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Was ist eigentlich das World Wide Web?

Das World Wide Web kann man als den ältesten und zeitgleich populärsten Dienst im Internet bezeichnen. Dank des World Wide Web ist es möglich, Dokumente im Internet zu präsentieren. Zur Veranschaulichung wird mithilfe von Hyperlinks auf unterschiedliche Ressourcen verwiesen. Erst mit Erfindung und Einführung des World Wide Web gelang es dem Internet an Aufmerksamkeit zu gewinnen. Endlich konnten Inhalte des Internets auch ohne wissenschaftliche Netzwerke genutzt werden. Was genau steckt hinter der Erfindung des World Wide Web? Wie funktioniert es? Und wieso kann man eine gefährliche Entwicklung des World Wide Web wahrnehmen?

World Wide Web Definition

Das World Wide Web wird oft mit dem Kürzel WWW abgekürzt. Einige benutzen aber auch das Wort Web, um das World Wide Web darzustellen. Das Web ist der beliebteste Dienst im Internet. Auf flexible Art macht das World Wide Web es möglich, multimediale Inhalte bereitzustellen und auszutauschen. Das Austauschen von multimedialen Inhalten ist also erst seit Einführung des World Wide Web möglich. Das Beste am Web ist allerdings, dass man interaktiv sein kann und alle Inhalte international verbreitet werden können. Das WWW ist ein Hypertext-System, welches man über das Internet nutzen kann. Um die Inhalte jedoch sehen zu können und sie von einem Server zu laden, braucht man einen Browser. Durch sogenannte Hyperlinks kann ein Nutzer von einem Dokument zum anderen wechseln. Das Wechseln der einzelnen Dokumente nennt man außerdem Surfen. Das Internet wird oft mit dem WWW gleichgesetzt, das ist allerdings ein Aberglaube. Das WWW ist nur ein bestimmter Teil des Internets und kann nur mit ihm funktionieren. Ständig werden die Browser aktualisiert, um Inhalte und andere Animationen sehen zu können. Der Vorteil vom World Wide Web ist, dass man nicht mehr alle Dateien auf einem Rechner speichern muss, sondern über einen Browser von einem Server alle Dateien aufrufen kann. Die Dateien sind also an mehreren Orten auf der Welt abrufbar und nicht mehr nur an einem Ort zu sehen. Besonders in den letzten Jahren konnte man eine extreme Entwicklung des World Wide Web erkennen. Während man damals noch diverse Anwendungen und Programme vom World Wide Web trennte, ist heutzutage alles online abrufbar. Im Grunde wird das WWW dazu genutzt, Informationen und Dokumente in digitaler Form zu übertragen und für andere zur Verfügung zu stellen. Auf jeden Nutzer wartet also ein grenzenloses Archiv an Informationen, der Kontakt zu anderen Menschen und der Austausch mit ihnen.

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Die Erfindung des World Wide Web

Am 12. März 1989 überzeugt Tim Berners-Lee mit seinem Konzept für ein auf Servern, Links und Browsern basierendes Netzwerk. Das Kernforschungszentrum CERN in Genf war von seinem Konzept sofort angetan, das World Wide Web entstand. Das Internet wurde von mehreren Menschen konzipiert, das World Wide Web jedoch nur von einem Mann. Ein umfassendes Netzwerk, was auf Seiten beruht, die auf mehreren Servern weltweit geführt werden. Hyperlinks verweisen auf die verschiedenen Server und können mithilfe von Browsern überall aufgerufen werden. Der Physiker Tim Berners-Lee hat dieses Netzwerk ausgebaut und kann sich deshalb als Erfinder des World Wide Web bezeichnen. Vor dem World Wide Web gab es bereits ein Netzwerk, was den Nutzern erlaubte, Mails und andere Daten untereinander auszutauschen. Allerdings empfanden die Menschen dieses Netzwerk als zu kompliziert, sodass eine Lösung gefunden werden musste. Tim Berners-Lee wollte deshalb ein Netzwerk erschaffen, mit dem die Wissenschaftler und Forscher sich besser austauschen können. Im Jahr 1980 stellte der Physiker dem Kernforschungszentrum CERN sein erstes Projekt vor. Dieses Projekt basierte auf dem Hypertext-Prinzip. Unterschiedliche Texte von verschiedenen Herausgebern sollten also untereinander mit den sogenannten Hyperlinks verbunden sein.

Im Jahr 1984 kehrte der Physiker an das Kernforschungszentrum CERN zurück, sodass er seine Idee weiterverfolgen konnte. Ein paar Jahre später stellte er im Jahr 1989 ein besseres Netzwerk vor. Dieses Netzwerk hatte genau den richtigen Ansatz, das Hyperlink-Prinzip mit dem bereits bestehenden Internet zu verknüpfen. Es fehlte jedoch noch eine einzige Sache: Wie bereitet man die Inhalte für das Netzwerk auf? Damit die Inhalte für jedermann dargestellt werden können, benötigte Berners-Lee eine angepasste Sprache. Dabei orientierte er sich an der Standard Generalized Markup Language und entwarf die Hypertext Markup Language. Die Kurzform von Hypertext Markup Language nennt man auch HTML. Dank HTML können Textinhalte und auch Multimedia-Inhalte, wie zum Beispiel Bilder eingebettet werden. Der Browser erledigt den Rest, indem er die Wiedergabe der in HTML umgewandelten Informationen übernimmt. Nur ein Jahr später konzipierte Berners-Lee mit Robert Cailliau ein weltweites Hypertext-Projekt. Danach entwickelte der Physiker das benötigte Transferprotokoll http, die URL und den ersten Browser, sowie den ersten Webserver. Das Betriebssystem NeXTStep half ihm bei der Entwicklung. Das World Wide Web wurde geschaffen. Die erste Webpräsenz konnte man auf http://info.cern.ch finden. Die Website existiert im Übrigen immer noch. Im Jahr 1993 wurde das World Wide Web endgültig für die ganze Menschheit freigeschaltet. Eine neue Ära der Telekommunikation wurde geschaffen.

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Das World Wide Web Consortium

Das World Wide Web Consortium, auch W3C genannt, ist eine internationale Gemeinschaft, die bei der Entwicklung von Webstandards interagiert. Das W3C verfolgt das Ziel, die Entwicklung von Richtlinien und Protokollen, das Wachstum und die perfekte Nutzung des World Wide Web zu sichern. Das World Wide Web Consortium wurde im Jahr 1994 am MIT gegründet. Die Gemeinschaft wurde zusammen mit der Europäischen Organisation für Kernforschung, der Defense Advanced Research Projects Agency und der Europäischen Kommission durchgeführt. Weitere Gastgeber des W3C kamen später hinzu. Das W3C ist nicht mit einem normalen Unternehmen zu vergleichen. Ein Team von Managern ist verantwortlich für die strategische Planung und die Ressourcenverteilung. Das W3C ist eine internationale Gemeinschaft, weshalb die Organisation über weltweite Regionalbüros geführt wird. Doch welche Prinzipien hat das World Wide Web Consortium? Das W3C bringt verschiedene Interessengruppen zusammen, um hochwertige Standards zu entwickeln. Die Standards werden dabei von Mitgliedern, den Mitarbeitern und der Community entwickelt. Dabei richtet sich das Consortium an verschiedene Richtlinien bei der Entwicklung der Web-Standards. Folgende Prinzipien sind zum Beispiel das Web für alle, das Web auf allen Geräten, eine gemeinsame Vision und das Web des Vertrauens. Das Web für alle wird darin begründet, dass die menschliche Kommunikation im Vordergrund stehen soll. Der Austausch von Wissen und auch der Handel mit Inhalten soll zudem angetrieben werden. Alle Menschen sollen die Vorteile des Webs genießen können. Das Web auf allen Geräten erreichen zu können ist ein weiteres Prinzip der W3C. Mittlerweile gibt es viele verschiedene Arten von Geräten, die Zugriff auf das Web haben. Das Web des Vertrauens ist es deshalb, da die Art der sozialen Beziehung verändert wurde. Viele Menschen lernen sich heutzutage über das Web kennen und kommunizieren darüber.

Web 1.0

Die Inhalte wurden nur von einer Minderheit veröffentlicht. Meist bestand diese Minderheit aus Experten, Unternehmen und Internetpublizisten. Es herrschte also lediglich ein Monolog zwischen dem Unternehmen und den Kunden. Das Web 1.0 steht für die erste Phase des World Wide Web. Besonders Unternehmen haben in der Anfangszeit wichtige Informationen über das Unternehmen geteilt, sodass die Kunden immer auf dem Laufenden waren. Statt Printbroschüren nutzten die Unternehmen eben Broschüren, die lediglich im Web zu finden waren. Die meisten Webseiten waren zudem statisch und eine Interaktion war zu der Zeit noch gar nicht geplant.

Web 2.0 und Social Media

Ende der 90er Jahre entstand der Begriff Web 2.0. Das Web 2.0 ist eine Weiterentwicklung des Web 1.0. Mittlerweile werden die Inhalte auf einer Website dynamisch präsentiert und das World Wide Web wird als Kommunikationsplattform genutzt. Das Web 2.0 ist alles andere als eine statische Welt. Kunden können ihre Meinungen äußern, es besteht also eine zweiseitige Kommunikation. Außerdem zeichnet sich das Web 2.0 durch User Generated Content aus. Blogs, Wikis und Sharing Plattformen sind im Web 2.0 nicht mehr wegzudenken. Dabei entstand das Web 2.0 nicht einfach aus dem Nichts. Der Übergang vom Web 1.0 zum Web 2.0 fand fließend statt. Während einige Experten den Begriff Web 2.0 einfach nur für eine Floskel aus dem Marketing halten, akzeptieren andere Nutzer diesen Begriff als allgemeingültige Einstellung. Fakt ist, dass das Web 2.0 soziale Interaktionen und Kommunikation im WWW ermöglicht.

Doch der Begriff Web 2.0 verliert immer mehr an Bedeutung. Dagegen erlebt die Bezeichnung Social Media einen Aufschwung. Der Begriff Social Media entstand, da soziale Kontakte zu der Zeit über das Internet entstanden sind, sowie aufgebaut und gepflegt wurden.

Web 3.0

Das Web 3.0 wird als semantisches Web bezeichnet. Das derzeitige Web 2.0 wird von Menschen individuell gestaltet und dementsprechend im Web präsentiert. Jedoch können die Computerprogramme die Informationen, die im Web präsentiert werden, nicht wirklich verstehen und verarbeiten. Wenn ein Begriff für Menschen unklar ist, kann man mit ein paar Synonymen genau diesen Begriff umschreiben. Computerprogramme können einen Begriff nicht aus dem Kontext schließen. Beim semantischen Web soll nun darauf geachtet werden, dass sämtlicher Inhalt mit einer gewissen Bedeutung hinterlegt wird. Experten schätzen diese Technologie als sehr sinnvoll ein, allerdings scheint dieses Projekt sehr komplex und eher theoretischer Natur zu sein. Ob sich das Web 3.0 gegen das bestehende Web 2.0 durchsetzen kann, ist derzeit noch offen.

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Wer steckt hinter der Erfindung des World Wide Web?

Tim Berners-Lee ist ein britischer Physiker und Informatiker, sowie der Gründer des World Wide Web. Außerdem hat er die Sprache des World Wide Web eingeführt, die Hypertext Markup Language. Mittlerweile ist er sogar Mitglied im World Wide Web Consortium und unterrichtet als Professor am Massachusetts Institute of Technology. Tim Berners-Lee ist der Sohn eines Mathematiker-Ehepaares. Bereits in seiner Jugend interessierte sich der Junge für die Welt der Computer. An der University of Oxford studierte der engagierte junge Mann Physik. In der ersten Zeit nach seinem Abschluss arbeitete er als Softwareentwickler, bis er dann im Jahr 1980 seinen ersten Kontakt zum europäischen Kernforschungszentrum CERN hatte. Das Kernforschungszentrum verfügte über zwei Laboratorien. Das eine Labor war in der Schweiz zu finden, während das andere auf französischem Boden ansässig war. Tim Berners-Lee schlug deshalb seinem Konzern vor, den weltweiten Austausch von Informationen zwischen Wissenschaftlern zu vereinfachen. Danach nahm die Erfindung ihren Lauf und der Physiker erschuf das World Wide Web. Im Jahr 2012 wurde Berners-Lee für die Erfindung des World Wide Web geehrt. Im Laufe der Zeit erhielt er immer mehr Auszeichnungen, unter anderem den Millennium Technology Prize, den Queen-Elizabeth-Preis, den W. Wallace McDowell Award und den Eduard-Rhein Technologiepreis.

Wie funktioniert das World Wide Web?

Einfach erklärt ist das World Wide Web einfach nur ein Netzwerk aus tausenden Webservern, die überall auf der Welt verteilt sind. Auf den Webservern sind diverse Webseiten gespeichert und jederzeit abrufbar. Mithilfe von Webbrowsern können die Webseiten aufgerufen werden. Die Informationen, die auf der Webseite enthalten sind, können in Form von Texten, Bildern, Videos und Audio-Dateien veranschaulicht werden. Damit das World Wide Web einwandfrei funktioniert, müssen drei Bereiche funktionieren. Der Abruf der Website erfolgt durch das Protokoll http, während der Aufbau der Webseite über ein HTML-Dokument definiert wird. Über URL’s werden die Webseiten als Ressource im World Wide Web ansprechbar. In der heutigen Zeit gibt es noch viele weitere Technologien, die verwendet werden können, um das Webdesign ansprechend zu gestalten. Das Protokoll http steht für Hypertext Transfer Protocol. Mit solch einem Protokoll ist es möglich, Webseiten mit einem Webbrowser zu laden. Der Webbrowser fordert mithilfe des http-Requests eine Webseite von einem Webserver an. Der http-Request enthält eine URL, die genau angibt wie und von wo eine Website geladen werden soll. Wird die Anfrage angenommen, dann antwortet der Webserver mit dem sogenannten http-Response, der alle Informationen zur Website enthält. Zur Definition von Webseitenelementen wird die Auszeichnungssprache HTML genutzt. HTML ist die Kurzform von Hypertext Markup Language. Diese Auszeichnungssprache wird von den Webbrowsern erkannt und dargestellt. Dabei zeigt HTML dem Webbrowser lediglich, welche Elemente die Website enthält und nicht, wie die einzelnen Elemente dargestellt werden. Die Farbe, Größe und auch die Schriftart werden mithilfe der Stylesheet-Sprache CSS genauer bestimmt. URL steht für Uniform Resource Locator. Eine URL dient dazu, Webseiten zu identifizieren und ansprechbar zu machen. Um eine Website in einem Webbrowser aufzurufen, reicht keine einfache IP-Adresse des Webservers aus. Mithilfe der URL wird zeitgleich die Zugriffsmethode definiert. Die Zugriffsmethode wird auch also Schema bezeichnet. Eine URL besteht also aus einem Schema und einem Schema-spezifischen Teil, der für die Bestimmung der Adresse der Website zuständig ist.

Beide Teile werden durch einen Doppelpunkt voneinander getrennt. Der Schema-spezifische Teil besteht aus der Domain des Webservers und dem Pfad, in dem die Webseite als Datei liegt. In dem hinteren Teil der URL findet man auch oft Query-Strings und Fragmente, wobei die Query-Strings mit einem Fragezeichen beginnen und einen Parameter enthalten. Die Parameter werden bei der Webseiten-Anfrage an den Webserver übergeben. Die Fragmente in der URL fangen mit einem Doppelkreuz an und dienen dazu, direkt an eine bestimmte Stelle auf einer Webseite zu springen. Mithilfe des Webbrowsers können die Inhalte einer Webseite dargestellt werden. Um eine Seite jedoch richtig darstellen zu können, müssen sie die Sprachen HTML und CSS beherrschen, um die Webseite zu interpretieren. Außerdem können Webbrowser den Links von Webseiten folgen. Folgen sie den Links, dann können die Browser Webseiten auf anderen Webservern anschauen und ganz flexibel agieren. Der erste Webbrowser war der NCSA Mosaic. Der Internet Explorer entstand im Jahr 1995, während das Unternehmen Apple erst im Jahr 2003 den Browser Safari herausbrachte. Der unabhängige Browser Firefox der Firma Mozilla Corporation folgte im Jahr 2004. Der Webserver stellt die Webseiten als World Wide Web-Dienst zum Abruf zur Verfügung. Man kann einen Webserver mit einer Software vergleichen, die mithilfe von Protokollen auf Anfragen von Webbrowsern eingehen und die Webseite an den Webbrowser als Antwort zurückschicken. Dank dieser Technologie können Webserver auf fast jedem Computer ausgeführt werden. Das World Wide Web dient zur Recherche von Informationen. Damit man so schnell wie möglich an die gewünschten Informationen herankommt, kann man in einer Suchmaschine das passende Stichwort eingeben. Eine Suchmaschine ist ein Programm zum Suchen von Informationen in einem Rechnernetzwerk. Eine Suchmaschine ist jedoch kein lokal gespeichertes Programm, eine Suchmaschine ist ein Web-Dienst, der mit einem Browser zusammenarbeitet. Wie geht eine Suchmaschine vor? Eine Suchmaschine sucht nicht erst mit der Suchanfrage, denn das dauert in der Regel viel zu lange. Aus diesem Grund hat die Suchmaschine bereits im Vorfeld einen Suchindex aufgebaut. Der Suchindex enthält die Webadresse einer Webseite und die wichtigsten Stichworte, die von einer Webseite ausgehen. Sortiert nach der Relevanz gibt die Suchmaschine die passenden Webadressen an den Nutzer heraus. Die Pflege eines solchen Index spielt dabei eine sehr große Rolle. Sogenannte Webcrawler durchsuchen automatisch das Web, indem sie allen Links einer Webseite folgen und die Webseite mit all den Stichworten speichern. Die meist genutzte Suchmaschine heißt Google.

Die technischen Voraussetzungen

Auf der Grundlage, der eben genannten technischen Programme und Sprachen, wurde das World Wide Web im Laufe der Jahre immer weiterentwickelt. Um das WWW nutzen zu können, muss man drei Kernstandards erfüllen. Zum einen benötigt man das Hypertext Transfer Protocol, die Auszeichnungssprache Hypertext Markup Language und einen einheitlichen Quellenanzeiger URL. Bei der schnellen Entwicklung stößt auch die Auszeichnungssprache HTML an ihre Grenzen. Neue Browser werden zum Beispiel ebenfalls an die technischen Möglichkeiten angepasst. Diese Neuerungen tragen zur Anwendungsvielfalt bei. Der Browser kann in der heutigen Zeit über sogenannte Plugins individuell erweitert werden. Alle Nutzerschichten können nun in den Genuss von Multimedia-Inhalte kommen. Wer natürlich nicht weiß, wo diese Anwendungen zu finden sind, der kann sie auch nicht nutzen. Suchmaschinen profitieren sogar von der Ahnungslosigkeit der Nutzer. Doch was sind die technischen Voraussetzungen für die Nutzung des World Wide Web? Wichtig zu wissen ist erst einmal, dass zwei technische Geräte, die sich miteinander verbinden, ein Netzwerk bilden. Das Internet ist ein Verbund von untereinander verbundenen Netzwerken. Jedes Gerät ist jedoch in der Lage, sich mit einem anderen Gerät zu verbinden.

Die Grundlage dieser Verbindungen bildet das Internet Protocol. Für sämtliche Kommunikationsarten bestehen verschiedene Protokolle. Jedes dieser Protokolle muss jedoch auf dem Internet Protocol beruhen. Jeder Nutzer benötigt einen Router, um das World Wide Web zu nutzen. Ein Router transportiert den Datenstrom. Router wissen nicht, welche Daten sie transportieren, sie müssen lediglich das Internet Protocol für den Transport der Daten benutzen. Die Daten enthalten eine Absender- und eine Empfängeradresse, auch genannt als IP-Adresse. Nur mit der IP-Adresse können die Daten an einen anderen Router geschickt werden. Um das World Wide Web nutzen zu können, benötigt man einen geeigneten Browser. Heutzutage sind der Internet Explorer, Mozilla Firefox und Google Chrome weit verbreitet. Um sich nun durch die Weiten des World Wide Web zu bewegen, muss man den Hyperlinks folgen, die einem überall im Netz entgegengebracht werden. Dank der Hyperlinks wird das ganze World Wide Web miteinander vernetzt. Wichtig für die Nutzung des World Wide Web ist außerdem ein guter Internetzugang, wenn man das Web von zu Hause nutzen möchte. Ansonsten kann natürlich auch ein internetfähiges Smartphone genutzt werden, um mittels eines Webbrowsers im Word Wide Web zu stöbern.

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Die Sprache des World Wide Web

Um die Daten und Informationen im World Wide Web anschaulich zu machen, benötigt man eine textbasierte Auszeichnungssprache zur Strukturierung. Die textbasierte Auszeichnungssprache nennt man HTML. HTML ist das Kürzel für Hypertext Markup Language. Bereits der Begriff der Auszeichnungssprache deutet an, dass es sich bei dieser Sprache um eine ganz bestimmte Sprache handelt. Auf dieser Sprache baut die Struktur auf, die nötig ist, um digitale Inhalte zu veranschaulichen. Digitale Inhalte können zum Beispiel Texte, Bilder oder auch Hyperlinks sein. Doch wie funktioniert HTML genau? Die Auszeichnungssprache definiert die Aufzählungen und Überschriften innerhalb eines Dokuments. Mithilfe von Tags wird die Struktur der Website definiert, der Browser ist dann in der Lage, den HTML-Text zu lesen und die Daten zu veranschaulichen. Die aufbereiteten Inhalte werden dann dem Nutzer in seinem Browser angezeigt. Allerdings werden neben den Bildern und Hyperlinks noch weitere Daten mithilfe von HTML zu der Website gespeichert. Dank HTML werden zum Beispiel die Meta-Daten gespeichert, die Angaben über den Autor enthalten. Natürlich wird auch der zusammengefasste Inhalt der Seite gespeichert. HTML-Dokumente bilden die Grundlage für das World Wide Web.

Wichtig bei der Auszeichnungssprache ist, dass sie lediglich die Informationen strukturiert und nicht formatiert. Nicht nur Webbrowser, sondern auch Gestaltungsvorlagen, wie zum Beispiel CSS können die Inhalte bildlich darstellen. Wie entstand die Sprache des World Wide Web? Früher wurde nach einem Weg gesucht, wie man wissenschaftliche Inhalte elektronisch übermitteln konnte. Die Dokumente sollten einfach, schnell und strukturiert übermittelt werden. Für diesen Vorgang benötigte man ein sogenanntes Übermittlungsprotokoll, um die Daten bildlich zu zeigen. Am Kernforschungszentrum CERN suchte man verzweifelt nach einer Lösung, bis dann im Jahr 1992 die erste Version der Auszeichnungssprache HTML vorgestellt wurde. Die Auszeichnung dieser Sprache erfolgt durch genormte Elemente. Viele HTML-Ausdrücke werden deshalb durch ein Tag-Paar gekennzeichnet. Es gibt einen Start-Tag und auch einen End-Tag. Ein Start-Tag erkennt man am folgenden Zeichen: <. Ein End-Tag erkennt man hingegen daran: </. Bei HTML geht es nicht um verfahrens- oder darstellungsorientierte Textauszeichnung, vielmehr geht es um die beschreibende Art. HTML schickt also keine Informationen an den Browser, wie er das Bild oder den Inhalt darstellen soll. Die Auszeichnungssprache ordnet den Textbereichen dafür eine Bedeutung zu, zum Beispiel für eine Überschrift, einen Textabsatz oder für eine Tabelle.

Wie genau der Textinhalt dem Nutzer angezeigt wird, hängt jedoch auch vom Browser ab. HTML-Dokumente lassen sich jedoch nicht nur am Computerbildschirm anschauen, sie können natürlich auch mittels Sprachausgabe oder auf Papier veranschaulicht werden. Ein Webbrowser bekommt vom HTML-Dokument also mitgeteilt, wie er die Daten zu verstehen hat und nicht, wie er sie genau umsetzen soll. Es wird vorgegeben, dass eine Überschrift folgt, allerdings werden keine Angaben zur Schriftgröße oder zur Schriftart gemacht. In diesem Fall verfügen die Browser nur über Standardeinstellungen, die jedoch nicht vom HTML-Dokument angegeben werden. Die HTML-Auszeichnungssprache wird meist von den Programmiersprachen abgegrenzt. Die einzige Gemeinsamkeit ist, dass Programmiersprachen und die Auszeichnungssprache keine bestimmte Software benötigen, um gelesen und verfasst zu werden. Meist reicht ein einfacher Texteditor aus, um sich die Bearbeitung der Quelldokumente vorzunehmen. Seit dem Jahr der Erfindung gab es einige Aktualisierungen und Erneuerungen. Am Anfang steht die Urversion, die sich nur an einen Text orientierte. Ein paar Versionen später wurden sogar Stylesheets, Skripte und Frames eingeführt. Die aktuellste Version ist derzeit HTML 5.2 aus dem Jahr 2017.

Die allgemeine HTML-Struktur

Ein HTML-Dokument besteht aus drei Teilen. Ganz am Anfang der Datei steht die Dokumenttyp-Deklaration, die Kurzform heißt Doctype. Der zweite Teil besteht aus dem HTML-Kopf. Der HTML-Kopf enthält die technischen und dokumentarischen Informationen, die nicht über den Browser angezeigt werden. Im Kopfbereich können insgesamt sieben unterschiedliche Elemente eingefügt werden. Der dritte Bereich besteht aus dem HTML-Body. Dieser dritte Bereich wird im Fenster des Browsers angezeigt und enthält die eigentlichen Informationen.

Der Unterschied zwischen World Wide Web und Internet

Das Internet ist heutzutage nicht mehr wegzudenken. Es ist mittlerweile so selbstverständlich, dass wir uns eine Welt ohne das Internet nicht mehr vorstellen können, obwohl das Internet oder besser gesagt das World Wide Web noch gar nicht so lange existiert. Die beiden Begriffe Internet und World Wide Web nutzt man gerne mal in einem Atemzug, wobei diese beiden Begriffe eine unterschiedliche Bedeutung haben. Um den Rückschritt gegenüber den Russen bezüglich der Weltraumtechnologie aufzuholen, startete der damalige US-Präsident Dwight D. Eisenhower ein neues Projekt namens „Advanced Research Projects Agency“.

Erst elf Jahre später gelang es zwei Ingenieuren, zwei Computer miteinander zu vernetzen, um Informationen auszutauschen. Das Internet wurde geboren, während das World Wide Web erst Jahre später die Welt eroberte. Das Internet hatte damals den Namen „ARPANET“. Immer mehr Computer wurden miteinander verbunden. Wenn man sich die Vorgehensweise des Datenaustausches von früher anschaut, scheint es für uns heutzutage ziemlich kompliziert gewesen zu sein. Während das Internet im Jahr 1969 zur Welt kam, brauchte das World Wide Web noch einige Zeit, um präsent zu sein. Im Jahr 1989 gelang es dann dem Physiker Tim Berners-Lee die Grundlage für das World Wide Web zu erfinden. Durch das Hypertext Transfer Protocol (http) konnte festgelegt werden, wie die Informationen zwischen den einzelnen Computern übertragen werden sollten. Das Internet konnte damals bereits 300.00 Computer miteinander verknüpfen, allerdings stieg die Zahl dank http auf über eine Million. Die Programmiersprache HTML war auch der Grund, wieso immer mehr Computer miteinander verbunden werden konnten. Das Internet besteht aus mehreren Netzwerken. Gut möglich, dass man ein Netzwerk an der Arbeit oder auch in den eigenen vier Wänden hat. Die Computer auf der Arbeit sind zum Beispiel alle miteinander verbunden. Diese Vernetzung nennt man auch LAN, das ist die Kurzform für Local Area Network. Das LAN ist hingegen auch mit der ganzen Welt verbunden. Die Nutzung des Internets auf dem Smartphone erfolgt über einen Funkturm. Dieser Funkturm bildet ein Netzwerk mit allen anderen Smartphones im gleichen Bereich. Auch dieser Funkturm, der das Netzwerk für Smartphones bildet, steht mit dem Rest der Welt in Verbindung. All diese Netzwerke, die auf dem Planeten verteilt sind, bilden das Internet. Das World Wide Web hingegen ist ein System, welches man nutzt, wenn man Zugriff auf das Internet hat. Man benutzt das World Wide Web immer über einen Browser. Im Endeffekt kann man den Unterschied ganz einfach erklären: Das Internet besteht aus allen Netzwerken, allen Computern und allen Daten, während das World Wide Web das Internet lediglich zum Leben erweckt.

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Die Merkmale des Webs

Im World Wide Web gilt die Netzneutralität. Die Daten werden also dem Absender und auch dem Empfänger völlig gleichberechtigt und unabhängig übertragen. Dabei spielt es keine Rolle, welche Inhalte übertragen werden sollen. Das Web ist in erster Linie ein virtueller Raum, der sich von den realen Bedingungen löst. Aus diesem Grund kann das Netz Interaktion, Multimedialität, Partizipation und schöpferisches Produzieren ermöglichen. Das Web kann man an vier Hauptmerkmalen erkennen. In erster Linie ist das Web in seinem Ursprung nach dezentral und für jeden frei zugänglich. Das Web ist also selbstbestimmt und demokratisch und liefert jede Menge freies Wissen. Das zweite Hauptmerkmal ist, dass jeder, der einen Internetzugang hat, zum Absender oder Empfänger des World Wide Web werden kann. Jeder Nutzer hat also die Möglichkeit, interaktiv zu handeln. Das dritte Merkmal ist die Hypertextualität. Alle Dokumente des WWW sind durch Hyperlinks miteinander verbunden. Die Links führen den Nutzer also durch das Web, während die Suchmaschinen hypertextuelle Knotenpunkte darstellen. Das vierte Hauptmerkmal erkennt man an der Multimedialität. Heutzutage ist die Einbindung von Text-, Bild-, Video- und Audio-Material möglich. Besonders in den letzten Jahren wurden die Webseiten immer multimedialer.

Das World Wide Web in der Kritik

Im Jahr 2019 wurde das World Wide Web 30 Jahre alt. Eigentlich ein Grund zur Freude, allerdings übt der Erfinder selbst ein wenig Kritik aus und warnt vor der gefährlichen Entwicklung des World Wide Web. Tim Berners-Lee entwickelte das World Wide Web damals nur, damit die Wissenschaftler einfacher Informationen austauschen konnten. Dass die einzelnen Laboratorien damals in unterschiedlichen Ländern stationiert waren, war sein großer Vorteil. Um die Übermittlung der Daten so einfach wie möglich zu gestalten, suchte Tim Berners-Lee nach einer Lösung für ein mittelprächtiges Problem. Damals legte der Physiker die ersten Vorschläge auf den Tisch. Ein Vorgesetzter des Konzerns fand seine Idee mutig, aber dennoch aufregend. Tim Berners-Lee beruhte sich bei seiner Idee auf eine Erfindung, die es bereits einige Jahre gab, das Internet. Zusammen mit dem Belgier Cailliau entwickelte er den ersten Webserver und Browser, die für die Nutzung des World Wide Web entscheidend waren. Heutzutage nutzt die Hälfte der Menschheit das World Wide Web. Immer mehr Satelliten werden aufgestellt, damit in jeder kleinen Ecke auf der Welt Internetempfang ist. Doch Tim Berners-Lee ist sich sicher, dass genau aus diesem Grund mal Abstand vom World Wide Web genommen werden muss. Jeder sollte die Chance haben, Abstand zu nehmen, sich alles genau anzuschauen, um Netzneutralität, Privatsphäre, die Kontrolle über die eigenen Daten und eine freie Meinungsäußerung zu kämpfen. Immer wieder betont der Erfinder des Word Wide Web, dass der Datenmissbrauch und gezielte Falschinformationen einen erschreckenden Verlauf annehmen. Immer wieder wird die Frage gestellt, ob das Web überhaupt noch eine positive Sache sei. Tim Berners-Lee betonte, dass das Streben nach großen Gewinnen der Firmen nicht im Vordergrund bei alldem stehen darf. Menschenrechte, Demokratie, wissenschaftliche Fakten und öffentliche Sicherheit dürfen bei all den Machtspielen nicht verloren gehen. Aus diesem Grund strebt der Erfinder einen Vertrag an, bei dem es um den Zugang für alle, einen respektvollen Umgang und die Verpflichtung zum Datenschutz geht. Alle Nutzer sollten ihre eigenen Daten selbst verwalten dürfen und nicht Großkonzernen überlassen müssen.

Die gefährliche Entwicklung des World Wide Web

Das World Wide Web besteht nun schon seit einigen Jahren. Was anfangs lediglich für den Austausch von Informationen gedacht war, nimmt heutzutage einen ganz anderen Lauf. Tim Berners-Lee, der Erfinder des World Wide Web, ist sich deshalb sicher, dass die Menschheit sich das Web zurückholen muss. Hass, Falschinformationen und Propaganda sind heutzutage im Web schon fast normal. Das war nicht immer so. Früher war das Web friedlich, wurde für die wichtigen Dinge, also für den Austausch von wichtigen Informationen genutzt. Jetzt steht das Internet an einem Wendepunkt. Immer mehr Lügen und Falschinformationen werden im Netz verbreitet. Der Erfinder des World Wide Web ist sich sicher, dass große Techkonzerne zum Hass im Internet aktiv beitragen. Online-Plattformen, die zum Beispiel falsche Informationen oder Hasskommentare nicht rechtzeitig entfernen, verstärken die gespaltene Sicht der Welt. Aus diesem Grund hat Berners-Lee neun Thesen aufgestellt, die für ein besseres Internet sorgen sollen. Schon allein drei Thesen richten sich an die Regierung. Weitere drei Thesen richten sich an die Bürger und die letzten drei Thesen sprechen die Unternehmen an. Eine Sache ist ihm bei der Verbesserung des Internets besonders wichtig, die Achtung der persönlichen Daten der Menschen. Besonders das Unternehmen Facebook ist in der näheren Vergangenheit vermehrt durch Datenskandale aufgefallen. Die Regierung sollte hingegen dafür sorgen, dass das Internet für alle frei zugänglich ist. In den Ländern Russland oder Iran ist es zum Beispiel nicht möglich, das Internet frei zu nutzen.

Die Abkopplung zweier Länder sei nicht im Sinne des Erfinders, denn das Internet wurde ohne Grenzen gegründet. Das Berners-Lee Manifest soll nun sicherstellen, dass das Internet für jeden Menschen zugänglich sein sollte. Insgesamt 160 Organisationen haben an diesem Manifest mitgewirkt. Selbst die Bundesregierung unterstützt dieses Projekt, denn das Internet ist und bleibt eine der bedeutendsten Erfindungen der Menschheit. Aus diesem Grund muss das Internet vor sämtlichen Manipulationen und Kontrollen geschützt werden. Der freie Zugang zum Internet sollte wie ein Menschenrecht behandelt werden. Für dieses Recht muss gekämpft werden, denn auch heutzutage haben 46 Prozent aller Menschen immer noch keinen Zugang zum Internet. Klingt fast so, als würde der Erfinder Tim Berners-Lee eine gefährliche Entwicklung des World Wide Web erkennen. Am 30. April 1993 bestätigte die Verwaltung des Kernforschungszentrums offiziell, dass die Technologie des World Wide Web frei nutzbar bleiben wird. Ab diesem Zeitpunkt stieg die Weiterentwicklung des World Wide Web rasant an. Durch die freie Nutzung des World Wide Web kann jeder Nutzer daran arbeiten, was dazu führt, dass das Web wesentlich schneller vorangetrieben wird als in der Anfangszeit. Das Web ist längst kein neues Phänomen mehr. Besonders in den letzten 15 Jahren konnte man eine enorme Entwicklung und Verbreitung erkennen. Mittlerweile löst das Web bei vielen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen das Fernsehen komplett ab. Mit der Entwicklung des Webs entstehen natürlich auch neue technische Möglichkeiten, wie zum Beispiel E-Books und Musikstreaming.

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