Der Aufbau von Backlinks – diese 10 Dinge haben sich in den letzten Jahren geändert

Der Aufbau von Backlinks wird auch Linkbuilding genannt. Es handelt sich um eine der beliebtesten und effektivsten Techniken, um die eigene Website bei Google nach vorne zu bringen, sprich: um das Ranking bei der Suchmaschine zu steigern.

Im Bereich Backlinks aufbauen hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Wir stellen die zehn wichtigsten Veränderungen vor.

Mann in einem orangen Polo der ein Handy mit der Aufschrift

1. Bots und Linknetzwerke haben es schwerer

In der Vergangenheit nutzten viele unseriöse Backlinker Bots zum automatischen Linkbuilding und es wurden große Website-Netzwerke aufgebaut, um sogenannten Linkjuice zu generieren. Das Ziel bestand darin, die jeweilige Website in möglichst vielen Foren und auf möglichst vielen anderen Websites zu verlinken.

Damit ist jetzt Schluss! Google lancierte bereits vor einigen Jahren ein Update namens Penguin. Dieses stellt eine Art Qualitätsinitiative dar. Dieses Update sorgt dafür, dass der Aufbau von Linknetzwerken sowie andere unseriöse Techniken weitaus schwerer und riskanter geworden sind.

Nicht wenige Websites haben im Rahmen des Penguin-Updates massiv an Sichtbarkeit verloren. Zum Teil wurden Verluste von Monaten, wenn nicht sogar Jahren verbucht. Es besteht zwar die Möglichkeit, dass diese Websites zurückkommen. Allerdings müssen die Betreiber hierfür verstärkt auf eine saubere und qualitativ einwandfreie Arbeit setzen, was u.a. den Abbau des Linkjuices umfasst.

2. Spamlinks werden bestraft

Vor einigen Jahren war es noch völlig egal, woher ein Link stammt, so lange er auf eine bestimmte Seite führt. Selbst ein Kommentar in einem beliebigen Blog, der mit einem Link versehen wurde, galt als wertvoll. Das ist heute anders. Und zwar sind sich Foren-Administratoren und Seitenbetreiber darüber im Klaren, dass derartige Spamlinks von Google bestraft werden. Das bedeutet, dass die Betreiber derartige Links schnell wieder von ihrer Website verbannen. Andernfalls müssen sie nämlich mit einem „Penalty“ rechnen. Darüber hinaus verliert eine Seite deutlich an Sichtbarkeit, wenn Google ein Muster an Spamlinks erkennt.

3. Die Qualitäts-Standards für Gastautoren wurden angehoben

Die beste Methode, um hochwertige Backlinks zu erzeugen, ist die Erstellung von hochwertigem Content, der dem Leser einen Mehrwert bietet. Bei der Erstellung sollte man sich mit der Frage beschäftigen, ob man den Artikel bzw. einen anderen Text einem Kollegen, der sich in der jeweiligen Branche auskennt, empfehlen würde.

Bietet ein Text dem Leser einen Mehrwert und wird er allgemein als hilfreich empfunden, wird er i.d.R. von selbst verlinkt, d.h. die Leser wollen den Inhalt aktiv weiterempfehlen.

Ein Aspekt, der eng im Zusammenhang hierzu steht, ist die Gastautorschaft in Foren, auf Blogs usw. Die Gastautorschaft ist ein effektiver Hebel, mit dem sich eine Marke bzw. eine Website markant hervorheben lässt. Allerdings lässt mittlerweile längst nicht jedes Medium jeden Autor als Gastschreiber zu. Seitdem bekannt ist, dass es sich bei der Gastautorschaft um eine effektive Methode für das Linkbuilding handelt, haben sogenannte Medienoutlets die Qualitäts-Standards für ihre Gastautoren deutlich angehoben.

Es wird also immer schwieriger, einen Platz als Gastautor in bekannten Medien zu bekommen. Aus diesem Grund sollte man sich beim Schreiben nicht nur ins Zeug legen, sondern auch eine gute Beziehung zu den Webmastern, den Redakteuren etc. aufbauen.

4. Externe vs. interne Links

Externe Links, also Links von Fremddomains waren schon immer wertvoller als Links von der eigenen Website. Das ist schlichtweg darauf zurückzuführen, dass fremde Links glaubwürdiger sind. Interne Links können zwar eingesetzt werden, um auf Landingpages und weitere Artikel aufmerksam zu machen. Die eigene Seite wird hierdurch jedoch nicht gestärkt, d.h. sie erhält kein besseres Ranking bei Google. In dieser Hinsicht sind interne Links laut Experten heute wertloser denn je.

5. Links von Presseverteilern werden abgewertet

Ähnliches gilt für Pressemeldungen. War das Veröffentlichen solcher vor einiger Zeit noch eine Maßnahme, um schnell Backlinks aufzubauen, ist sich Google mittlerweile über die Masche bewusst. Die Suchmaschine wertet Links von Pressverteilern ab. Man kann also nicht mehr jede noch so kleine Meldung verwenden, um diese inklusive Link zu veröffentlichen.

6. Ein natürliches Linkprofil statt harte Keywords

Vor Jahren war es auch noch Gang und Gäbe, harte Keywords zu verwenden. Linktexte wurden mit möglichst vielen relevanten Keywords bespickt, oder besser durchtränkt und hatten somit unmittelbaren Einfluss auf das Ranking bei Google. Heutzutage ist die Suchmaschine aber nicht mehr so leicht auszutricksen. Die Algorithmen erkennen derartige Tricks als „unnatürlich“ und strafen diese ab.

Die Lösung lautet: ein natürliches Linkprofil samt vielen verschiedenen Ankertexten, die idealerweise einen organischen Ursprung haben.

7. Mit gutem Content neue Kunden generieren

Wer bei Google ganz oben stehen möchte, muss viel Aufwand betreiben und qualitativ hochwertigen Inhalt bieten. Die beste Methode, um wertvolle Links zu erhalten, ist laut Experten das Veröffentlichen von Gastartikeln auf Fremdpublikationen. Der Fokus liegt hierbei auf der Produktion von gutem Content, der Aufmerksamkeit auf sich zieht, was letztendlich dazu führt, dass neue Leser und Kunden generiert werden.

Der Vorteil dieser Methode zum Linkbuilding besteht zum einen darin, dass sie weniger kompliziert ist als der Aufbau eines ganzen Backlink-Netzwerkes. Zum anderen muss man beim Verfassen von Gastartikeln keinen „Penalty“ fürchten. Diese Maßnahme funktioniert natürlich nicht in jedem Geschäftszweig. Dort, wo sie funktioniert, lohnt sich der Aufwand aber allemal.

8. Google honoriert einzigartigen Content auf der eigenen Website

Neben dem Verfassen von Gastbeiträgen ist das Produzieren von gutem Content auf der eigenen Website eine der effektivsten Methoden, um Verlinkungen zu erhalten. Ist eine Seite mit einzigartigem Inhalt versehen, wird sie quasi wie von alleine verlinkt.

In dieser Hinsicht gilt es zu bedenken, dass nicht nur die Leser, sondern auch Google hochwertigen Content zu schätzen weiß und diesen entsprechend honoriert.

9. Die Kooperation mit existierenden Autoritäten

Einfach ausgedrückt besteht guter Linkaufbau darin, hochwertigen Content zu produzieren, zu veröffentlichen und zu teilen. Ganz so einfach ist es aber dann doch nicht. Die Crux besteht darin, dass ein bestehendes Publikum benötigt wird. Und das trifft auf die allerwenigsten Kleinunternehmen, Startups und andere Unternehmen, die ganz am Anfang stehen, zu. Deshalb muss man sich zunächst eine Leserschaft erarbeiten. Ein guter Ansatz besteht in der Unterstützung durch existierende Autoritäten bzw. in einem Gastbeitrag auf deren Webpräsenz.

10. Dem Leser wertvollen Content mit Mehrwert bieten

Alle streben nach der ersten Position im Suchmaschinenranking. Dieser Faktor ist zwar von besonderer Relevanz, stellt jedoch nicht den einzigen bedeutenden Aspekt dar. Es geht genauso darum, durch Links die Reputation des Autors bzw. die Sichtbarkeit der Marke zu steigern. Auch der sogenannte Referral-Traffic spielt eine nicht unbedeutende Rolle.

Aufgrund der neuen Google-Algorithmen kommt es heutzutage vor allem darauf an, den Lesern hervorragenden Content zu bieten, der wertvoll ist und einen Mehrwert bietet. Jeder Text auf einer Seite - ob nun die eigene oder eine fremde - steigert die Sichtbarkeit der Webpräsenz sowie die Aufmerksamkeit auf Seiten der Kunden und liefert zudem eingehende Links.

Anruf

E-Mail