencern versteht man die Neulinge im Social-Media-Bereich, welche mit einer sehr kleinen Anhängerschaft oftmals noch am Anfang ihrer beruflichen Karriere stehen. Für Unternehmen bieten sie mehrere Vorteile; einer ist natürlich, dass die kleinen Talente oftmals nur sehr wenig Geld für eine Kooperation verlangen, da sie natürlich auch noch nicht allzu viele mögliche Kauf-Interessenten als Follower besitzen.

Wollen die Rising-Influencer mit den sozialen Medien einmal Karriere machen, so sind sie oftmals bereit, Produkte von Firmen zu testen und diese der kleinen Abonnentenzahl und Anhängerschaft vorzustellen. Mit den Postings geben sich die Neulinge oft sehr viel Mühe, sodass sie weder optisch noch inhaltlich Mängel besitzen. Gerade als Unternehmen sollte man also stets Ausschau nach kleinen Partnern halten, welche in Zukunft großen Erfolg mit dem Beruf des Influencers haben könnten.

Natürlich ist es hierbei wichtig, die Tendenzen und Zielgruppen des Influencers gut einzuschätzen oder zu erfragen. Für kleine Werbekampagnen sind Rising-Influencer nur dann geeignet, wenn sie in ihrem Content und regelmäßigen Postings bestimmte Interessen vertreten und einen eigenen hochwertigen Stil sowie eine aktive Community besitzen.

Die Mega-Influencer

Als Mega-, Hero- oder Super-Influencer bezeichnet man die Stars in der Social-Media-Branche. Sie haben sich tatsächlich allein durch die sozialen Medien, meist über Jahre, teils aber auch in nur wenigen Monaten eine Reichweite von über 1 Mio. Followern aufgebaut. Als Unternehmen ist es oftmals nur schwer möglich, eine Werbekampagne mit diesen Hero-Influencern aufzubauen. Hinter ihnen steht oftmals ein großes Management, welches für Kooperationen sehr viel Geld verlangt und nur einen Bruchteil der Angebote überhaupt annimmt.

Je nach Image dieser Influencer und Meinungsmacher können Zusammenarbeiten zwar sehr viel Traffic für Unternehmen generieren, im Gegenzug fallen aber auch immense Summen für kleinste Postings, Beiträge und Storys an. Außerdem stehen Influencer dieser Art oft in der Kritik, weshalb man sich als Firma gut überlegen sollte, ob sich ein Werbedeal tatsächlich lohnt.

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Welche Protagonisten fürs Influencer-Marketing?

Als Unternehmen ist es wichtig zu bestimmen, welcher Influencer neben einer großen Reichweite auch eine ausreichende Risikobereitschaft besitzt. Auch hier werden Abstufungen getroffen, welche zeigen, inwieweit ein Meinungsmacher über einen ausreichend hohen Informationsstand verfügt, um mögliche Kooperationen einzugehen. Die 5 Stufen der Risikobereitschaft sind dabei nicht immer ganz leicht zu differenzieren, weshalb wir Ihnen einen Überblick darüber geben möchten, welche Protagonisten für die Mitarbeit an Werbekampagnen bereit wären und welche die besten Multiplikatoren sind.

Frühe Imitatoren (Early Adaptors)

Die frühen Imitatoren sind ebenfalls sehr risikobereit und stellen wohl die effektivste Form für das Influencer-Marketing dar. Sie wollen neueste Trends und Innovationen immer als erstes mitbekommen und sind deshalb stets auf dem neuesten Stand, was die Inhalte und Arten der sozialen Medien und Systeme angeht.

Die Early Adaptors haben auch gesellschaftlich ein hohes Ansehen. Während die Innovatoren oft im Hintergrund bleiben, stellen die Imitatoren die neuesten Errungenschaften der Innovatoren durch ihre Reichweite vor und werden fälschlicherweise auch häufig als diese angesehen. Über ihr großes soziales Netzwerk stellen die Imitatoren ihrem Publikum neue Trends vor und erlangen hierfür viel Ansehen.

Das Publikum besteht bei den Imitatoren meist aus dem „Mainstream“, welcher offen für Neuerungen und Trends ist. Trotzdem hat diese Gruppe der Protagonisten keine leichte Aufgabe. Sie müssen Innovationen als solche erkennen und wirken als Vermittler zwischen den Innovatoren und den Kritikern aus dem Mainstream sowie der Early Majority. Ein Gespür für Trends und möglicherweise funktionierende Neuerungen und Produkte ist bei den frühen Imitatoren also eine Hauptvoraussetzung, wird aber auch mit einer herausragenden Position im sozialen System belohnt.

Die Innovatoren (Innovators

Zunächst einmal ist es wichtig, festzustellen, dass die 5 Stufen der Risikobereitschaft im weitesten Sinne chronologisch angeordnet werden. Ganz nach dem Motto „wer zuerst kommt, malt zuerst“ sind auch im Social-Media-Bereich die frühen Vögel bevorteilt. Meistens zumindest.

Tatsächlich ist das bei den Innovatoren aber nicht unbedingt der Fall. Obwohl diese mit bahnbrechenden Ideen voranschreiten, bleiben sie mit ihrer Reichweite eher im Hintergrund. Sie bewegen sich zumeist in einer kleinen elitären Gruppe und sind in der Öffentlichkeit kaum anzutreffen, da die Innovation neuer Ideen, Nischen und Themen für sie im Vordergrund steht.

Die Innovatoren legen den Grundstein für nachfolgende Influencer-Gruppen und können den multiplikatorischen Effekt aufgrund der neuen Muster für soziale Medien noch nicht einschätzen. Auch wenn diese Gruppe sich eher in kleinen Kreisen bewegt und sie gesellschaftlich oft als Außenseiter angesehen werden, ist die Risikobereitschaft hier am höchsten; die Innovators können kaum einschätzen, wie sich eine Neuerung weiterentwickelt, und waren am Anfang ihrer Karriere somit sehr risikobereit, Neues zu versuchen.

Die Nachzügler (Laggards

Während die meisten Influencer, insbesondere die Innovatoren und die frühen Imitatoren, meist aus hohen gesellschaftlichen Schichten stammen und sich neue Produkte zum Testen gut leisten können, sieht das bei den Nachzüglern oft anders aus. Durch ihre finanzielle Lage sind sie weniger bis kaum risikobereit, neue Produkte zu testen und stehen Neuerungen deshalb oft kritisch entgegen.

Gerade für moderne, innovative Unternehmen sind die Laggards oftmals uninteressant, da sie für mögliche Kampagnen oftmals viel Überzeugungsarbeit braucht, die Nachzügler von innovativen Trends und neuen Produkten zu überzeugen. Eher halten sie an alten Mustern fest und brauchen oft auch keine Innovation.

Wie Sie bemerkt haben, spielen also oftmals die Influencer, die Trends und neue Produkte schnell aufgreifen, die wichtigste Rolle im sozialen System. Auch bei kooperationsinteressierten Firmen ist diese Risikobereitschaft gern gesehen. Nachzügler bleiben hierbei oftmals im Hintergrund.

Frühe & späte Mehrheit (Early & Late Majority)

2/3 des sozialen Systems stellt die Early & Late Majority dar. Sie haben die größte Reichweite und werden in sozialen Netzwerken am stärksten wahrgenommen. Während die Risikobereitschaft bei der frühen Mehrheit noch sehr hoch ist, ist die Late Majority bei der Übernahme und Adaption von Social-Media-Trends eher vorsichtig.

Die frühe Mehrheit steht stets in Kontakt mit den Innovatoren. Diese Gruppe verfolgt Trends regelmäßig, ist sehr offen für neue Produkte und möchte die Meinung der Opinion Leader adaptieren und diese mit der breiten Masse teilen. Sie haben viele Anhänger und sind meist auf mehreren sozialen Plattformen unterwegs, um stets im engen sozialen Kontakt mit anderen Protagonisten und Usern zu bleiben.

Zwar stellt die Late Majority ebenfalls 1/3 dieses sozialen Systems dar, allerdings bleibt sie bei neuen Produkten und Innovationen eher vorsichtig. Durch ihr großes soziales Umfeld und viele Kontakte ist die späte Mehrheit mehr oder minder gezwungen, Neuerungen anzunehmen, zu adaptieren und zu verbreiten. In dieser Hinsicht unterliegen sie oftmals einem Druck, sich dem Mainstream anzupassen.

Für Unternehmen ist die späte Mehrheit als möglicher Kooperationspartner also oft schwerer zu erreichen, da die Risikobereitschaft geringer ist. Trotzdem lohnt sich eine Zusammenarbeit aufgrund des großen multiplikatorischen Effekts und der hohen Reichweite.

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Berufliche Zukunft oder reines Hobby?

Allein an den unterschiedlichen Abstufungen und Gruppen von Influencern sollten Sie bereits erkannt haben, dass ein weitreichendes Konzept hinter diesem Beruf steckt und sich schon viel mit dem Thema des Multiplikatoren-Marketings beschäftigt wurde. Tatsächlich gibt es mittlerweile nicht mehr nur Influencer in der Beauty- und Lifestyle-Szene, sondern in nahezu allen Lebensbereichen.

Firmen und Unternehmen haben diese Spate als effektive Werbemaßnahme für sich entdeckt und auch in Zukunft scheinen Influencer als Markenbotschafter immer wichtiger zu werden. Die Honorare steigen dabei proportional zur Reichweite immer weiter an; mittel klassische Unternehmen können sich Prominente und Mega-Influencer für einen Werbedeal oder eine Kooperation kaum noch leisten.

Während die Bezahlung der Social-Media-Stars vor ein paar Jahren in erster Linie aus Produkten zum Testen bestand, sind die Bezahlungen erfolgreicher Multiplikatoren mittlerweile fast unbegrenzt. Da ist es kein Wunder, dass immer mehr Menschen ihr Geld über die sozialen Medien verdienen wollen. Aber wie funktioniert das eigentlich?

Wie viel verdienen Influencer?

In Sachen Vergütung und Gehalt von Influencern schwirren im Internet die wildesten Behauptungen, Meinungen und Berechnungen umher. Kaum einem Meinungsmacher ist es erlaubt, öffentlich über die Honorare zu sprechen, welche sie von Werbepartnern erhalten. Außerdem setzen sich die Gehälter oftmals aus mehreren Einkommensquellen zusammen.

YouTuber beispielsweise werden nicht nur für deklarierte Werbevideos bezahlt, in denen sie dem Zuschauer direkt Produkte vorstellen, sondern auch für Klicks und die Anzahl der Werbungen, welche immer wieder im Video angezeigt werden. Aber auch hier gibt es Unterschiede; schaut ein Konsument eine Werbung bis zum Schluss an, ohne sie zu überspringen, springt für den YouTuber am Ende mehr dabei heraus.

Auf Instagram und Co. werden die Influencer meist pro Post oder Story bezahlt. Die Honorare können dabei sehr unterschiedlich ausfallen und hängen direkt mit der Reichweite zusammen.

Sehr populäre Influencer verhandeln mit ihren Partnern dementsprechend besser bezahlte Verträge aus, während Newcomer oft immer noch mit Produkten des Unternehmens bezahlt werden.

Laut Umfragen wird ab einer Follower-Anzahl von 500.000 Menschen schon sehr tief in die Tasche gegriffen. Über 30.000 Euro erhalten Influencer mit einem einzigen Werbe-Post auf Instagram. Micro- bzw. Nischen-Influencer mit einer Reichweite von unter 30.000 Followern müssen, um auf dieses Honorar zu kommen, meist eine ganze Kampagne annehmen, welche mehrere Story- und Feed-Postings auf Instagram enthält.

Bei einer Anzahl von mehreren Millionen Followern erhalten Influencer in etwa 60.000 Euro für einen einzigen Beitrag auf Instagram. Das mag sich für den Ottonormalverbraucher unfassbar viel anhören – um so eine riesige Reichweite zu erreichen, bedarf es in den meisten Fällen aber auch viel Zeit und mehrere Arbeitsstunden am Tag für mehrere Monate und Jahre.

Wie wird man selbst Influencer?

Auch wenn die Zahlen und Honorare verlockend klingen, sollte man sich nicht allein aus diesen Gründen eine Internetpräsenz aufbauen. Ohne Leidenschaft und Spaß am Umgang mit Medien und neuesten Trends wird nämlich auch dieser Beruf schnell zur Qual. Der Nachteil hieran: unmotivierte Influencer, die keine Lust auf den Kontakt mit Menschen und Unternehmen haben, werden schnell entlarvt. Gerade dann, wenn willkürliche Kooperationen eingegangen werden, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass die Community sich nicht ausreichend unterhalten fühlt und ein Abonnement beendet oder erst gar nicht eingeht.

Außerdem sollten Sie eine Idee oder Vision für Ihre Arbeit haben. Kopieren Sie keine anderen Influencer, sondern lassen Sie sich hier maximal inspirieren, um eigene Interessen zu erkennen. Durch eine Nische, die Sie persönlich interessiert, können Sie bessere Beiträge liefern und sich auch inhaltlich einarbeiten. Besonders die vorgestellten Sinnfluencer, die auf politische und gesellschaftliche Probleme und Strukturen aufmerksam machen, werden immer beliebter.

Um mit Ihrem Profil herauszustechen, sollten Sie außerdem einen Stil verfolgen, der Ihnen selbst gut gefällt. Auf Instagram arbeiten bekannte Influencer häufig mit dem gleichen Filter, um ein stimmiges und qualitativ hochwertiges Gesamtbild zu schaffen. Erreichen Sie es hier, ein Alleinstellungsmerkmal herauszuarbeiten, werden mehr Menschen auf Sie aufmerksam. Die Qualität von Fotos und Videos ist hierbei mindestens genauso wichtig wie regelmäßige Postings.

Als Influencer angestellt oder selbstständig arbeiten?

In den allermeisten Fällen arbeiten Influencer selbstständig bzw. freiberuflich. So sind Sie selbst für die Inhalte und Beiträge in sozialen Medien verantwortlich, können aber auch selbst bestimmen, was sie posten und welche Kooperationen sie annehmen möchten. Das hat den Vorteil, dass sie selbst über ihr Arbeitspensum entscheiden können und unabhängig sind.

Natürlich bedarf es bei der selbstständigen Arbeit aber auch Eigendisziplin und ein gewisses Verständnis für die sozialen Medien. Oftmals dauert es lang, bis man sich als Influencer auf eigene Faust eine ausreichend große Reichweite aufgebaut hat.

Tatsächlich gibt es aber auch angestellte Influencer.

Die sogenannten Corporate Influencer sind bei Unternehmen angestellt und kümmern sich – augenscheinlich als Privatperson – um die Vermarktung von Produkten des Unternehmens auf sozialen Plattformen. Wer als Corporate Influencer anfangen möchte, hat es bisher jedoch oft nicht leicht. Meist werden bereits langjährige Mitarbeiter als solche eingesetzt.

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Ausbildung zum Social-Media-Star?

Eine Ausbildung zum Influencer gibt es natürlich nicht. Auch wenn man für den Beruf einiges an Erfahrung benötigt, ist es nicht schwer, sich die nötigen Grundlagen selbst beizubringen. Um diese trotzdem auch von Experten zu erlernen, gibt es mittlerweile tatsächlich Lehrgänge, welche einen mit dem nötigen Know-how und den Basics über soziale Medien vertraut machen.

Auch die Ausbildung zum Kaufmann für Marketingkommunikation vermittelt in einigen Fällen die Grundlagen für Influencer- und Social-Media-Marketing. Hier wird das Augenmerk aber eher auf den wirtschaftlichen Teil gelegt. Welche Filter und Hashtags man in seinen Beiträgen benutzt und wie viele Storys man am Tag hochlädt, bleibt jedem Influencer selbst überlassen. Hier gibt es keine allgemeingültigen Vorgaben.

In diesen Berufen arbeiten Sie mit Influencern zusammen

Mittlerweile gibt es viele Berufe rund um und im Influencer-Marketing. Natürlich arbeiten zum einen die Personal- und Managementabteilungen vieler Unternehmen eng mit den Stars der sozialen Medien zusammen, um an Werbeträger für neue Produkte oder Dienstleistungen heranzukommen. Sie sind für die Ausarbeitung von Verträgen für die Content-Entwicklung und die Honorare verantwortlich und müssen sich auch inhaltlich mit Influencern auseinandersetzen, um ein passendes Gesicht für die Brand zu finden. Diese Influencer sollten etwa die gleichen Werte vertreten und eine Anhängerschaft besitzen, die potenzielle Käufer beinhaltet.

Möchten Sie eng mit den Multiplikatoren zusammenarbeiten, gibt es außerdem die Möglichkeit, sich als Marketing-Manager einem Netzwerk anzuschließen oder direkt als Manager eines großen Influencers zu arbeiten. Viele Berufszweige und Ausbildungen ermöglichen hierbei das Zusammenarbeiten mit Bloggern und YouTubern. Wichtig dabei ist es, die Strukturen der sozialen Medien zu durchschauen und Organisationstalent sowie eine Gabe für Kommunikation zu besitzen.

Die bekanntesten & erfolgreichsten Influencer

Die Zahlen sind unfassbar und doch scheinen viele noch nicht einmal von den erfolgreichsten Influencern weltweit gehört zu haben. Natürlich kann man diese allein an den Follower-Zahlen messen; wie aktiv die Community tatsächlich ist und welches Image diese Influencer besitzen, lässt sich nur durch eingehende Analysen herausfinden.

Derzeit ist Huda Kattan mit fast 50 Millionen Followern die reichweitenstärkste Influencerin auf Instagram. Hinter ihr steht ein Unternehmen, welches den Namen und wahrscheinlich auch den Erfolg der Instagram-Seite ausmacht;

Mit Huda Beauty hat die 37 Jahre alte Maskenbildnerin und Bloggerin ein Makeup-Imperium gegründet und verkauft nun hochwertige – aber auch sehr kostspielige – High-End-Kosmetik.

Und in Deutschland? Hier hat sich ein 18-jähriges Zwillingspaar aus Stuttgart mit 15 Mio. Followern an die Spitze der meisten Instagram-Follower gekämpft. Lisa und Lena begannen bereits als Minderjährige mit dem Erstellen von lustigen Fotos und Werbevideos. Mittlerweile sind die hübschen Zwillinge vor allem auf der wachsenden Plattform TikTok sehr bekannt und beliebt. Hier findet man reine Unterhaltungs- und Gute-Laune-Videos.

Auf Platz 2 steht Pia Wurtzbach mit etwa 11 Mio. Abonnenten auf Instagram. Das deutsch-philippinische Model postet neben hochwertigen Shooting-Fotos und Selfies oft auch gesellschaftskritische Beiträge. Neben Feminismus bzw. Anti-Sexismus teilt sie mit ihrer großen Community immer wieder aktuelle Beiträge des WWF und macht sich als Influencer für Tierschutz und Nachhaltigkeit stark.

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