Performance Autor: Matthis 13.04.2021

SWOT Analyse – so gelingt die Durchführung

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ein Begriff, von dem wir alle schon einmal gehört haben. Ganz gleich, ob Sie in einer Agentur oder intern in einem Marketingteam arbeiten. SEO umfasst viele verschiedene Faktoren wie Inhalte, technische Komponenten, die User Experience und natürlich erprobte Strategien. Aber am Ende des Tages zählt nur eins: das Ergebnis und wie wir unseren Kunden oder unserem Unternehmen Umsatz bringen.

Die Frage, die sich viele hinsichtlich der Suchmaschinenoptimierung stellen, ist oft gleich: Wo fängt man an? Unser Tipp: Eine SWOT-Analyse (Strengths, Weaknesses, Opportunities and Threats – Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken) ist ein hervorragendes Tool, um loszulegen. Im Folgenden zeigen wir Ihnen, wie Sie eine SWOT-Analyse für SEO erstellen und stelle Ihnen eine Vorlage zur Verfügung, mit der Sie sofort starten können.

Magazin: Buchstaben Von SWOT Einzeln Auf Klebezetteln

Analyse nach SWOT: Stärken, Schwächen, Chancen, Risiken

Eine standardisierte SWOT-Analyse kann für jede Art von Bewertung verwendet werden. Heute konzentrieren wir von Suchhelden uns jedoch darauf, wie man eine SWOT-Analyse für SEO nutzt. Die SWOT-Analyse besteht aus 4 Quadranten:

  • Stärken
  • Schwächen
  • Chancen
  • Risiken

Stärken und Schwächen ergeben sich typischerweise aus internen Ressourcen, wie z. B. dem Geschäftsbetrieb, während Chancen und Risiken von externen Faktoren ausgehen, wie z. B. Ihrem Kunden oder einem Mitbewerber.

Wichtige Fragen für eine SEO-SWOT-Analyse

Wenn Sie Ihre SEO-SWOT-Analyse erstellen, gibt es mehrere Fragen für jeden der vier Quadranten, die Sie berücksichtigen sollten. Diese Fragen bilden den Einstiegspunkt für Ihre SEO-Analyse. Nachdem Sie diese Fragen beantwortet haben, sollten Sie eine klare Richtung erkennen, worauf Sie sich zuerst konzentrieren müssen.

Stärken – interne Faktoren
Prüfen Sie bei der SWOT-Analyse zuerst, was Sie bereits jetzt gut machen:

  • Für welche Keywords ranke ich unter den Top 20?
  • Welcher Prozentsatz an Keywords mit Markennamen vs. ohne Markennamen befindet sich in den Top 20?
  • Wie ist die mobile Ladezeit meiner Webseite?
  • Was sind meine 10 umsatzstärksten oder Lead-stärksten Landingpages?
  • Was sind meine Top 10 Landingpages mit dem besten Traffic?
  • Welches Angebot habe ich für meine Kunden?
  • Was hat in der Vergangenheit gut für mein SEO funktioniert?

Schwachstellen – interne Faktoren
Überlegen Sie sich im Rahmen der SWOT-Analyse, wo Sie möglicherweise nicht richtig vorankommen oder zu wenig Leistung bringen:

  • Welche Teile meiner Website müssen verbessert werden? Mobil, technisch oder inhaltlich?
  • Was tun meine Konkurrenten, was ich nicht tue?
  • Welche Keywords ranken auf Seite 3 oder noch weiter hinten und haben damit wenig bis keine Sichtbarkeit?
  • Wie viel Prozent dieser Keywords sind markengebunden?
  • Welche Landingpages bringen wenig bis keinen Traffic?
  • Welche Landingpages bringen wenig bis gar keinen Umsatz oder Leads?
  • Ist unser Team hinsichtlich Fähigkeiten und Ressourcen für den erfolgreichen Aufbau von SEO aufgestellt?
  • Wie hoch ist mein SEO- und Marketing-Budget?

Chancen – externe Faktoren
Betrachten Sie Ihre Stärken und Schwächen in der SWOT-Analyse. Wo können Sie weiter aufbauen und wo könnten Sie sich verbessern?

  • Was braucht mein Publikum?
  • Was sind ihre potenziellen Schmerzpunkte, wenn sie online nach einer Lösung suchen?
  • Was soll meine Zielgruppe tun, wenn sie meine Webseite besucht?
  • Wie sieht die User Journey meiner Website aus?
  • Wie klar ist der Weg für neue Kunden, die auf meine Website kommen, um zu finden, was sie brauchen?
  • Welche neuen Produkte oder Dienstleistungen könnten wir in Betracht ziehen?
  • Welche Inhalte habe ich bereits, die besser für meine Zielgruppe optimiert werden könnten?
  • Welche Stärken können wir auf dem Markt weiter ausbauen?
  • Welchen Schwächen sollten wir mehr Ressourcen zuführen?

Schwachstellen – interne Faktoren
Betrachten Sie noch einmal Ihre Schwächen in der SWOT-Analyse und stellen Sie diese der Konkurrenz gegenüber:

  • Was machen meine Konkurrenten im Geschäft gut?
  • Was machen meine Mitbewerber bei der Suchmaschinenoptimierung gut?
  • Welche Lücken bestehen zwischen meiner Webseite und den Top-Seiten?
  • Wie schnell wächst die Lücke zwischen meiner Webseite und den Top-Seiten?
  • Wie oft betreten neue Wettbewerber den Markt?
  • Welche Faktoren in meiner Branche ändern oder werden sich voraussichtlich ändern?
  • Welche Faktoren in der Suchmaschine ändern oder werden sich voraussichtlich ändern?

Die Anwendung Ihrer SEO-SWOT-Anaylse zur Erstellung eines Aktionsplans

Sobald Sie Ihre SWOT-Analyse abgeschlossen haben, sollte klar sein, wo Sie ansetzen müssen. Ist Ihre Liste der Schwächen viel größer als Ihre Stärken? Treten neue Wettbewerber häufiger in den Markt ein als in den vergangenen Jahren? Das Wichtigste, was Sie bedenken sollten, ist, dass Sie nicht in der Lage sein werden, alles in Ihrer SWOT-Analyse in nur ein paar Wochen oder sogar Monaten anzugehen. SEO ist ein langfristiges Vorhaben. Wir empfehlen, einen machbaren Zeitplan von 12 bis 18 Monaten mit uns zusammen zu entwerfen.

Im Folgenden finden Sie ein paar weitere Überlegungen für Ihren Aktionsplan:

  • Reichen Ihr Team und Ihre Ressourcen aus, um loszulegen?
  • Müssen Sie neue Teammitglieder einstellen oder eine Agentur hinzuziehen?
  • Braucht Ihr Team mehr Training, bevor es loslegen kann?

Ordnen Sie 1-2 Ressourcen pro Quadranten auf der SWOT-Analyse zu und berücksichtigen Sie Schwierigkeit, Zeit und benötigte Ressourcen, um mit der Priorisierung der Aufgaben zu beginnen. Aktualisieren Sie Ihre SWOT einmal im Quartal, um Ihren Erfolg und Fortschritt zu überwachen.

Gerne unterstützen wir Sie bei der Erstellung einer SEO-SWOT-Analyse. Kontaktieren Sie uns dafür einfach und unverbindlich.

Artikel teilen auf: