Performance Autor: Sabrinas 26.06.2020

Das beste Retargeting und was Sie unbedingt vermeiden sollten

Onlinehändler haben es manchmal nicht leicht. Während der Kunde fleißig seinen Warenkorb füllt und der Händler schon die Kasse klingeln hört, passiert – nichts! Keine Sorge, Sie sind nicht allein. Laut einer Studie der Marktforscher von Ascend2 shoppen rund 77 % aller Kunden, was das Zeug hält, schließen am Ende jedoch den Kauf nicht ab. Ohne Kauf, jedoch kein Umsatz für Sie.

Die Lösung: Retargeting! Das Retargeting erfolgt meist über Cookies. Der Nutzer wird im Prinzip „markiert“. Damit ist es möglich, dass dieser nun beim Besuch anderer Seiten die entsprechenden Produkte oder Dienstleistungen erneut angezeigt bekommt, für die er sich bei Ihnen interessiert hat.

Wir verraten Ihnen, was Sie beim Retargeting beachten, was Sie unbedingt nutzen und vermeiden sollten.

Magazin: Drei Holzfiguren Mit Zielscheibe

Nur kreatives und innovatives Retargeting setzt sich durch

Es ist schon fast ein alter Schuh, doch gleichzeitig so aktuell und wichtig wie nie. Unter den digitalen Werbemethoden hat sich Retargeting einen festen Platz erkämpft und in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Während Retargeting früher vor allem hauptsächlich für Online-Shops interessant war, stehen heute immer mehr Facebook, Instagram und Twitter im Fokus. Dabei ist die Konkurrenz innerhalb der Feeds deutlich größer. Nur wer smartes Retargeting betreibt, wird damit am Ende erfolgreich.

Unsere Tipps für Ihr Retargeting

Konkrete Probleme lösen

Wenn ein User in Ihrem Online-Shop war, wird er Marke, Logo und Co. von Ihnen kennen. Ein x-beliebiges Retargeting-Banner macht daher kaum Sinn. Smarter ist es hingegen ein direktes Problem des Kunden anzusprechen und die Lösung zu präsentieren. Natürlich mit Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung.

Produktbilder mit Wirkung

Setzen Sie bei der Auswahl Ihrer Bilder beim Retargeting auf Fotos, die zeigen, wie der Betrachter mit Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung „wird“. Fitter, gesünder, smarter, attraktiver – heute weiß man aus der Wissenschaft, dass alles, was uns zeigt, wie wir sein können, uns eher anspricht. Es versetzt uns sozusagen direkt in die Situation.

Zeitlich begrenzt

Ist etwas zeitlich „verknappt“, spornt es Kunden eher an einen Kauf zu tätigen, auch wenn der Bedarf vielleicht gar nicht da ist. Im Retargeting können Hinweise auf limitierte Stückzahlen oder begrenzte Modelle wirksam sein.

Gutscheine unters Volk bringen

Ein Gutschein, man mag von ihm halten was man will, wirkt. Rabatte ziehen Kunden magisch an. Auch beim Retargeting zeigen diese Wirkung. Das Geheimnis: Sorgen Sie dafür, dass der Gutschein einen klaren Wert hat und für Sie keinen Verlust bedeutet.

Mit Retargeting Zusatzumsatz generieren

Nach dem Kauf ist Ende im Gelände? Mitnichten. Sicher gibt es zu Ihrem Produkt Zusatzoptionen, Zubehör oder Ersatzteile. Bei einer Dienstleistung sind vielleicht Folgebehandlungen wichtig. Schaffen Sie zudem Wissens-Content mit Mehrwert. Versorgen Sie den Käufer mit „How-to-Use“-Informationen. Binden Sie den Kunden mit Retargeting an Ihre Marke.

Wir sind noch da!

Vergessen Sie bei der ganzen Neukundenwerbung Ihre Bestandskunden nicht. Hier liegt eine Menge Potenzial, denn diese haben ja bereits gute Erfahrungen mit Ihnen gemacht. Warum nicht wieder bei Ihnen kaufen? Oder Sie haben ein Verbrauchsprodukt und es wird langsam Zeit für eine neue Ration? Erinnern Sie Ihre Käufer einfach und smart mit Retargeting an Ihren Online-Shop.

Alle Kanäle bespielen

Heute ist es wichtiger denn je alle Kanäle in einer gut ausgearbeiteten und individuellen Retargeting-Strategie zu erfassen und zu bespielen. Daher raten wir Ihnen bei umfassenden Maßnahmen zur Automatisierung der Werbekampagnen. Das verschafft Ihnen wesentliche Vorteile und viel Zeit für ein effektives Retargeting.

Passen Sie die Retargeting-Banner dem Umfeld an

Ein Retargeting-Banner funktioniert auf Facebook gut und auf Instagram nicht oder umgekehrt? Jede Seite hat ein eigenes Umfeld innerhalb dessen sich bestimmte Retargeting-Banner besser präsentieren als andere, weil sie in die Matrix passen. Optimieren Sie Retargeting-Banner nicht nur auf Ihr Unternehmen, sondern passen Sie dieses zudem dem Umfeld an.

Mehrwert statt penetrieren

Auf einige Nutzer wirkt Retargeting belästigend. Sollten Sie damit Schwierigkeiten haben und sich mit der Angst herumplagen, dass Sie mit Retargeting Kunden eher vergraulen, kein Problem! Statt eines Produkts können Sie beim Retargeting einfach eine kostenlose Checkliste oder ein Ratgeber-Ebook zum Herunterladen anbieten. Das geht natürlich nur mit einer Anmeldung der E-Mail-Adresse. So sammeln Sie wertvolle Lead.

Erinnerungs-Retargeting

„So lange ist das schon her? Dann wird es ja mal wieder Zeit.“ Mit Retargeting können Sie Ihren Bestandskunden, die schon länger nicht mehr aktiv waren Ihr Unternehmen wieder in Erinnerung ruft. Inklusive Special-Angebot versteht sich.

Das sollten Sie beim Retargeting lieber lassen

Zur falschen Zeit am falschen Ort

Es macht natürlich wenig Sinn einem Bestandskunden Retargeting-Banner mit Angeboten für Neukunden zu bespielen. Fataler ist es dann noch, wenn es sich um einen Rabatt auf ein Produkt handelt, was Ihr Kunden gestern erst gekauft hat. Das wird diesen sicher nicht nur verärgern, er wird sich wohl zweimal überlegen, ob er bei Ihnen noch einmal kaufen wird. Tracking-Pixel und Wiedererkennung müssen das in jedem Fall ausschließen.

Kein Freiflug für alle

Retargeting wird erst so richtig effizient, wenn es mit weiteren Daten gespeist wird. Mit einer feineren Segmentierung verhindern Sie Streuverluste, sparen Werbekosten und erhöhen gleich dazu Ihren Umsatz. Der User bekommt im richtigen Moment zur richtigen Zeit das richtige Produkt. Die Kaufwahrscheinlichkeit steigert sich damit um ein Vielfaches.

Versinken in den Massen

Kreativ, elegant, stilvoll, modern – ein Retargeting-Banner muss Ihre Zielgruppe optisch ansprechen. Nur so schaffen Sie eine hohe Wiedererkennung. Bedenken Sie immer, dass Sie sich gegen eine ganze Reihe an Reizen, die tagtäglich auf User und Kunden einprasseln, durchsetzen müssen. Vergessen Sie zudem einen Call-to-Action nicht.

Geiz ist eben nicht geil

Unterschätzen Sie die Kraft von Gutscheinen, Rabatten und Gratisgeschenken beim Retargeting nicht. Vor allem bei einer schlechten Conversions kann es sich lohnen mit zusätzlichen Anreizen in Form von Nachlässen und Co. zu locken. Vor allem derzeit, wo viele Online-Shops um die Gunst von Neukunden buhlen, ist der Mehrwert in Form von Rabatten, kostenfreiem Versand oder Geschenken oft das berühmte Zünglein an der Waage.

Immer das Gleiche präsentieren

Es macht beim Retargeting deutlich mehr Sinn einem User ein anderes Produkt anzubieten als zum 10ten Mal dasselbe, in der Hoffnung er schlägt doch irgendwann noch zu. Bieten Sie ihm sinnvolle Alternativen.

Nachlässiges Segmentieren

Eine hochwertige Segmentierung ist das A und O beim Retargeting. Nur so können Sie Werbung auf einem hohen Niveau machen, Conversions erhöhen und neue Zielgruppen erschließen.

Artikel teilen auf: